
Medro
164 Rezensionen

Medro
2
Solider Boss, aber kein Pate.
Als ich Mafia Boss von Bujairami das erste Mal auf die Haut sprühe, ist der Name eigentlich schon Programm. Das Ding riecht sofort nach Macht, schweren Ledersesseln, Zigarrenrauch im Hintergrund und einem Typen, der nicht lange diskutiert. Sehr maskulin, sehr orientalisch – und ziemlich selbstbewusst.
Der Auftakt startet mit einer kräftigen Mischung aus Zitrusfrüchten und Gewürzen. Bergamotte, Bitterorange und Grapefruit bringen kurz eine frische Kante rein, während Ingwer, Kardamom und rosa Pfeffer direkt Würze liefern. Dazu gesellt sich Weihrauch und ein Hauch Rum – zumindest auf dem Papier. In der Realität bleibt der Rum für meine Nase leider eher eine Randnotiz.
Relativ schnell zeigt der Duft aber seine wahre DNA: Diese warme, harzige Blonde-Amber-Vibe, der sofort an Blonde Amber von Clive Christian erinnert. Nur entwickelt sich das hier deutlich geradliniger. Statt einer großen Reise lande ich ziemlich schnell bei einer dichten Mischung aus Myrrhe, Moschus und trockenen Hölzern. Dazu kommen Safran, etwas Tabak und ein leicht pudriger Iris-Touch, der dem Ganzen eine edle, dunkle Aura gibt.
Was mir persönlich ein bisschen fehlt, ist die Entwicklung. Während Blonde Amber immer wieder neue Facetten zeigt, bleibt Mafia Boss relativ linear auf dieser würzig-harzigen Spur. Auch die Vanille hätte für meinen Geschmack ruhig mehr Präsenz haben dürfen – sie bleibt eher im Hintergrund, wo ich mir mehr Wärme und Kontrast gewünscht hätte.
Im direkten Vergleich mit Amber Empire von Bujairami wirkt Mafia Boss zwar etwas würziger und kantiger, aber Amber Empire finde ich insgesamt runder und harmonischer.
Unterm Strich: ein maskuliner, orientalischer Duft mit klarer Blonde-Amber-DNA und ordentlich Charakter – aber für mich etwas zu linear, um wirklich ganz oben mitzuspielen. Ein solider Boss, aber nicht unbedingt der Pate.
Der Auftakt startet mit einer kräftigen Mischung aus Zitrusfrüchten und Gewürzen. Bergamotte, Bitterorange und Grapefruit bringen kurz eine frische Kante rein, während Ingwer, Kardamom und rosa Pfeffer direkt Würze liefern. Dazu gesellt sich Weihrauch und ein Hauch Rum – zumindest auf dem Papier. In der Realität bleibt der Rum für meine Nase leider eher eine Randnotiz.
Relativ schnell zeigt der Duft aber seine wahre DNA: Diese warme, harzige Blonde-Amber-Vibe, der sofort an Blonde Amber von Clive Christian erinnert. Nur entwickelt sich das hier deutlich geradliniger. Statt einer großen Reise lande ich ziemlich schnell bei einer dichten Mischung aus Myrrhe, Moschus und trockenen Hölzern. Dazu kommen Safran, etwas Tabak und ein leicht pudriger Iris-Touch, der dem Ganzen eine edle, dunkle Aura gibt.
Was mir persönlich ein bisschen fehlt, ist die Entwicklung. Während Blonde Amber immer wieder neue Facetten zeigt, bleibt Mafia Boss relativ linear auf dieser würzig-harzigen Spur. Auch die Vanille hätte für meinen Geschmack ruhig mehr Präsenz haben dürfen – sie bleibt eher im Hintergrund, wo ich mir mehr Wärme und Kontrast gewünscht hätte.
Im direkten Vergleich mit Amber Empire von Bujairami wirkt Mafia Boss zwar etwas würziger und kantiger, aber Amber Empire finde ich insgesamt runder und harmonischer.
Unterm Strich: ein maskuliner, orientalischer Duft mit klarer Blonde-Amber-DNA und ordentlich Charakter – aber für mich etwas zu linear, um wirklich ganz oben mitzuspielen. Ein solider Boss, aber nicht unbedingt der Pate.



Rum
Bergamotte
Ingwer
Bitterorange
Grapefruit
Kardamom
rosa Pfeffer
Weihrauch
getrocknete Früchte
Iriswurzel
Jasmin
Osmanthus
Safran
Sandelholz
Tuberose
weißer Tabak
Labdanum
Moschus
Myrrhe
Patchouli
Tonkabohne
Vanille
Vetiver
Zeder
Ph1p59
Oulad92






































