
Mainecat
34 Rezensionen

Mainecat
1
Malabar - würziger Orient
Meiner Meinung nach ist die Kategorisierung als blumiger Duft falsch. Es ist eine Gewürzbombe, und die will es auch sein.
Malabar gehört zur zentralen Optical Art Collection des Hauses. Das Besondere an dieser Reihe: Jedes Parfum ist einem spezifischen Ort gewidmet und stellt die charakteristischste, echte Rohsubstanz dieser Region kompromisslos in den Mittelpunkt der Formel.
Bei Malabar dreht sich alles um die Gewürze (wie Pfeffer und Kardamom) der indischen Küste und das Thema wird auch voll erfüllt.
Der erste Eindruck, wenn nach dem Sprühen die erste Duftwolke aufsteigt, ist eine herbe Bitterkeit, die nur wenige Sekunden anhält, um sofort zur Sache zu kommen: Gewürze.
Diese sind in der Anfangsphase noch sehr dezent durch leicht säuerliche zitrische Beiklänge untermalt, bis die kaum wahrnehmbaren Blüten eine leichte Süße und Milde beisteuern. Sie sind für mich nicht identifizierbar, sondern dienen lediglich als Stütze, Abrundung, Ausbalancierung und um dem Duft die Schärfe zu nehmen.
Auch die Gewürze sind für mich nicht einzeln deutlich voneinander unterscheidbar, sondern vermischen sich miteinander, wie auf einem orientalischen Gewürzmarkt.
Ich fühlte mich direkt in die Zeit zurückversetzt, als wir gegenüber einer Gewürzmühle wohnten - übrigens mitten in Hamburg, gab es das vor dreißig Jahren noch.
Im weiteren Verlauf wird es milder, lieblicher, etwas holzig und leicht pudrig-cremig, wobei der Duft durchgehend aber trocken bleibt.
Der Malabar hat eine deutliche Intensität und ist selbst auf meiner Haut sehr gut haltbar (etwa 7+ Stunden), und ist für mich perfekt unisex.
P/L würde ich als gut und angemessen bezeichnen . Von einem Blindkauf würde ich allerdings abraten, es sei denn man hat eine Schwäche für sehr würzige Düfte.
Ich sehe den Duft im Herbst oder Winter, aber auch an lauen oder warmen Sommerabenden, könnte ihn mir auch als Layeringpartner sehr gut vorstellen.
Malabar gehört zur zentralen Optical Art Collection des Hauses. Das Besondere an dieser Reihe: Jedes Parfum ist einem spezifischen Ort gewidmet und stellt die charakteristischste, echte Rohsubstanz dieser Region kompromisslos in den Mittelpunkt der Formel.
Bei Malabar dreht sich alles um die Gewürze (wie Pfeffer und Kardamom) der indischen Küste und das Thema wird auch voll erfüllt.
Der erste Eindruck, wenn nach dem Sprühen die erste Duftwolke aufsteigt, ist eine herbe Bitterkeit, die nur wenige Sekunden anhält, um sofort zur Sache zu kommen: Gewürze.
Diese sind in der Anfangsphase noch sehr dezent durch leicht säuerliche zitrische Beiklänge untermalt, bis die kaum wahrnehmbaren Blüten eine leichte Süße und Milde beisteuern. Sie sind für mich nicht identifizierbar, sondern dienen lediglich als Stütze, Abrundung, Ausbalancierung und um dem Duft die Schärfe zu nehmen.
Auch die Gewürze sind für mich nicht einzeln deutlich voneinander unterscheidbar, sondern vermischen sich miteinander, wie auf einem orientalischen Gewürzmarkt.
Ich fühlte mich direkt in die Zeit zurückversetzt, als wir gegenüber einer Gewürzmühle wohnten - übrigens mitten in Hamburg, gab es das vor dreißig Jahren noch.
Im weiteren Verlauf wird es milder, lieblicher, etwas holzig und leicht pudrig-cremig, wobei der Duft durchgehend aber trocken bleibt.
Der Malabar hat eine deutliche Intensität und ist selbst auf meiner Haut sehr gut haltbar (etwa 7+ Stunden), und ist für mich perfekt unisex.
P/L würde ich als gut und angemessen bezeichnen . Von einem Blindkauf würde ich allerdings abraten, es sei denn man hat eine Schwäche für sehr würzige Düfte.
Ich sehe den Duft im Herbst oder Winter, aber auch an lauen oder warmen Sommerabenden, könnte ihn mir auch als Layeringpartner sehr gut vorstellen.
Aktualisiert am 03.10.2026, 05:39 Uhr
2 Antworten



Gewürznelke
Kardamom
Mandarine
Absinth
getrocknete Früchte
Heliotrop
Osmanthus
Tonkabohne
Ylang-Ylang
Amber
Patchouli
Vanille
NofNirvana
CelesTina81
LysNoir



















