"Du dachtest, du hättest extreme Oud-Düfte von Montale in deiner Sammlung? Vergiss es und greif' zum Oud Imperial von Perris Monte Carlo!"
Was anderes kann man zu diesem angriffslustigen Parfum nicht sagen. Allein der Flakon, mit seiner goldenen Färbung so simpel und der handlichen Form, die die einfache Hülle als Käfig für diese Bestie darstellt. Lässt man das Tier in Form eines Sprühstoßes aus seinen Gitterstäben, will es nur noch eins... töten!
Und das kann das Parfum! Nämlich die Umwelt! In Form einer solch düsteren Aura, die mir sowas von gut gefällt. Ich selber scheine, eine Blindheit zu haben, wirklich stark ist er auf mich nur die ersten Momente. Ich nehme eine deutliche Weihrauch-Note wahr, die mit Patchouli geschmückt ist. Dazu ein Vetiver in finsterer Form und eine dominierende Oud-Note. Kurze Zeit später, nimmt für meine Nase die Intensität ab, aber die Umwelt scheint es umso deutlicher wahrnehmen zu können.
Eine großartige Entwicklung spüre ich nicht, die Noten sind, wie zuvor beschrieben, alle vorhanden, bis man nach etlichen Stunden dann unter die Dusche geht und selbst da nicht alles wirklich entfernen kann.