In den ersten Minuten wird der antizipierte Wumms durch eine vollendete Süße gekonnt in Schach gehalten. Das ist toll umgesetzt, zu meinem Bedauern löst sich die feine Balance jedoch rasch auf. Es bleibt ein prägender Akkord, den ich mit rauchig, ölig, teerig umschreiben möchte. Etwas Tabak und Gummi sind auch dabei. Diese Zusammensetzung gestaltet vergleichsweise statisch das Geschehen, erst mit fortgeschrittener Zeit wird es luftiger und auch ein wenig differenzierter. Helle Noten von Gewürznelke und Piment sind nun auszumachen. Wohldosiert ist das für mein Empfinden gut tragbar und erscheint gar nicht so fordernd, wie einem hier häufig nahegelegt wird. Beaufort oder Sorcinelli finde ich da in ihrer Art bedeutend kompromissloser. Black Afgano knurrt zwar laut und über weite Strecken klingt das auch recht bedrohlich. Wirklich zuschnappen aber tun andere.