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Top Rezension
Kleine Schwester von No. 5
Um es vorweg zu sagen. Von No.22 bin ich ein bisschen enttäuscht. Und das meine ich im wörtlichen Sinn. Ich hatte mich wohl getäuscht und wurde eines Besseren belehrt. Ich kannte No.22 vor vielen Jahren und hab es dann aus den Augen, bzw. aus der Nase verloren. Vielleicht habe ich es auch in der Erinnerung glorifiziert, mir mehr hinein gedacht, als drin ist, oder aber die Neuauflage ist wirklich so viel sanfter als das Original.
Bei No.22 fällt mir als erstes eine ausgeprägt Seifigkeit auf. Das finde ich normalerweise nicht negativ, aber hier kommts der guten alten Kernseife schon sehr nahe. Lange dauert das nicht und dann erinnert mich der Duft an eine leichtere blumigere Variante von Nr.5. Jasmin, Rose, Aldehyde, kein Wunder, dass so ein kleines Dèjá-vu ausgelöst wird. Verspielter, romantischer, pudriger und heller wirkt es allerdings als das berühmteste Parfum der Welt. Durchaus fein und feminin, aber irgendwie warte ich immer, dass da noch was kommt. Aber es bleibt dabei. Wo No.5 Glamour ausstrahlt(e) kommt No.22 im kleinen Chanel-Kostüm aus hellem Tweed.
Die zarten Blütennuancen gehen in eine angenehm unauffällige Basis über. Zurückhaltend elegant und etwas zartgrün, was wohl dem Vetiver zu verdanken ist. Mild, fein und auf meiner Haut länger haltbar, als ich es während des Testens erwartet hätte gefällt mir das zwar ganz gut, aber alle Facetten des Duftes sind eine Nummer kleiner, als ich sie in Erinnerung habe.
Würde No.22 bei uns im Regal stehen, hätte ich mir sicher einmal Fläschchen geleistet, aber nach München zu fahren und 200ml zu erstehen, nein so eindrucksvoll ist es für mich nicht. Nun wäre es interessant, die neue Version mit dem Original zu vergleichen.
Nachtrag - heute auf der HP von Chanel entdeckt:
N°22
Ein ganz persönlicher Duft
Üppiger Tüll, Kaskaden von Blütenblättern… Dieser 1922 kreierte Duft ist eine leichtere Variante des legendären N°5, das Coco Chanel und Ernest Beaux ein Jahr zuvor lanciert hatten. Eine durch und durch anmutige Kreation, die gleichzeitig die Kühnheit ihrer Schöpfer erkennen lässt: Aldehyde verleihen dieser betörenden Abfolge weißer Blüten wie Tuberose, Iris und Orientrose Charakter und Ausdruckskraft. Ein sinnlicher, raffinierter Duft.
Bei No.22 fällt mir als erstes eine ausgeprägt Seifigkeit auf. Das finde ich normalerweise nicht negativ, aber hier kommts der guten alten Kernseife schon sehr nahe. Lange dauert das nicht und dann erinnert mich der Duft an eine leichtere blumigere Variante von Nr.5. Jasmin, Rose, Aldehyde, kein Wunder, dass so ein kleines Dèjá-vu ausgelöst wird. Verspielter, romantischer, pudriger und heller wirkt es allerdings als das berühmteste Parfum der Welt. Durchaus fein und feminin, aber irgendwie warte ich immer, dass da noch was kommt. Aber es bleibt dabei. Wo No.5 Glamour ausstrahlt(e) kommt No.22 im kleinen Chanel-Kostüm aus hellem Tweed.
Die zarten Blütennuancen gehen in eine angenehm unauffällige Basis über. Zurückhaltend elegant und etwas zartgrün, was wohl dem Vetiver zu verdanken ist. Mild, fein und auf meiner Haut länger haltbar, als ich es während des Testens erwartet hätte gefällt mir das zwar ganz gut, aber alle Facetten des Duftes sind eine Nummer kleiner, als ich sie in Erinnerung habe.
Würde No.22 bei uns im Regal stehen, hätte ich mir sicher einmal Fläschchen geleistet, aber nach München zu fahren und 200ml zu erstehen, nein so eindrucksvoll ist es für mich nicht. Nun wäre es interessant, die neue Version mit dem Original zu vergleichen.
Nachtrag - heute auf der HP von Chanel entdeckt:
N°22
Ein ganz persönlicher Duft
Üppiger Tüll, Kaskaden von Blütenblättern… Dieser 1922 kreierte Duft ist eine leichtere Variante des legendären N°5, das Coco Chanel und Ernest Beaux ein Jahr zuvor lanciert hatten. Eine durch und durch anmutige Kreation, die gleichzeitig die Kühnheit ihrer Schöpfer erkennen lässt: Aldehyde verleihen dieser betörenden Abfolge weißer Blüten wie Tuberose, Iris und Orientrose Charakter und Ausdruckskraft. Ein sinnlicher, raffinierter Duft.
4 Antworten


Die Dame von Chanel sagte mir, er sei eine etwas leichtere Variante von Nr. 5 und mehr der Tuberose gewidmet. Ich bin sehr gespannt.