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Top Rezension
Ma Dame oder die Koketterie des französischen Seins
Ma Dame,
es hat lange gedauert, ehe ich mich gewagt habe, diesen Brief zu verfassen.
Ich beobachte sie immer wieder heimlich, und immer wieder gerate ich ins Schwärmen. Ich weiß, ich weiß, sie selbst nehmen sicherlich keine Notiz von mir, wobei ich wüsste, sie würden mich sehr "apart" oder "galant" finden, denn sind das nicht Worte, die sie gerne immer wieder selbst in den Mund nehmen?
Wenn ich sie in dem kleinen französischen Café sitzen sehe, alleine, mit ihrem Buch über Schmetterlinge in der Hand und ihrer großen Sonnenbrille, dann beginnt mein Herz zu klopfen, denn sie bewegen sich mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit des Seins, dass ich mich immer wieder Frage, was ihr Geheimnis ist. Sie sitzen nicht dort, weil sie Aufmerksamkeit erhaschen wollen, sie sitzen dort, weil ihnen danach beliebt. Es amüsiert mich immer sehr, wie die Männer nach ihnen schauen oder die Kellner darum streiten, wer sie bedienen darf und jedem schenken sie dieses unverblühmte, etwas spitzbübiges Lächeln, wenn er dann mit vollstem Charme ihre Bestellung aufnimmt.
Sie leben für den Moment, den Tag, die Stunde, für das Jetzt und Hier. Sie balancieren den Bürgersteig entlang, grüßen die Menschen, schenken den kleinen Jungs, die heimlich für sie schwärmen und immer zur gleichen Uhrzeit vor ihrer Haustüre Fußball spielen, einen fliegenden Kuss und auch Pierre dem Blumenverkäufer entlocken sie immer eine Rose:"Für die schönste Frau der Welt!", sagt er immer, sie geben ihm einen Kuss auf seine Wangen. Die Obstverkäuferin Muriel freut sich immer auf ein Pläuschchen mit ihnen und erzählt aus vergangenen Tagen, dabei schenkt sie ihnen immer die beste Orange , denn:"Eine solch charmante Mademoiselle, muss die Energie des Tages in sich aufnehmen!".
Sie besitzen dieses -Je ne sais quoi-, dieses Gewisse etwas, dieses unaussprechliche Besondere. Es ist die Art, wie sie ihre Haare nach hinten werfen, leichthin, elegant, echt. Geschäftsmänner, die wichtige Gespräche führen, beenden ihre Telefonate oder bitten ihren Gesprächspartner für eine kleine Pause, um ihnen ein Lächeln zu schenken, dabei gehen sie an ihren vorbei, zwinkern ihnen zu oder bleiben das ein oder andere Mal stehen, richten die Krawatte von Monsieur zurecht und blancieren leichten Schrittes weiter.
Es ist ihre Koketterie, ihre Leichtigkeit das Leben als Geschenk zu nehmen und ihre geheimnisvolle Schönheit, die Menschen zum Schwärmen bringen. Ma Dame,
ich weiß, würden sie mich kennen lernen, auch ich würde einen fliegenden Kuss von ihnen entgegen nehmen, ein nettes Wort oder ein keckes "Salut!",
aber das Schönste, was sie mir jeden Morgen schenken, ihr schwärmerisches Lächeln, wenn sie mich aufsprühen und mich in ihre Tasche packen, um die Welt und die Menschen zu erkunden. Und so nah, wie ich es bin, ist ihnen keiner und das reicht mir vollkommen. Ich bin hier heimlicher Begleiter.
In vollster Liebe,
Ihr Flakon!
es hat lange gedauert, ehe ich mich gewagt habe, diesen Brief zu verfassen.
Ich beobachte sie immer wieder heimlich, und immer wieder gerate ich ins Schwärmen. Ich weiß, ich weiß, sie selbst nehmen sicherlich keine Notiz von mir, wobei ich wüsste, sie würden mich sehr "apart" oder "galant" finden, denn sind das nicht Worte, die sie gerne immer wieder selbst in den Mund nehmen?
Wenn ich sie in dem kleinen französischen Café sitzen sehe, alleine, mit ihrem Buch über Schmetterlinge in der Hand und ihrer großen Sonnenbrille, dann beginnt mein Herz zu klopfen, denn sie bewegen sich mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit des Seins, dass ich mich immer wieder Frage, was ihr Geheimnis ist. Sie sitzen nicht dort, weil sie Aufmerksamkeit erhaschen wollen, sie sitzen dort, weil ihnen danach beliebt. Es amüsiert mich immer sehr, wie die Männer nach ihnen schauen oder die Kellner darum streiten, wer sie bedienen darf und jedem schenken sie dieses unverblühmte, etwas spitzbübiges Lächeln, wenn er dann mit vollstem Charme ihre Bestellung aufnimmt.
Sie leben für den Moment, den Tag, die Stunde, für das Jetzt und Hier. Sie balancieren den Bürgersteig entlang, grüßen die Menschen, schenken den kleinen Jungs, die heimlich für sie schwärmen und immer zur gleichen Uhrzeit vor ihrer Haustüre Fußball spielen, einen fliegenden Kuss und auch Pierre dem Blumenverkäufer entlocken sie immer eine Rose:"Für die schönste Frau der Welt!", sagt er immer, sie geben ihm einen Kuss auf seine Wangen. Die Obstverkäuferin Muriel freut sich immer auf ein Pläuschchen mit ihnen und erzählt aus vergangenen Tagen, dabei schenkt sie ihnen immer die beste Orange , denn:"Eine solch charmante Mademoiselle, muss die Energie des Tages in sich aufnehmen!".
Sie besitzen dieses -Je ne sais quoi-, dieses Gewisse etwas, dieses unaussprechliche Besondere. Es ist die Art, wie sie ihre Haare nach hinten werfen, leichthin, elegant, echt. Geschäftsmänner, die wichtige Gespräche führen, beenden ihre Telefonate oder bitten ihren Gesprächspartner für eine kleine Pause, um ihnen ein Lächeln zu schenken, dabei gehen sie an ihren vorbei, zwinkern ihnen zu oder bleiben das ein oder andere Mal stehen, richten die Krawatte von Monsieur zurecht und blancieren leichten Schrittes weiter.
Es ist ihre Koketterie, ihre Leichtigkeit das Leben als Geschenk zu nehmen und ihre geheimnisvolle Schönheit, die Menschen zum Schwärmen bringen. Ma Dame,
ich weiß, würden sie mich kennen lernen, auch ich würde einen fliegenden Kuss von ihnen entgegen nehmen, ein nettes Wort oder ein keckes "Salut!",
aber das Schönste, was sie mir jeden Morgen schenken, ihr schwärmerisches Lächeln, wenn sie mich aufsprühen und mich in ihre Tasche packen, um die Welt und die Menschen zu erkunden. Und so nah, wie ich es bin, ist ihnen keiner und das reicht mir vollkommen. Ich bin hier heimlicher Begleiter.
In vollster Liebe,
Ihr Flakon!
8 Antworten
Hasi vor 15 Jahren
Ich hab noch von keinem meiner 1000 gesammelten Flakons einen Liebesbrief bekommen! *schmoll*
Kalix vor 15 Jahren
Wirklich entzückend dein Kommi! Ma Dame befindet sich im Aufwind, dabei hatte ich das Gefühl, er wäre etwas misslungen. Aber nach diesem Kommi und der Besitzerliste hatte ich wohl einen falschen Eindruck.
Odeur23 vor 15 Jahren
enchanteur!!!
MariellaMmmh vor 15 Jahren
LA, dieser Kommi ist absolut hinreißend!!!!! :D Ich geh mal eben mein Schmetterlingsbuch suchen... ;-D
Clover vor 15 Jahren
Wunderbar charmanter, frühlingshafter Kommi, der den verspielten Charakter von "Madame" genau trifft!
Medusa00 vor 15 Jahren
koketter Kommi!
LoveAstaire vor 15 Jahren
oui, ganz jugendfrei, leichthin, kokett ;) zu ma dame lässt sich nicht wirklich etwas erotisches schreiben, aber versprochen, bald kommt etwas neues ;) dann wieder fsk18 ;)
Milosava vor 15 Jahren
Ein jugendfreier Kommentar? :)

