Drakkar Intense Guy Laroche 2022
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Top Rezension
Absinth g'schwind, süßliches Kind
Der originale „Drakkar Noir“ ist ein Meilenstein in der Herrenparfumhistorie. Den wollte ich eigentlich unbedingt mal wieder in die Sammlung holen, obwohl die aktuell kaufbare Version beileibe abgeschwächt wurde über die Jahre. Aber vielleicht ist dieser neue „Drakkar Intense“ ja eine Alternative, dachte ich mir. Direkt mal testen. Kann ein intensivierter „Drakkar“ heutzutage gut gehen? Die Antwort auf diese Frage bleibt uns Guy Laroche schuldig, denn super viel mit dem Vaterduft hat „Drakkar Intense“ jetzt nicht mehr zu tun. Geschweige denn eine intensivere Version zu sein. Aber vielleicht bezieht man sich ja auch auf den Ur-Drakkar, den ich leider noch nie vor der Nase hatte. Ganz egal, ob mit Verbindung oder ohne. Eine Meinung zum neuen „Drakkar Intense“ kristallisierte sich schnell heraus…
„Drakkar Intense“ hat ja auch das Noir im Titel abgelegt, sodass man den Duft wohl wirklich komplett eigenständig betrachten sollte. Ein sehr weicher, defensiver Absinth-Fougere. Grün, barbershoppig, frisch rasiert, sauber, männlich. Oldschool redefined?! Ohne Frage kein mieser Duft. Ganz und gar nicht. Mir jedoch ein ganzes Stück zu langweilig und sicher runtergespielt. Trotz leicht pfeffriger Beginne nie mit genug Pfeffer im Po. Solide und sachte. Bürotauglich. Die moosige Basis ist sehr nice. Aber nett ist und bleibt eben die Cousine von…
Flakon: schöne Farbe, keine Fisimatenten
Sillage: männlich dezent
Haltbarkeit: 6 Stunden - das „alte“ Drakkar bleibt länger auf jeder Party. Auch mit 43 noch.
Fazit: nicht mehr mein Drakkar? Stimmt schon. Aber auch nicht wirklich gut? Stimmt nicht wirklich. Anfangs wirkt „Drakkar Intense“ etwas handzahm und fougere-lahm. Mir der Zeit lernt man seine absinthig-grüne Barbershopblässe aber zu schätzen. Dennoch hätte man bei einem solch legendären Titel natürlich viel mehr erwartet…
„Drakkar Intense“ hat ja auch das Noir im Titel abgelegt, sodass man den Duft wohl wirklich komplett eigenständig betrachten sollte. Ein sehr weicher, defensiver Absinth-Fougere. Grün, barbershoppig, frisch rasiert, sauber, männlich. Oldschool redefined?! Ohne Frage kein mieser Duft. Ganz und gar nicht. Mir jedoch ein ganzes Stück zu langweilig und sicher runtergespielt. Trotz leicht pfeffriger Beginne nie mit genug Pfeffer im Po. Solide und sachte. Bürotauglich. Die moosige Basis ist sehr nice. Aber nett ist und bleibt eben die Cousine von…
Flakon: schöne Farbe, keine Fisimatenten
Sillage: männlich dezent
Haltbarkeit: 6 Stunden - das „alte“ Drakkar bleibt länger auf jeder Party. Auch mit 43 noch.
Fazit: nicht mehr mein Drakkar? Stimmt schon. Aber auch nicht wirklich gut? Stimmt nicht wirklich. Anfangs wirkt „Drakkar Intense“ etwas handzahm und fougere-lahm. Mir der Zeit lernt man seine absinthig-grüne Barbershopblässe aber zu schätzen. Dennoch hätte man bei einem solch legendären Titel natürlich viel mehr erwartet…
2 Antworten


gerochen! Alleine der völlig unpassende Patchouli tut nur weh!
H+S haben beimir nicht mal auf EdT Niveau.