Von Norddeutschland nach Mailand - über 1.000 Km für einen Duft… Klingt verrückt? War’s vielleicht auch ein bisschen. Aber wer Düfte liebt, weiß: Manche Sachen muss man einfach machen.
Die Fahrt ging entspannt los. Gute Laune, gute Musik, alles lief. Bis zur Schweiz. Zollkontrolle. Hat gedauert aber nichts wildes. Dachten wir zumindest: wertvolle Zeit ging verloren. Und dann kam der Nerventeil: Baustellen, Ampeln, Stau. Irgendwo zwischen Zürich und “wir drehen gleich durch” ging gar nichts mehr. Das Navi wurde zum Spielverderber - die Ankunftszeit ging immer höher.
Aber irgendwann: Durchbruch. Freie Bahn. Trotzdem blieb der Puls oben. Und dann - Mailand. Fünf Minuten vor Ladenschluss. Die Boutique: fast leer. Eine Verkäuferin, die noch jemand anderen beraten hat und innerlich eigentlich schon im Feierabend war. Und dann wir - reingeschneit wie Irrläufer mit Duftmission. Sie hat’s sportlich genommen.
Und der Duft Via Manzoni 20 ? Der erste Eindruck: Wucht. Brandy haut direkt rein - warm, rund, fast schon likörig. Und dann dieser süße Einschlag… Ich dachte direkt an Honig, auch wenns nicht offiziell hier in der Duftpyramide gelistet ist. Vielleicht die Davana? Oder Kirsche Myrrhe, wer weiß. Auf jeden Fall orientalisch - aber mit Stil. Kein Orient-Overkill, sondern Mailänder Laufsteg. Elegant, besonders, aber trotzdem würzig und kraftvoll.
Das ist kein Duft für jeden Tag. Und auch keiner, den man mal eben so im vorbeigehen kauft. Aber genau das macht ihn aus. Er hat Charakter. Er hat Präsenz. Und vor allem: Der Via Manzoni 20 ist jetzt Teil meiner Geschichte! Und ja - dafür hat sich jede Minute im Stau gelohnt.
Huii, das muß wahre Parfumliebe sein. Ich wohne an der Dän. Grenze und bin schon manchmal von dem Stück A7 bis nach HH genervt. Danke für die Rezension.
Ich schnuppere gerade am Sprühstoß aus meiner Abfüllung und lese deine Rezension zur Duftmisssion - grandios! Danke, dass ich im kleinen Umfang an deinem Abenteuer teilhaben konnte.
Vielen Dank für deine tolle Geschichte (für mich absolut nachvollziehbar 😅😍) und dafür, dass ich durch deine Reise diesen wunderbaren Duft kennenlernen durfte! 🧡
Ich möchte keine Karen sein, aber mein innerer Monk schreit: Ich hoffe, dass ihr mit dem E-Auto gefahren seid, denn sonst habe ich wenig Verständnis dafür, 2 Tankfüllungen wegen eines Parfums in die Luft zu blasen.
Kenne genug Leute, die für eine Party nach Ibiza fliegen und am nächsten Tag wieder zurück oder die ganzen Berufspendlerflieger München-Hamburg etc, wundert mich jetzt etwas, dass eine Autofahrt nach Mailand hier kritisch beäugt wird...
...sagte er zu einem Menschen, der 2 Gärten bewirtschaftet. Sämtliche Düfte wurden gebraucht gekauft. Du vergleichst eine Zigarre und üblichen Postverkehr, der mittlerweile hauptsächlich vollelektrisch funktioniert, mit 2 Diesel-Tankfüllungen, die ich privat für eine Parfumprobe in die Luft puste. Das ist schlichtweg verantwortungslos und ignorant.
Schon das neue Video von Harald Lesch gesehen? 😉
Naja 64 Parfüms mit Zutaten aus der ganzen Welt in der Sammlung dazu ein Bild mit Kubanischer(?) Zigarre im Mund. Ich glaube du musst niemand über seine Co2 Bilanz aufklären.
Ich glaub ihm ging es da eher um den Co2 Ausstoss ;) ich bin in ein paar Tagen auch in Mailand und werde den testen.
Eigentlich wollte ich ja eher 40nouds kaufen
Die ganze Geschichte mag für manche vielleicht verrückt klingen – aber ich liebe es einfach, Auto zu fahren. Für mich war es am Ende ein richtig cooles Erlebnis.
Ich war außerdem nicht allein unterwegs, was das Ganze umso schöner gemacht hat – geteilte Freude ist doppelte Freude. Und selbst ein E-Auto wäre in diesem Fall kaum günstiger gewesen. Mein Wagen hat einen großen Dieseltank, mit dem ich bei konstanter Fahrweise über 1.000 Kilometer schaffe.
Viele denken bei den Kosten immer nur an den Sprit – dabei ist der eigentliche Preistreiber der Verschleiß. Und den hat auch ein E-Auto.
Außerdem hatte ich im Vorfeld die Preise verglichen: Da ich sofort losfahren wollte, wäre ein Flug schlicht nicht sinnvoll gewesen – und obendrein erheblich teurer. Flexibilität, Spontaneität und am Ende sogar Kostenersparnis haben klar fürs Auto gesprochen.
Schon das neue Video von Harald Lesch gesehen? 😉
Thema Klimawandel scheint dir wohl ein Fremdwort zu sein.
Eigentlich wollte ich ja eher 40nouds kaufen
Ich war außerdem nicht allein unterwegs, was das Ganze umso schöner gemacht hat – geteilte Freude ist doppelte Freude. Und selbst ein E-Auto wäre in diesem Fall kaum günstiger gewesen. Mein Wagen hat einen großen Dieseltank, mit dem ich bei konstanter Fahrweise über 1.000 Kilometer schaffe.
Viele denken bei den Kosten immer nur an den Sprit – dabei ist der eigentliche Preistreiber der Verschleiß. Und den hat auch ein E-Auto.
Außerdem hatte ich im Vorfeld die Preise verglichen: Da ich sofort losfahren wollte, wäre ein Flug schlicht nicht sinnvoll gewesen – und obendrein erheblich teurer. Flexibilität, Spontaneität und am Ende sogar Kostenersparnis haben klar fürs Auto gesprochen.