Bergamote Soleil Atelier Cologne 2016
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Top Rezension
Sonnig-saftige Zitronen-Blumen-Bergamotte
AugustA meint: Jetzt, wo es wieder wärmer wird: unbedingt Zitrisches! Also nehme ich mir heute die Probe von Bergamote Soleil von Atelier Cologne vor.
Beim Aufsprühen ein Ahhh —, wie es sich bei Zitruskopfnoten gehört. Dann wird der Duft bald sehr saftig, saftiger am saftigesten: Zitrone. Wie diese großen gelben einfach nur lecker-sauren Zitronenbonbons, bei denen einem so das Wasser im Mund zusammenläuft, dass es schier nicht mehr aufhören will. Schmatz. Das geht so mindestens eine halbe Stunde. Und gerade wenn es zu viel wird, weil sich das Bonbon so langsam ablutscht - es ist ja schließlich ein Cologne, kein Bonbon - wird der Duft merklich trockener. Er geht langsam über ins leicht grünlich-trockene, das so typisch für die Bergamotte ist, ganz anders als alle anderen Zitrusfrüchte. Das ist der Ton, der Duft, weshalb ich Bergamotte immer wieder so belebend finde, so interessant und auch ein bisschen elegant. Er wird jetzt geradezu fein und leicht blumig (Lavendel, Jasmin?), ein Hauch von frisch gewaschen seifig (aber die gute Seife...). Dabei erfrischt er immer noch wunderbar.
Das hält nun eine ganze Weile, je nach Temperatur, bei heutigen frühsommerlichen Temperaturen so um die 6-7 Stunden. Bei mir also kein flüchtiger Duft.
In der Basis setzt er sich, ist ein wenig mehr geerdet, aber nicht sehr. Eigentlich merkt man das kaum, aber ich nehme an, das Eichenmoos verstärkt kaum merklich die angedeutet herbe Eleganz. Nur ein bisschen. Es ist und bleibt ein unkomplizierter Duft und - er bleibt die ganze Zeit über sonnig. Das ist er, nicht mehr und nicht weniger.
Allein für den ersten Aha-Effekt und den oben beschriebenen Wechsel ins Fein-bergamottige würde ich ihn jederzeit wieder tragen wollen.
Beim Aufsprühen ein Ahhh —, wie es sich bei Zitruskopfnoten gehört. Dann wird der Duft bald sehr saftig, saftiger am saftigesten: Zitrone. Wie diese großen gelben einfach nur lecker-sauren Zitronenbonbons, bei denen einem so das Wasser im Mund zusammenläuft, dass es schier nicht mehr aufhören will. Schmatz. Das geht so mindestens eine halbe Stunde. Und gerade wenn es zu viel wird, weil sich das Bonbon so langsam ablutscht - es ist ja schließlich ein Cologne, kein Bonbon - wird der Duft merklich trockener. Er geht langsam über ins leicht grünlich-trockene, das so typisch für die Bergamotte ist, ganz anders als alle anderen Zitrusfrüchte. Das ist der Ton, der Duft, weshalb ich Bergamotte immer wieder so belebend finde, so interessant und auch ein bisschen elegant. Er wird jetzt geradezu fein und leicht blumig (Lavendel, Jasmin?), ein Hauch von frisch gewaschen seifig (aber die gute Seife...). Dabei erfrischt er immer noch wunderbar.
Das hält nun eine ganze Weile, je nach Temperatur, bei heutigen frühsommerlichen Temperaturen so um die 6-7 Stunden. Bei mir also kein flüchtiger Duft.
In der Basis setzt er sich, ist ein wenig mehr geerdet, aber nicht sehr. Eigentlich merkt man das kaum, aber ich nehme an, das Eichenmoos verstärkt kaum merklich die angedeutet herbe Eleganz. Nur ein bisschen. Es ist und bleibt ein unkomplizierter Duft und - er bleibt die ganze Zeit über sonnig. Das ist er, nicht mehr und nicht weniger.
Allein für den ersten Aha-Effekt und den oben beschriebenen Wechsel ins Fein-bergamottige würde ich ihn jederzeit wieder tragen wollen.
3 Antworten
Melisse2 vor 5 Jahren
Ich finde, das ist die perfekte Erfrischung an heißen Tagen. So schön zitrisch, saftig, bitter. Da stört mich nicht mal der Moschus, den ich sonst nicht mag.
Parma vor 6 Jahren
Ganz toll, treffend und feinnuanciert beschrieben! Wunderbarer Kommi.
Sublim22 vor 6 Jahren
Ein aussagekräftiger Kommentar, der mich neugierig gemacht hat auf diesen Zitronenduft.

