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Top Rezension
Eine Rose zum Wohlfühlen
Eau Suave – liebliches Wasser: da gehen meine Alarmlampen auf rot, besonders auch beim Blick auf die Pyramide: Himbeere, Pfirsich, Florales, und das ganze dann auch noch auf süß-seifigem Moschus und pappiger Vanille?
Doch so schlimm ist es gar nicht! Die Kopfnote überrascht mit einer ausgesprochen gelungenen würzigen Rose. Rose wird gerne mal mit Safran kombiniert, vor allem auch bei „arabischen“ Parfums, wie in einigen Rose-Oud Kombinationen von Montale oder auch Black Tie von Washington Tremlett. Die duftige Rose und das erdige Safran passen gut zusammen. Es ist, als ob man nicht nur eine einzelne geschnittene Rose, sondern gleich einen ganzen Rosenstrauch mitsamt der darunterliegenden Erde geschenkt bekommt.
Die Komponenten der Herznote drohen gefährlich mit einem Aroma von Karnevalskamelle, aber angenehmerweise halten sie sich extrem zurück. Sie geben wirklich nur einen Hauch von Fruchtigkeit ab. Das wirkt pikant statt bonbonhaft – so gefällt mir das. Ich kenne kein anderes Parfum, in denen Fruchtnoten mit klügerer Zurückhaltung eingesetzt werden als hier.
Selbst Moschus und Vanille halten sich zurück. Klar, es gibt Cremigkeit, aber eben nur dezent. Manches mit Moschus und Vanille in der Basis riecht wie eine ganze Wagenladung Niveacreme. Aber hier verstand der Parfumeur sein Handwerk.
Ist diese Rose wirklich nur für Damen reserviert? Das sehe ich anders. Zwar fehlen typisch maskuline Attribute, aber betont lieblich-damenhaft oder pappig süß ist es eben auch nicht. Ich denke, es ist Unisex-Wohlfühlduft. Er erinnert mich etwas an Guerlains Habit Rouge, und ich würde ihn in denselben Stimmungen tragen. Sonntagsnachmittags, zum Faulenzen. Fazit: ein überaus gelungenes Parfum zum Thema Rose.
Doch so schlimm ist es gar nicht! Die Kopfnote überrascht mit einer ausgesprochen gelungenen würzigen Rose. Rose wird gerne mal mit Safran kombiniert, vor allem auch bei „arabischen“ Parfums, wie in einigen Rose-Oud Kombinationen von Montale oder auch Black Tie von Washington Tremlett. Die duftige Rose und das erdige Safran passen gut zusammen. Es ist, als ob man nicht nur eine einzelne geschnittene Rose, sondern gleich einen ganzen Rosenstrauch mitsamt der darunterliegenden Erde geschenkt bekommt.
Die Komponenten der Herznote drohen gefährlich mit einem Aroma von Karnevalskamelle, aber angenehmerweise halten sie sich extrem zurück. Sie geben wirklich nur einen Hauch von Fruchtigkeit ab. Das wirkt pikant statt bonbonhaft – so gefällt mir das. Ich kenne kein anderes Parfum, in denen Fruchtnoten mit klügerer Zurückhaltung eingesetzt werden als hier.
Selbst Moschus und Vanille halten sich zurück. Klar, es gibt Cremigkeit, aber eben nur dezent. Manches mit Moschus und Vanille in der Basis riecht wie eine ganze Wagenladung Niveacreme. Aber hier verstand der Parfumeur sein Handwerk.
Ist diese Rose wirklich nur für Damen reserviert? Das sehe ich anders. Zwar fehlen typisch maskuline Attribute, aber betont lieblich-damenhaft oder pappig süß ist es eben auch nicht. Ich denke, es ist Unisex-Wohlfühlduft. Er erinnert mich etwas an Guerlains Habit Rouge, und ich würde ihn in denselben Stimmungen tragen. Sonntagsnachmittags, zum Faulenzen. Fazit: ein überaus gelungenes Parfum zum Thema Rose.
1 Antwort
Florblanca vor 14 Jahren
Klingt, als wäre das MEIN Beuteschema Apicius. Pokal dafür!

