Aristokrat Duftanker MGO Duftmanufaktur 2016
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Top Rezension
"Aus einem Guß" oder eher "Maßgeschneidert"?
Eine kleine Probe vom Aristokraten hab ich nun schon über knapp zwei Jahre. Es ist einer der wenigen Düfte, die bei mir über diese lange Zeit noch immer in der Wiedervorlage verweilen und einfach nicht ''abgeschrieben'' werden können. Aber man kann halt auch nicht alles auf einmal haben. Und die Düfte von MGO tauchen ja schließlich auch nicht sehr häufig im Souk auf. Somit fehlte mir immer eine ausreichende Abfüllung, um mir ein abschließendes Urteil zu bilden.
Obwohl der Aristokrat nicht so recht in mein Beuteschema passte, konnte ich ihn nicht loslassen. Vielleicht assoziierte ich aufgrund seines Namens immer den feinen Zwirn, den ich nicht habe oder trage? Also ging ich im Endeffekt dann doch immer eher auf Distanz zu ihm. Aber das beeindruckte ihn nicht sonderlich.
Er ist und bleibt ein feiner, nobler, männlicher Duft der Cremigkeit, Frische und Herbheit verbindet. Ich hab mich bei diesem Duft nie gefragt, aus welchen Noten und Ingredienzien er besteht. Für mich war es aussichtslos, aus diesem dicht gewebten Teppich etwas zu detektieren. Und so stand er da, als Solitär in meinem Probengestell, ohne jemals eine Entwicklung oder Tendenz preiszugeben. Mir kam in all der Zeit nie was Vergleichbares unter. Und jedes Mal wenn, ich die Probe wieder prüfte, war nach einer Millisekunde die Erinnerung wach: "Ja, das isser, aber so kommen wir keinen Schritt weiter."
Jetzt liegt mir also endlich eine Abfüllung vor und ich applizierte den Duft für einen Tagestest am Körper. Er ist es, unverkennbar. Ich hatte Bedenken die (für meine Verhältnisse) Milde könnte mich ersticken. Zum Glück nicht. Nicht pudrig klebrig. Nicht zu süß. Alles ist sehr nahe an den Tests am Handgelenk. Und am Abend ging das herbe in Ansätzen beinahe ins Ledrige über. Ich fühlte mich wohl, was nicht zwingend mein Anliegen beim Tragen eines Duftes ist. Hier hat's gepasst. Das könnte wirklich mein zweiter Anzugduft werden, wobei ich keine Anzüge habe oder trage. Aber das überbrückt dann der Aristokrat.
Obwohl der Aristokrat nicht so recht in mein Beuteschema passte, konnte ich ihn nicht loslassen. Vielleicht assoziierte ich aufgrund seines Namens immer den feinen Zwirn, den ich nicht habe oder trage? Also ging ich im Endeffekt dann doch immer eher auf Distanz zu ihm. Aber das beeindruckte ihn nicht sonderlich.
Er ist und bleibt ein feiner, nobler, männlicher Duft der Cremigkeit, Frische und Herbheit verbindet. Ich hab mich bei diesem Duft nie gefragt, aus welchen Noten und Ingredienzien er besteht. Für mich war es aussichtslos, aus diesem dicht gewebten Teppich etwas zu detektieren. Und so stand er da, als Solitär in meinem Probengestell, ohne jemals eine Entwicklung oder Tendenz preiszugeben. Mir kam in all der Zeit nie was Vergleichbares unter. Und jedes Mal wenn, ich die Probe wieder prüfte, war nach einer Millisekunde die Erinnerung wach: "Ja, das isser, aber so kommen wir keinen Schritt weiter."
Jetzt liegt mir also endlich eine Abfüllung vor und ich applizierte den Duft für einen Tagestest am Körper. Er ist es, unverkennbar. Ich hatte Bedenken die (für meine Verhältnisse) Milde könnte mich ersticken. Zum Glück nicht. Nicht pudrig klebrig. Nicht zu süß. Alles ist sehr nahe an den Tests am Handgelenk. Und am Abend ging das herbe in Ansätzen beinahe ins Ledrige über. Ich fühlte mich wohl, was nicht zwingend mein Anliegen beim Tragen eines Duftes ist. Hier hat's gepasst. Das könnte wirklich mein zweiter Anzugduft werden, wobei ich keine Anzüge habe oder trage. Aber das überbrückt dann der Aristokrat.
1 Antwort
FRAgrANTIC vor 6 Jahren
Mit dem richtigen Duft ist man automatisch gut angezogen. Umgekehrt fühlt man sich mit einem unpassenden Duft auch ganz schnell nackig ;-)

