Dieser Duft legt sich auf die Haut wie Öl – warm, dicht, verführerisch. Er entfaltet sich auf dem warmen Körper, verströmt flüssige kostbare Harznoten, die über seltenen Hölzer fließen. Eine cremige Schokoladigkeit ist spürbar, begleitet von sanften, fernen Fruchtnuancen der Banane, mit warmem Amber verschmolzen, im ätherischen Halbdunkel…
Nichts daran erhebt die Stimme: ein sanftes Geflüster umhüllt einen wie ein Schleier, gewebt aus Verlangen. Er schmückt die Haut nicht nur – er verschmilzt mit ihr und wird zu ihrem Geheimnis…
Hier offenbart sich eindrucksvoll die kreative Meisterschaft des Parfümeurs – wie feinfühlig er mit Nuancen gespielt, wie sorgfältig er nach dem perfekten Gleichgewicht gesucht hat.
Mich berührt und fasziniert solche Parfümeriekunst, und macht die Begegnung mit dem Duft zu einem echten Erlebnis.
Der einziger Minuspunkt – das Flakondesighn. Die früheren Düfte der Marke wurden in schlichten, eleganten Flakons mit dem Markenlogo abgefüllt. Leider wurden diese inzwischen eingestellt.
Ja, das ist er! In fünf Jahren meiner Leidenschaft für Parfüms ist es das erste Mal, dass ich einen Duft vier Wochen lang ununterbrochen trage – und ich habe keine Spur von Müdigkeit. Im Gegenteil: Jedes Mal offenbart er mir neue Facetten, als würde er mir seine Geheimnisse in kleinen Etappen preisgeben.