Green 2011

Green von Aliqua
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5.9 / 10 7 Bewertungen
Green ist ein Parfum von Aliqua für Damen und Herren und erschien im Jahr 2011. Der Duft ist grün-frisch. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
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Duftrichtung

Grün
Frisch
Zitrus
Blumig
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BergamotteBergamotte grüne Mandarinegrüne Mandarine Grüne MinzeGrüne Minze RosmarinRosmarin
Herznote Herznote
bulgarische Rosebulgarische Rose GartennelkeGartennelke GinsterGinster maritime Notenmaritime Noten
Basisnote Basisnote
FarnFarn PatchouliPatchouli WeihrauchWeihrauch ZedernholzZedernholz
Bewertungen
Duft
5.97 Bewertungen
Haltbarkeit
5.07 Bewertungen
Sillage
5.46 Bewertungen
Flakon
7.57 Bewertungen
Eingetragen von Duftbetty, letzte Aktualisierung am 18.04.2019.

Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
3
Duft
Lapislazuli

10 Rezensionen
Lapislazuli
Lapislazuli
2  
Kaufhausduft
Der grüne Geselle war günstig, und da die Linie ausläuft, nochmals herabgesetzt. Zwei Argumente für einen gefahrlosen Blindkauf, obwohl das sonst nicht meine Art ist!

Fazit: ich sollte es lassen,

denn erstens weiß ich jetzt wieder, warum ich nichts ohne vorheriges Probieren erwerbe und

zweitens, warum für so manches Tröpfchen eine erkleckliche Summe auf den Tisch gelegt werden muss. Ist doch nicht alles Marketing, Qualität (auch Syntethika können sehr teuer sein) hat seinen Preis und ich kann den Kalauer nicht lassen: Geld riecht doch!

Beim Duft kann ich´s kurz halten: der Flakon ist hübsch schlicht, den kann man sich ins Bad stellen, damit werde ich es aber auch belassen. Betätige ich den Sprühknopf, habe ich es zuerst kurz mit einer Ladung grüner Kräuter zu tun, recht zügig wandelt sich das in einen würzigen, aber bonbonsüßen Trockenblumenkräuteraufguss - ohne Frische, dafür aber mit einer unterschwelligen „Heftpflaster“note.
Etwas Bestimmtes aus der Pyramide kann ich nicht herausriechen, da müsste man schon auf Du und Du mit diversen Moschusderivaten sein. Im Grunde erinnert mich das Ganze an den Duftmix in den Dekoabteilungen von Kaufhäusern, dort wo Landhausschickschnack und Raumbeduftung ausgestellt sind. Das klingt böse, ist aber nur eine Feststellung ohne Wertung.

Sillage und Haltbarkeit sind allerdings tadellos.

Offensichtlich hat bei der Auswahl der Ingredenzien der Preis eine Rolle gespielt, anders kann ich mir das bei einer sonst sympathischen Marke nicht erklären.

P.S. Genug der Verrisse, beim nächsten Mal gibt´s einen positiven Kommentar.
1 Antwort
10
Flakon
10
Sillage
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
Blauemaus

224 Rezensionen
Blauemaus
Blauemaus
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Grüner geht's nicht
Von diesen Duft erhielt ich von Gaukeleya eine Probe. Damals war es noch etwas kühler bei uns, mir stieg sofort eine recht herbe, rasierwasserartige Note in die Nase. Schade, dachte ich , wird wohl nichts mit uns beiden. Dabei hatte sich Gaukeleyas Kommi so schön angehört: Ein Duft, wie gemacht für mich. Ich versuchte es ein paar Tage später wieder - mit dem gleichen Ergebnis. Ich versprach Igraine meine restliche Probe, wollte Green aber noch einmal testen, bevor ich keine weiter Gelegenheit mehr dazu bekommen würde. Aliqua bekommt man bei uns im Süden nur via Internet, einen Budni gibt es bei uns ja nicht. Gut, daß ich Green erneut testen wollte. Inzwischen war es richtig Sommer geworden - und ich empfand den Duft auf einmal ganz anders...

Kein Rasierwasser mehr. Statt dessen empfing mich die wohltuende Frische einer kühlen Waldlichtung an einem heißen Tag. Ein leichter Wind rauscht durch die Bäume, Vögel zwitschern, man fühlt sich wohl und ist froh, der Hitze außerhalb des Waldes endlich entkommen zu sein. Rose und Nelke nehme ich nicht war, der Duft ist einfach nur würzig-herb und tiefgrün: Bergamotte, Minze, Ginster und Rosmarin sind die Komponenten, die für mich den Duft prägen. Der Duft klingt sanft aus, cremiges Zedernholz kann ich gut wahrnehmen, ebenso den würzigen Farn. Weihrauch und Patchouli eindeutig nicht. Hätte auch beides nicht gepasst.

Die Nase hinter den Aliquas ist übrigens Kim Weisswange.

Ein wunderbar entspannender, dunkelgrüner reiner Natur-Duft, absolut unisex. Die Haltbarkeit ist naturgemäß nicht unendlich, aber sie halten trotzdem ganz gut. 3-4 Std. sind allemal drin, an der Kleidung halten sie sogar tagelang. Gerade beim Green ist die Silage nicht ohne, mehr als 2 Sprüher sollten es daher nicht sein, dazu ist er einfach zu kräftig. Überhaupt: Meiner Nase hätte sich den Duft etwas dezenter gewünscht. Eigentlich kann ich den nur bei +30°C tragen. Denn dann schluckt meine Haut das meiste davon weg. Verpackung und Flakon wirken hochwertig und sehr, sehr edel.

Schade, daß die ganzen Aliquas aus dem Sortiment gehen und nur noch Restbestände vorhanden sind. Hier bekommt man wirklich gut gemachte Naturdüfte zu erschwiglichen Preisen, die gar nicht ökomäßig duften. Jedenfalls habe ich jetzt Green und auch Orange in meiner Sammlung. Ein wenig fürchte ich mich vor dem Tag, an dem der letzte Tropfen davon verprüht wurde...
4 Antworten
5
Flakon
2.5
Sillage
2.5
Haltbarkeit
7
Duft
Gaukeleya

109 Rezensionen
Gaukeleya
Gaukeleya
Sehr hilfreiche Rezension 10  
Am Waldbach entlang
Naturdüfte der Firma Aliqua hatte ich bisher immer links liegen gelassen. Gut versteckt im Naturkosmetikregal meiner Stammdrogerie stehen die in Design und Namen schlicht gehaltenen Flakönchen verschämt ganz oben (Streckware für Menschen über 1,70 m) und wurden von mir ignoriert.

Durch zwei Userinnen hier wurde ich neulich mal aufmerksam auf Aliqua, und beim nächsten Budni-Besuch schaute ich mir die kleine Palette mal näher an (Aliqua-Produkte werden meines Wissens nach als "luxuriöse" Naturkosmetik und "naturnahe" Kosmetik exklusiv bei Budnikowsky vertrieben, doch kann man sie auch online beziehen). Die Düfte sind gemäss ihres assoziativen Charakters nach Farbbezeichnungen benannt, durchaus zutreffend, wie ich beim Schnelltest befand, bevor ich mich intensiver insbesondere dem Green widmete.

*Eigentlich* bin ich kein besonders grosser Fan von grünen Düften. Häufig zu herb, zu grasig, zu kühl, zu bitter für meinen Geschmack, findet sich kaum was Grünes in meiner Sammlung. Doch dieser hier ist anders. Er überrascht in der Kopfnote bereits durch seine weiche, aromatische Frische, die nichts Hartes hat, nichts Bitteres, nichts wirklich Herbes. Sondern klar und weich ist sie wie das süsse, kristallklare Wasser eines just entsprungenen Waldbaches, der sich seinen Weg durch Wurzelgeflecht, wild wucherndes, unberührtes Grün und weiche, dunkle Erde bahnt. Die Sonne durchbricht mit ihren hellen Strahlen hin und wieder das dichte Blätterdach des Waldes und zaubert dem leise murmelnden Bächlein mit Tausenden von kleinen Sternen eine funkelnde Wasseroberfläche. Kleine Kiesel im Bach geben schillernd das Licht wieder, niemals gleich, immer wieder neu, alles fliesst und verändert sich, so wie das Leben.

Ich habe einige Jahre lang im Mittelgebirge gewohnt, den Wald gleich hinter dem Haus, und sehr, sehr, sehr viele, lange Spaziergänge dort unternommen. Dieser Bach, an den mich Green sofort zurückschickt, als ich seine Kopfnote atme, war einer der schönsten Stellen, die ich auf meinen vielen ausgedehnten Spaziergängen erlebt habe. Die Würze des Waldes: die saftige Erde, das zerriebene Grün, das feuchte Holz, der Geschmack des weichen Bachwassers - all das findet sich hier wieder und verzückt mich. Die zitrischen Noten sind nicht überfrisch, sondern auch zart und weich und diffus fruchtig, sie blenden sich perfekt ein und bilden ein frisch-softes Ganzes.

Ich habe Green zweimal auf dem Handrücken getestet, und jedesmal war der Duftverlauf eher linear, es blieb beim Waldbach, dessen sanftes Glucksen von klarem Vogelgesang begleitet wurde (und ganz gewiss habe ich irgendwo auch noch eine Elfe gesehen, die sich an diesem verwunschenen Platz, den kaum ein Spaziergänger kennt, nicht gut genug versteckt hielt).

Überraschenderweise ist die Entwicklung auf wärmeren Hautstellen (Puls, Hals) eine leicht andere. Gehe ich den Bach weiter entlang, so lichtet sich nach und nach das dichte Baumgrün, und auf einmal strahlt mir Frau Sonne direkt ins Gesicht: ein weites Feld öffnet sich mir, als ich aus dem Wald heraustrete, eine Wiese, genauer gesagt, eine Blumenwiese liegt vor mir, und ich habe einen phantastischen Blick auf das Tal. Wärme durchströmt mich, und ich atme den Blütendunst ein, frisch und warm zugleich, ganz zart, aber doch voller Kraft. Ich bin nicht nur kein Grün-Fan, sondern auch kein besonders grosser Freund von blumigen Noten, doch wie auch das Grüne, lasse ich mir hier das Blumige sehr gern gefallen. Es ist, nun ja, "natürlich", sprich: unaufdringlich, zart, frisch, minimal süss. Die Sillage ist fein, doch gut genug wahrnehmbar, besonders für einen Naturduft. Ich vermute, dass die maritimen Noten (was konkret Aquatisches kann ich beim besten Willen nicht herausriechen) hier dafür sorgen, dass so eine kleine Nuance von "frischer Luft" herüberweht, doch ist das eher Spekulation. Faktisch erkenne ich nur, dass es keinen Grund gibt, mich von blumigen Noten abzuwenden, jedenfalls nicht hier beim Aliqua Green.

Und so, wie sich der Waldbach, der sich nun über die Blumenwiese ins Tal hinein der Sonne entgegenschlängelt, von mir entfernt, so verschwindet auch Green von meiner Haut. Die Basis ist überaus zart nur, wer sich also vor Weihrauch und Patchouli in der Duftpyramide fürchtet, braucht hier genauso wenig Sorge zu haben wie ich vor zuviel Blumigkeit. Mir ist, als wenn alle Noten auf einmal leiser werden und zusammen mit dem Bächlein immer weiter wegschwimmen, bis ich sie nur noch als feinen Dunst am Horizont wahrnehmen kann.

Das war ein schöner Spaziergang. Auch wenn er nur 3-4 Stunden gedauert hat.
8 Antworten

Diagramm

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