Drakkar Intense 2022

Drakkar Intense von Guy Laroche
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7.5 / 10 84 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Guy Laroche für Herren, erschienen im Jahr 2022. Der Duft ist würzig-holzig. Es wird von E.A. Cosmetics vermarktet.
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Duftrichtung

Würzig
Holzig
Süß
Fougère
Frisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
AbsinthAbsinth BergamotteBergamotte KorianderKoriander RosmarinRosmarin
Herznote Herznote
LavendelLavendel MuskatellersalbeiMuskatellersalbei WacholderbeereWacholderbeere
Basisnote Basisnote
MoosMoos VanilleVanille WildlederWildleder PatchouliPatchouli

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.584 Bewertungen
Haltbarkeit
7.179 Bewertungen
Sillage
6.980 Bewertungen
Flakon
6.777 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
8.069 Bewertungen
Eingetragen von OPomone, letzte Aktualisierung am 14.06.2024.

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
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Preis
10
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7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Yatagan

400 Rezensionen
Yatagan
Yatagan
Top Rezension 65  
Fougère Rising?
Unkommentierte Düfte No. 169

Wer ein Herz für altertümliche Fougère-Düfte hat, - hier gerne mal nicht ganz korrekt mit Barbershop-Düften gleichgesetzt -, könnte bei dieser wärmeren Variante des eher herben und aromatischen Drakkar Noir fündig werden. Vor Urzeiten (konkret gesprochen: 1972, also zu einer Zeit, in der viele User*innen dieser Site noch nicht geboren waren) gab es schon mal ein Drakkar Eau de Toilette ohne Noir ( Drakkar Noir Eau de Toilette ) und ohne Intense, das meiner löchrigen Erinnerung nach ganz ähnlich duftete. Ich werde mal meine alte Miniatur von Drakkar herauskramen und das überprüfen und ggf. hier ergänzen.

Fougère folgt dem Schema Bergamotte - Lavendel - Moos (oder Geranium oder was anderes intensiv Grünes wie Galbanum) und riecht dann so, wie Männer früher rochen. Das hat für ältere Semester wie mich etwas Heimeliges, weil man an Vater, Opa oder Lieblingsonkel denkt und blitzartig wieder an Papa nach der Rasur denken muss.
Fougères waren dann in einer helleren Variante in den 90ern nochmal als Sport-Düfte angesagt, aber das ist eine andere, eher unrühmliche Geschichte.

Seit wenigen Jahren scheinen derartige Düfte wieder regelrecht en vogue zu sein, betrachtet man die heißgelaufene Diskussion zu Barbershop-Düften, die die Community in zwei Lager spaltet.
Dass das Thema aber doch noch nicht so in der Breite angekommen ist, beweist für mich dieser Duft, der von Guy Laroche eher verschämt beworben wird, nicht mal als Bückware zu bekommen ist und nach kurzer Hochpreisphase schon wieder im Netz verramscht wird. Leider! - oder glücklicherweise, denn man bekommt ihn inzwischen für kaum mehr als 20 Euro für satte 50 ml.
Das könnte einen Versuch wert sein.
45 Antworten
8
Preis
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Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Axiomatic

107 Rezensionen
Axiomatic
Axiomatic
Top Rezension 44  
Ich glaube, wir sind nun allein!
Anfangs war ich gespannt und verrückt nach diesem Neuzugang. Hoffnung machte sich breit, dass zumindest der Lizenz-Name noch eine Weile für markante Düfte stehen könnte.
Doch je mehr und ausführlicher über Drakkar Intense berichtet und debattiert wurde, desto gedämpfter wurden meine Erwartungen.

Yatagan verdanke ich nichtsdestotrotz den Anstoß, mir den Duft zu bestellen, wofür ich mich an dieser Stelle bedanke.

Ich möchte des Verständnisses wegen einen kurzen Überblick über die so erfolgreiche Drakkar-Reihe mit dem markanten Drachenboot der Wikinger als Flakon geben.
Der ursprüngliche Duft wurde 1972 lanciert und verkaufte sich relativ gut in den 1970ern. Es ist ein warm grünes Fougère mit balsamischen Kiefern-Noten, ein etwas bläulich wirkenden Wacholder und einer kuscheligen Eichenmoos-Basis.
Klingt nicht gerade umwerfend packend, dennoch punktete Drakkar mit einer gewissen Tauglichkeit für viele.
So ist auch die Werbung zu verstehen. Gezeigt wird ein Mann in seinen Vierzigern, bebrillt, etwas vollere Frisur und relativ unscheinbar gekleidet - Hemd, Krawatte, V-Schnitt Pullover, Mantel.
Eine Stimme fragt, wonach ein Drakkar Träger sucht. Ist es der Erfolg, die Männlichkeit, das Verführen? Nein, er sucht nichts, er möchte sich einfach wohl fühlen!
Dabei dürfen wir ihm an verschiede Orte in Paris folgen, bis er seine Tochter am Bahnhof abholt. Ein lieber Papi, den es in jenem Jahrzehnt oft gab.
Der Flakon wird auch prägend für die Reihe stehen. Durchsichtiges Glas in ovaler Form mit einer schweren Metallkappe, der Schriftzug noch etwas graphisch verspielter.

Zehn Jahre später, 1982, sollte dann der erfolgreichste Zugang der Reihe erscheinen, Drakkar Noir von Pierre Wargnye.
Pechschwarzer, matter Flakon, weißer strenger Schriftzug. Interessant ist hier auch die Verpackung. Verströmte der Namensgeber 1972 noch mit einem typischen Kachelmuster mit den Anfangsbuchstaben einen Wandtapeten-Charme, änderte sich das radikal Anfang der 1980er.
Matt-schwarze Kartonage mit Noppen-Relief, lediglich unterbrochen vom glänzenden Namensschild und einer roten schrägen Linie.
Ein Akkord aus Hesperiden, Lavendel, Minze und etwas Rosmarin schafft einen Paradigmen-Wechsel. Samt Wermut, Engelwurz und balsamischen Noten wird er alle nachfolgenden „Duschgel-Kreationen“ beeinflussen. An Noir wird man sich gut und gerne erinnern.
Beworben wurde er sportlich. In typischer 1980er Schnitttechnik wird ein makelloser, viriler Sportler in einer kontrastreichen schwarz weiß Umgebung gezeigt, hier und da ein roter Streifen, kalt-prägnante Synthesizer geben den Ton an. Am Ende, welch eine Überraschung, finden schwarzer Smoking und rotes Abendkleid zueinander, zwei perfekte Yuppies wie aus dem Hochglanz-Magazin.

1999 der erste Misserfolg.
Drakkar Dynamik kommt in einem hellgrauen Flakon, passend zum Duft.
Ein wenig Apfel und etwas Pfeffriges geben Frische, gefolgt von sicherer Zeder, Amber und Benzoe. Fruchtig frisch, holzig grün. Das wär’s.
Ach ja, der Duft wurde mit dem James Bond Streifen „The World Is Not Enough“ beworben, was ironischerweise perfekt passte. Gähn…

Weiter geht’s 2014.
Drakkar Essence in blau, ein netter, sauberer Lavendel-Aquatiker wird bewußt für den amerikanischen Markt konzipiert. Die Käuferschicht dürfte selten über 29 Jahre alt sein.
Michel Girard, Schöpfer von 1 Million Eau de Toilette , konnte nicht sarkastischer Noir als Duschgel-Totem neu interpretiert haben.
Einzige nennenswerte Werbung: American Football Spieler halb nackt in der Umkleide. Oh wow…

Und nun steht der Neue vor mir, fünfzig Jahre nach dem Debüt des Urduftes und in einer warm orangenen Aufmachung.
Der Flakon ist wie gehabt, der Sprühkopf kommt ohne Blende aus.
Nicolas Beaulieu, Schöpfer von Legend Red offeriert eine hochprozentige Interpretation des Noir.

Zisch!

Warm, zitrisch, synthetisch weht es mir entgegen.
Der versprochen Absinth-Note kann ich beipflichten. Das Wermutkraut von Noir wird in hochprozentigem Likör eingefangen.
Überhaupt zitiert man hier Noir in Zeitraffer, sein kompletter Duftverlauf leuchtet binnen Minuten auf. Dieser Effekt wiederholt sich im Drydown, immer wieder lugt etwas von 1982 hervor.
Aber Herr Beaulieus Stein der Weißen ist ein Akkord aus Lavendel, Muskatellersalbei und Wacholder. Wie bei Legend Red übersteuert er mit Synthetik (Ambroxan, Geraniol oder Dihydromyrcenol) den Lavendel ins Metallische, so dass der Eindruck der Hesperiden bei der Eröffnung weit bis zur Mitte des Duftverlaufs anhält. Als Kontrapunkt setzt er Tonka, respektive Vanille, ein.
Je weiter man von der Sprühstelle schnüffelt, desto angenehmer der markante Akkord. Zu nah dran erschlägt das Metall.
Das Erstaunliche ist die warme Absinth-Note. Sie wabert im Hintergrund, plötzlich macht sie sich wieder bemerkbar und begleitet ein wenig, um wieder still zu werden. Als würde man ab und an am Glas nippen.
Im letzten Drittel zeigt der Duft seine familiären Noir-Wurzeln.
Ich bin froh, dass hier keine künstlichen Hölzer an Cashmeran wie bei Legend Red stützen, sie vermasselten den Montblanc Duft völlig.
Und doch endet das Spektakel synthetisch grün frisch.

Warum ich den Duft entgegen meiner Abneigung brachialer Synthetik hoch bewertet habe, liegt daran, dass hier Noir zitiert und mit Absinth gut umgegangen wird. Gerade das Hochprozentige wird dank der Synthetik nicht zum Fahnen-Duft. Ich bekomme den Eindruck eines Cocktails, so eine Art Whisky Sour oder ähnliches.
Und Hand aufs Herz, ich hänge an der Reihe mit schönen Erinnerungen.

An dieser Stelle möchte ich die Rezension etwas auflockern und ihren Titel erläutern.

Viele werden sicherlich das Lied „I think we are alone now“ in der ein oder anderen Version kennen.
Sollte ich die Drakkar-Reihe nun mit diesem Song schmücken, käme folgender Familien-Stammbaum heraus. Mit den Jahreszahlen der verschiedenen Versionen des Musikstücks spiele ich ein wenig, es kommt auf die Grundstimmung an.

Drakkar wäre der Duft der 1967er Urversion von Tommy James and the Shondells. Analoge Instrumente, knisternde, leicht laszive Stimmung. Jeder weiß worum es geht, aber keiner traut sich, es zu sagen. Aber bald ist man ja alleine…

Champions League Drakkar Noir bekäme eindeutig die 1987er Version von Tiffany umgehängt. Geschliffene Synthesizer de luxe und die geballte Stimmung des Mittleren Westens lassen es krachen. Moonwashed Jeans bevölkern tanzend eine Shopping Mall.

Mauerblümchen Drakkar Dynamik wird von den Girls Aloud und ihrem girlie Smasher von 2006 mehr oder weniger gekürt. Schönes Kunstprodukt schnelllebigen Schicksals.

Für Drakkar Essence fand ich leider keine aufgenommene Version, aber hier trickse ich ein wenig.
Die Jury, zusammengetrommel aus Justin Timberlake, Justin Bieber, Justin Hartley und Justin Trudeau, darf bei Guy Laroche Perfumes sucht den Superstar - GLPSS - noch den passenden Performer auswählen. Singen sollte er ein wenig, aber wichtiger wären Steroid-trainierte Six Packs. Ach ja, die knappe Badehose ist eine obligatorische Requisite.

Und zu guter Letzt für Drakkar Intense punktet Billie Joe Armstrong, ehemaliges Green Day Mitglied, mit seiner 2020er Version, welche er zusammen mit seinen Söhnen aufgenommen hat. Gekonnt zitiert er seine vormalige Musikleistung und bleibt dennoch väterlich nett. Der Kreis schließt sich.

Und so kann ich wohl oder übel dieses metallische Fougère an vertrauter indie E-Gitarre der braven Art genießen und in Absinth-Laune schwelgen.
26 Antworten
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Preis
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
Harrock

68 Rezensionen
Harrock
Harrock
Sehr hilfreiche Rezension 10  
Die Renaissance von Drakkar Noir
Jeder der sich mit Parfüms auseinander setzt kennt Drakkar Noir oder hat wenigstens schon mal davon gehört. Ein cheapy aus den 80er . Frisch, Fouger klassischer Barbershop in meinen Augen mit einer gewissen Würze. Aus Heutiger Sicht recht altmodisch aber irgendwie dann auch wieder zeitlos ... Mit dem Orginal Drakkar aus den 70er hat das Intense recht wenig zu tun und wahrscheinlich auch aus finanzieller Sicht orientiert sich das Intense eher an den Großen Bruder aus den 80er . Die DNA ist klar erkennbar. Allerdings weniger aufdringlich . Etwas gediegener moderner halt .
Ich bin ehrlich ich habe mit dem Orginal am Anfang nicht viel anfangen könne es war mir zu "hart" zu "in your face" diese Rasierschaum DNA hat irgendwie nach so nen alten leich muffigen Badezimmer gerochen wo sich jemand grade geduscht hatte und dann Rasiert . Ich muss aber sagen , dass mir genau DAS beim Intense wieder fehlt... es hat nicht diesen "Punsh" es ist da im Hintergrund quasi als Fundament aber dann viel Wärmer , Holziger hat ne leichte Booziness ... Für den Herbst und den Winter sicherlich TOP ! Für den Sommer würde aber trotzdem das orginal vorziehen weil es einfach diesen leicht dreckigen Barbershop Punsh hat ... der mir mittlerweile echt ans Herz gewachsen ist !

Die Performance ist solide ! Für den Preis kann man da nicht meckern und mir der Zeit wenn ein bischeb Luft im Flakon ist da wird der nochmal reifen .. für Fans des Originals sicherlich ein Versuch Wert und für alle die ein modernes Parfüm mit Vintage touch suchen auch das richtige !
2023 ist sowieso das Jahr des "Elixirs" xD jeder kommt mit einer stärkeren intensiveren Version um die Ecke als Vintage Fan gefällt mir das ! YSL ich schaue auf euch ! Wo bleibt das Kouros Intense/Elixir ...
2 Antworten
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Preis
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Flakon
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Sillage
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Haltbarkeit
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Duft
Leimbacher

2782 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Sehr hilfreiche Rezension 8  
Absinth g'schwind, süßliches Kind
Der originale „Drakkar Noir“ ist ein Meilenstein in der Herrenparfumhistorie. Den wollte ich eigentlich unbedingt mal wieder in die Sammlung holen, obwohl die aktuell kaufbare Version beileibe abgeschwächt wurde über die Jahre. Aber vielleicht ist dieser neue „Drakkar Intense“ ja eine Alternative, dachte ich mir. Direkt mal testen. Kann ein intensivierter „Drakkar“ heutzutage gut gehen? Die Antwort auf diese Frage bleibt uns Guy Laroche schuldig, denn super viel mit dem Vaterduft hat „Drakkar Intense“ jetzt nicht mehr zu tun. Geschweige denn eine intensivere Version zu sein. Aber vielleicht bezieht man sich ja auch auf den Ur-Drakkar, den ich leider noch nie vor der Nase hatte. Ganz egal, ob mit Verbindung oder ohne. Eine Meinung zum neuen „Drakkar Intense“ kristallisierte sich schnell heraus…

„Drakkar Intense“ hat ja auch das Noir im Titel abgelegt, sodass man den Duft wohl wirklich komplett eigenständig betrachten sollte. Ein sehr weicher, defensiver Absinth-Fougere. Grün, barbershoppig, frisch rasiert, sauber, männlich. Oldschool redefined?! Ohne Frage kein mieser Duft. Ganz und gar nicht. Mir jedoch ein ganzes Stück zu langweilig und sicher runtergespielt. Trotz leicht pfeffriger Beginne nie mit genug Pfeffer im Po. Solide und sachte. Bürotauglich. Die moosige Basis ist sehr nice. Aber nett ist und bleibt eben die Cousine von…

Flakon: schöne Farbe, keine Fisimatenten
Sillage: männlich dezent
Haltbarkeit: 6 Stunden - das „alte“ Drakkar bleibt länger auf jeder Party. Auch mit 43 noch.

Fazit: nicht mehr mein Drakkar? Stimmt schon. Aber auch nicht wirklich gut? Stimmt nicht wirklich. Anfangs wirkt „Drakkar Intense“ etwas handzahm und fougere-lahm. Mir der Zeit lernt man seine absinthig-grüne Barbershopblässe aber zu schätzen. Dennoch hätte man bei einem solch legendären Titel natürlich viel mehr erwartet…
1 Antwort
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Preis
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Duft
ActaNonVerba

49 Rezensionen
ActaNonVerba
ActaNonVerba
Hilfreiche Rezension 6  
Würdiger Nachfolger, oder...?
Gleich vorweg, ich bin ein großer Fan des Drakkar Noir. Jenem tollen Fougere aus den frühen 80ern. Stilprägend war der ja schon. Als ich also den Drakkar Intense beim örtlichen M*leer für 20 € die 100 ml kaufte war ich gespannt. Ich kenne aus der Reihe nur den Noir. Die anderen nicht.

Klar und bräunlich die Farbe der Flüssigkeit im ovalen transparenten Flakon. Die Kappe wirkt billig.Der Sprüher tut was er soll.

Nach dem Aufsprühen sofort Zitrus und Kräuter. Lavendel und im weiteren Verlauf Moos. Der Koriander zu Anfang wirkt pfeffrig. Im DryDown kommt der Lavendel gut zur Geltung. Die ganz Zeit ist es warm und ambriert. In der Basis ein schön umgesetzt es Moos mit sauberem Moschus.
Hier nehme ich auch Vanille wahr. Was ein großer Minuspunkt ist. Es macht den Intense einfach austauschbar mit vielen anderen. Diese Süße verhagelt mir hier eine höhere Bewertung.
Ich finde Vanille oft überladen und oft in modernen Düften inflationär verbaut.

Nichtsdestotrotz ein moderner, warm ambrierter Fougere mit zeitgemäßem Auftritt. Solide. Kein besonders intensiver Duft. Vielmehr Standard.

Kann man machen. Als Alltagsduft durchaus einen längeren Versuch wert.

Dem Vergleich mit dem Noir kann man machen, sollte man aber nicht. Da liegen 40 Jahre dazwischen. Ich finde den Intense als Büroduft für die kältere Jahreshälfte völlig in Ordnung.

Einfach solide.

Und um Eingangsfrage zu beantworten, Nein. Kein würdiger Nachfolger. Ein solider eigenständiger Duft der an einen Klassiker angelehnt ist ihm jedoch nicht zu ersetzen oder zu kopieren versucht.

Vielen Dank für's lesen.
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Weitere Rezensionen

Statements

28 kurze Meinungen zum Parfum
SalvaSalva vor 2 Monaten
6
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Ein „OK“-Flanker
Krautig-Würziger Aromat
Mit Absinth&Koriander
Floralem Lavendelherz
Auf Moosiger Basis
Eine leichte Süße ist auch da…
27 Antworten
AxiomaticAxiomatic vor 2 Jahren
9
Flakon
7
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8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Fougère kompromisslos: starker Lavendel überdeckt etwas die anderen Kräuter.
Hochprozentiges durchzieht den Duftverlauf warm und angenehm.
27 Antworten
ErgoproxyErgoproxy vor 1 Jahr
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Fougère und ich, dass geht selten zusammen. Aber an anderen mag ich sowas gerne riechen. Der Versuch den Klassiker zu modernisieren....
42 Antworten
YataganYatagan vor 2 Jahren
10
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Erkennbare Ähnlichkeit zum Klassiker Drakkar Noir, anschließend mehr Wärme, im Drydown ein moderat süßer Fougère.
13 Antworten
SonarIDSonarID vor 2 Monaten
8
Sillage
9
Haltbarkeit
7
Duft
Na Süsser
Gentleman
Frisch rasiert und nah der Heimat
Mooses macht den Weg frei
19 Antworten
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