3
Duftrose auf leichtem Kaffee - aber kein Ristretto
Am 13.1.24 kam ich endlich dazu, meine neue ertauschte Abfüllung von Ristretto Intense Cafe zu testen. Vorneweg: das ist ein neues Batch, ca. Ende 2023!
Ich hatte ja anhand der Beschreibungen gedacht, dass ich einen Kaffeeduft bekomme - so in Richtung Coffee Addict, nur halt mit etwas Rose.
Wie überrascht war ich da, als mich kurz nach dem Aufsprühen eine süße, kandierte Rose begrüßt - auf leichtem Kaffee gebettet. Und das ist ein Kaffee, der einen leichten vanilligen Einschlag hat, kein eher herber Ristretto, wie ich ihn aus Italien oder der Mokka kenne.
Gut 10 Minuten später ist die Rose so intensiv an mir, dass ich glaube, ich rieche an meiner wunderbaren Duftrose im Garten. Den Kaffee kann ich nur mehr leicht erahnen.
Nach fast 30 Minuten tritt die starke Rose in den Hintergrund. Ja endlich --- da ist der Kaffee! Zu früh gefreut - schon gehen Kaffee, Rose und Vanille eine Liaison ein, und der Moschus macht seinen ersten Auftritt - ich habe einen leicht pudrigen Eindruck.
Nach 45 Minuten rieche ich vanilligen Rosenpuder mit einem Hauch Kaffee. Es ist ein schöner Duft, der dann nach gut drei Stunden den Kaffeegeruch endgültig verliert, und ein weicher, vanilliger Pudergeruch liegt auf meiner Haut. Der hält sich dann bis zum nächsten Morgen.
Ja, was soll ich sagen, der Parfumname ist für mich definitiv irreführend. Und ich verstehe nicht, wieso Ristretto Intense Cafe an mir fast nur nach Rose riecht. Kaufen werd' ich ihn mir deshalb nicht, da hab ich andere Rosendüfte.
Dazu finde ich auch den überteuerten Preis und Flakon nicht passend. Auch wenn sich Montale natürlich damit treu bleibt (und damit wahrscheinlich seine Produktionskosten gut senkt. Denn ein Grundflakon für alle ist definitiv kosteneffektiv.)
Ich hatte ja anhand der Beschreibungen gedacht, dass ich einen Kaffeeduft bekomme - so in Richtung Coffee Addict, nur halt mit etwas Rose.
Wie überrascht war ich da, als mich kurz nach dem Aufsprühen eine süße, kandierte Rose begrüßt - auf leichtem Kaffee gebettet. Und das ist ein Kaffee, der einen leichten vanilligen Einschlag hat, kein eher herber Ristretto, wie ich ihn aus Italien oder der Mokka kenne.
Gut 10 Minuten später ist die Rose so intensiv an mir, dass ich glaube, ich rieche an meiner wunderbaren Duftrose im Garten. Den Kaffee kann ich nur mehr leicht erahnen.
Nach fast 30 Minuten tritt die starke Rose in den Hintergrund. Ja endlich --- da ist der Kaffee! Zu früh gefreut - schon gehen Kaffee, Rose und Vanille eine Liaison ein, und der Moschus macht seinen ersten Auftritt - ich habe einen leicht pudrigen Eindruck.
Nach 45 Minuten rieche ich vanilligen Rosenpuder mit einem Hauch Kaffee. Es ist ein schöner Duft, der dann nach gut drei Stunden den Kaffeegeruch endgültig verliert, und ein weicher, vanilliger Pudergeruch liegt auf meiner Haut. Der hält sich dann bis zum nächsten Morgen.
Ja, was soll ich sagen, der Parfumname ist für mich definitiv irreführend. Und ich verstehe nicht, wieso Ristretto Intense Cafe an mir fast nur nach Rose riecht. Kaufen werd' ich ihn mir deshalb nicht, da hab ich andere Rosendüfte.
Dazu finde ich auch den überteuerten Preis und Flakon nicht passend. Auch wenn sich Montale natürlich damit treu bleibt (und damit wahrscheinlich seine Produktionskosten gut senkt. Denn ein Grundflakon für alle ist definitiv kosteneffektiv.)
Aktualisiert am 03.02.2024 - 13:35 Uhr
4 Antworten


Dass die Aluminium Flasche den Duft schützt ist ja wirklich gut. Sie hatten aber dann tatsächlich nur einmal Entwicklungskosten (vielleicht mit Nachbesserungen) - nicht wie bei anderen, wo jedes Mal ein neuer Flakon designed und hergestellt wird. Das ist definitiv clever.
Ich finde die Marke halt generell teuer. Die Preise gehen inzwischen bei einigen Parfumherstellern so exorbitant nach oben, dass mich das wirklich erschreckt.