Black Calla Borsari 1870
Sehr hilfreiche Rezension
Irgendwas fehlt
Eigentlich ist Black Calla ein ganz schöner Duft, aber irgendwas fehlt. Ich komme nicht so richtig dahinter, was es ist.
Black Calla gehört zu den fruchtig-blumig-würzigen Düften mit Patchouli und befindet sich somit in bester Gesellschaft mit den Parfums, auf die ich hin und wieder anspringe. Es gehört ganz grob in die Schublade, in der sich auch Perles de Lalique, Elle von YSL oder sogar JHAG Lady Vengeance befinden. Diese Mischung aus sexy-kühl und sinnlich-warm. Rote fruchtige Blumen auf einer Patchouli-holzigen Basis.
Bei Black Calla fehlt mir allerdings die endgültige Raffinesse, die absolute Konsequenz für das Spezielle, das hundertprozentige Sich-Bekennen für eine kraftvolle Eindeutigkeit.
Es ist von allem was da, aber insgesamt ist mir die Komposition zu leise im Sinne von wischiwaschi unkonkret - jeder macht Platz für jeden, da ist so viel Harmonie unter den Duftnoten, keiner drängelt sich in den Vordergrund, alle haben sich lieb und das Ganze wirkt dadurch ein bisschen zu lahm. Dabei sind, wie ich eingangs schon erwähnte, alle tollen Ansätze in den Startlöchern. Aber es ist ein bisschen wie eine Rakete, die nicht zündet. Immer warte ich im Duftverlauf auf den Kracher. Aber er kommt nicht. Die Würze zu Beginn finde ich noch mit am besten, aber danach werde ich mit allen Erwartungen im Stich gelassen. Die sexy Kühle könnte noch kühler sein, die Sinnlichkeit noch sinnlicher. Das Patchouli kratzt und kracht nicht, die Hölzer sind nicht holzig genug. Der Ansatz für eine tolle Chypre-Komponente ist da, aber auch hier bremst die angezogene Handbremse die weitere Entwicklung.
Der Duft startet samtig rot-schwarz und wird dann immer wässriger. Bis er sich am Ende auf meiner Haut dann tatsächlich fast in ein belangloses Rasierwasser verwandelt. Das ist wirklich schade, da der Beginn noch so vielversprechend ist. Und was am Ende auf jeden Fall fehlt ist eine annehmbare Haltbarkeit. Recht schnell ist er verschwunden, der Duft.
Black Calla gehört zu den fruchtig-blumig-würzigen Düften mit Patchouli und befindet sich somit in bester Gesellschaft mit den Parfums, auf die ich hin und wieder anspringe. Es gehört ganz grob in die Schublade, in der sich auch Perles de Lalique, Elle von YSL oder sogar JHAG Lady Vengeance befinden. Diese Mischung aus sexy-kühl und sinnlich-warm. Rote fruchtige Blumen auf einer Patchouli-holzigen Basis.
Bei Black Calla fehlt mir allerdings die endgültige Raffinesse, die absolute Konsequenz für das Spezielle, das hundertprozentige Sich-Bekennen für eine kraftvolle Eindeutigkeit.
Es ist von allem was da, aber insgesamt ist mir die Komposition zu leise im Sinne von wischiwaschi unkonkret - jeder macht Platz für jeden, da ist so viel Harmonie unter den Duftnoten, keiner drängelt sich in den Vordergrund, alle haben sich lieb und das Ganze wirkt dadurch ein bisschen zu lahm. Dabei sind, wie ich eingangs schon erwähnte, alle tollen Ansätze in den Startlöchern. Aber es ist ein bisschen wie eine Rakete, die nicht zündet. Immer warte ich im Duftverlauf auf den Kracher. Aber er kommt nicht. Die Würze zu Beginn finde ich noch mit am besten, aber danach werde ich mit allen Erwartungen im Stich gelassen. Die sexy Kühle könnte noch kühler sein, die Sinnlichkeit noch sinnlicher. Das Patchouli kratzt und kracht nicht, die Hölzer sind nicht holzig genug. Der Ansatz für eine tolle Chypre-Komponente ist da, aber auch hier bremst die angezogene Handbremse die weitere Entwicklung.
Der Duft startet samtig rot-schwarz und wird dann immer wässriger. Bis er sich am Ende auf meiner Haut dann tatsächlich fast in ein belangloses Rasierwasser verwandelt. Das ist wirklich schade, da der Beginn noch so vielversprechend ist. Und was am Ende auf jeden Fall fehlt ist eine annehmbare Haltbarkeit. Recht schnell ist er verschwunden, der Duft.
5 Antworten
Hyazinthe vor 11 Jahren
ging mir genau so, war ein "Rohrkrepierer", zündet nicht.
Aava vor 13 Jahren
Sehe und rieche ich ganz genauso!
Duftbetty vor 14 Jahren
Toller Kommentar! Sehr treffend, ich mag ihn sehr, aber es fehlt das gewisse Etwas. Besser kann man es nicht beschreiben. Mir fiel dazu nichts ein. Deshalb: Könner-Pokal.
Maris vor 14 Jahren
Danke für die Beschreibung. Es ist immer hilfreich auch eine Gegenstimme zu hören, dann kann ich mir ein umfangreicheres Bild vom Duft machen.
DeGe53 vor 15 Jahren
So sehe ich das auch. Deswegen ist mir dazu noch nichts gescheites eingefallen. Schade eigentlich, dass er so schnell weg ist.

