
ElAttarine
97 Rezensionen

ElAttarine
Top Rezension
36
Eleganz und Ungehorsam
an deinem hellen Anzug sitzt jede kleine Stelle genau richtig
auch deine Haltung wenn ich dir zuschaue
höchste Eleganz
aus Vanille Irispuder hellem Weihrauch
trocken-zartrauchigen Hölzern
alles perfekt abgestimmt inszeniert angeordnet
dazu manchmal nur eine kleine feine Praline
und doch
darunter
wie Trüffel unter der Erdoberfläche
geflüsterte Leidenschaft
die Auflehnung
unter all der Kontrolle die sich sanft löst
nicht nur die Tattoos gestochen in dunkelster Tinte nein die Narben
alles intensiv Gelebten alles ungesagt Begehrten
dicht helldunkel mineralisch
überschattet
-----
Auf den ersten Blick einfach ein eleganter sinnlich-würzig-feinpudrig-trockensüßlicher Duft. Insofern hat er für mich eine ähnliche Verwendung wie die von mir sehr geliebten „Musc Ravageur“ oder „L’Eau d’Ambre Extreme“. Aber dann ist er doch artifizieller und moderner. Und er verlangt und verdient Aufmerksamkeit für die Komposition: Die Trüffelnote bleibt bei mir dezent (verglichen mit dem Trüffelöl für die Nudeln oder mit frischen Trüffeln), ist aber vorhanden. Am stärksten habe ich Vanille, Irispuder (auch wenn nicht gelistet) und hellen Weihrauch, dazu trocken-zartrauchige Hölzer, alles in sehr feiner, eleganter Zusammenstellung, soweit scheinbar nichts Neues. Aber in der Herznotenphase gibt es eine kleine, feine, überraschende Praline. Und die gut eingesetzte Synthetik erzeugt eine Anmutung von Tattoo-Tinte und etwas zugleich Überschattetes, Dunkeldichtes und Mineralisches. Dadurch wird das allzu Elegante wieder gebrochen.
Im Ganzen eine tolle Spannung zwischen Eleganz und unausgesprochen lebendiger Leidenschaft darunter, oder, wie es sinngemäß auf der Homepage heißt, „Ordnung, von Ungehorsam durchzogen“. Sowas mag ich sehr.
auch deine Haltung wenn ich dir zuschaue
höchste Eleganz
aus Vanille Irispuder hellem Weihrauch
trocken-zartrauchigen Hölzern
alles perfekt abgestimmt inszeniert angeordnet
dazu manchmal nur eine kleine feine Praline
und doch
darunter
wie Trüffel unter der Erdoberfläche
geflüsterte Leidenschaft
die Auflehnung
unter all der Kontrolle die sich sanft löst
nicht nur die Tattoos gestochen in dunkelster Tinte nein die Narben
alles intensiv Gelebten alles ungesagt Begehrten
dicht helldunkel mineralisch
überschattet
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Auf den ersten Blick einfach ein eleganter sinnlich-würzig-feinpudrig-trockensüßlicher Duft. Insofern hat er für mich eine ähnliche Verwendung wie die von mir sehr geliebten „Musc Ravageur“ oder „L’Eau d’Ambre Extreme“. Aber dann ist er doch artifizieller und moderner. Und er verlangt und verdient Aufmerksamkeit für die Komposition: Die Trüffelnote bleibt bei mir dezent (verglichen mit dem Trüffelöl für die Nudeln oder mit frischen Trüffeln), ist aber vorhanden. Am stärksten habe ich Vanille, Irispuder (auch wenn nicht gelistet) und hellen Weihrauch, dazu trocken-zartrauchige Hölzer, alles in sehr feiner, eleganter Zusammenstellung, soweit scheinbar nichts Neues. Aber in der Herznotenphase gibt es eine kleine, feine, überraschende Praline. Und die gut eingesetzte Synthetik erzeugt eine Anmutung von Tattoo-Tinte und etwas zugleich Überschattetes, Dunkeldichtes und Mineralisches. Dadurch wird das allzu Elegante wieder gebrochen.
Im Ganzen eine tolle Spannung zwischen Eleganz und unausgesprochen lebendiger Leidenschaft darunter, oder, wie es sinngemäß auf der Homepage heißt, „Ordnung, von Ungehorsam durchzogen“. Sowas mag ich sehr.
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Hölzer
weiße Alba-Trüffel
Tahiti-Vanille
Veilchenblatt
Praline
Tinte
Dan93
FragFreak666
RiotAgent
Parfumjule














