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FabianO
26.10.2016, 06:38 Uhr
6Duft 6Haltbarkeit 6Sillage 5Flakon
4

Verspricht mit kräuterigem Zitrusstart viel mehr, als die koniferig moschustönige Basis halten kann

Aus meinem Geburtsjahr findet man nur selten Düfte, was die raren dann umso interessanter für mich werden lässt.

"Enrico Coveri" nun prescht zunächst voll in Richtung zugänglicher Oldschooler los, irgendwo zwischen zitrisch-lebhafter Grundierung und darauf aufgeschichteten Gewürzen, als da vor allem Kümmel und Nelke zu finden wären.

Aufeinander gut abgestimmt, vielleicht eine Spur zu viel Kiefer mittendrin, die für mein Empfinden etwas zu viel ätherisch-harzige Pikanterie dazwischenhaut.

Was dann den weiteren Verlauf betrifft, muss ich mich Scorpios Statement unten anschließen. Man erwartet eine erdig-holzige Tendenz, allerdings enttäuscht mich nach weniger als einer Stunde die Marschrichtung. Zu viel Moschus, und zwar jener der Sorte, wie sie in günstigen Duschgels oder After Shaves oft und willig verbraten werden.

Der ganze Duft verflacht dabei auf ein leicht kratziges, durch Kiefer leicht säuerlich-harziges Niveau, das der Beginn so nicht erwarten ließ. Nicht wirklich schön und kein Vergleich zu 80er-Jahre-Größen wie "Arrogance" etc.
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