Wald Euphorium Brooklyn 2016 Eau de Parfum
4
Hilfreiche Rezension
Plötzlich wieder ein Bub - Part 2
Der liebe Floyd hat es mit "Eine Pforte zur Kindheit" schon gut auf den Punkt gebracht.
Denn genau das Schafft Wald Eau de Parfum hier auch bei mir.
Wieder einmal.
Zuvor hatten es schon Aran und Aranyaka geschafft aber auf eine andere Art.
Die Prin Düfte schicken mich zwar auch jedesmal in die Wälder, in denen ich die meiste Zeit meiner Kindheit verbrachte aber es sind andere Wetterbedingungen und andere Waldabschnitte.
Bei den beiden handelt es sich mehr um einen kühlen, frischen und regnerischen Tag im Herbst, an dem ich mich unter Laubbäumen rumtreibe. Um mich herum befinden sich nasse Blätter, feuchte Erde, Moos und Pilze. Wenn ich ganz leise und aufmerksam war, konnte ich auch das ein oder andere Tier beobachten.
In Wald Eau de Parfum finde ich mich dann an einem trockenen Frühlingstag wieder, bei angenehm milden Temperaturen und der Abschnitt des Waldes hier ist vollgepackt mit Nadelbäumen.
Ich musste sofort daran denken, wenn Waldarbeiter eine neue Schneise geschnitten hatten und man solch eine Stelle kreuzte. Es roch immer wunderbar nach frischem Harz und gebrochenen Nadeln von den abgesägten Bäumen und Ästen. Je nachdem, ob dort noch gearbeitet wurde, kam noch eine rauchige Benzinnote der Kettensägen hinzu.
Ja, dieser Wald gräbt bei mir gerade Bilder aus. Toll!
Verbranntes Benzin ist hier natürlich nicht enthalten. Die Rauchkomponente in Wald Eau de Parfum erinnert mich mehr an einen abgeflämmten Waldboden, wie ich ihn 2019 im überwältigenden Yosemite Nationalpark beim Wandern sehen und riechen durfte.
Was für mich ein weiteres Highlight darstellt ist der Honig. Ich liebe den Geruch von Bienenkerzenwachs und ich bilde mir ein, dass sich der Honig hier mit den Harzen zu ebendiesem Geruch entwickelt, wenn auch nur in Form von leisen Zwischenrufen. Die holzige Harzigkeit, gefolgt vom würzigen Rauch dominiert hier zwar überwiegend, aber ich habe auch ein dicht bewachsenes Farnfeld vor Augen, das, eingebettet in Moos am Waldesrand liegt, direkt hinter dem Weidezaun, wo wir damals immer "eingestiegen" sind und der Erdboden nicht selten vom Wild ordentlich umgekrempelt wurde.
Ein wirklich ganz toller Duft - Dank geht raus an Floyd für die Testmöglichkeit
PS:
Vor ein paar Tagen konnte ich auch Murkwood testen, der ebenfalls einen grandiosen Waldduft darstellt und Erinnerungen bei mir geweckt hat aber für mich deutlich dunkler ist als Wald Eau de Parfum .
Mal sehen, vielleicht ploppen bei dem nach ja auch noch weitere Bilder auf :)
Denn genau das Schafft Wald Eau de Parfum hier auch bei mir.
Wieder einmal.
Zuvor hatten es schon Aran und Aranyaka geschafft aber auf eine andere Art.
Die Prin Düfte schicken mich zwar auch jedesmal in die Wälder, in denen ich die meiste Zeit meiner Kindheit verbrachte aber es sind andere Wetterbedingungen und andere Waldabschnitte.
Bei den beiden handelt es sich mehr um einen kühlen, frischen und regnerischen Tag im Herbst, an dem ich mich unter Laubbäumen rumtreibe. Um mich herum befinden sich nasse Blätter, feuchte Erde, Moos und Pilze. Wenn ich ganz leise und aufmerksam war, konnte ich auch das ein oder andere Tier beobachten.
In Wald Eau de Parfum finde ich mich dann an einem trockenen Frühlingstag wieder, bei angenehm milden Temperaturen und der Abschnitt des Waldes hier ist vollgepackt mit Nadelbäumen.
Ich musste sofort daran denken, wenn Waldarbeiter eine neue Schneise geschnitten hatten und man solch eine Stelle kreuzte. Es roch immer wunderbar nach frischem Harz und gebrochenen Nadeln von den abgesägten Bäumen und Ästen. Je nachdem, ob dort noch gearbeitet wurde, kam noch eine rauchige Benzinnote der Kettensägen hinzu.
Ja, dieser Wald gräbt bei mir gerade Bilder aus. Toll!
Verbranntes Benzin ist hier natürlich nicht enthalten. Die Rauchkomponente in Wald Eau de Parfum erinnert mich mehr an einen abgeflämmten Waldboden, wie ich ihn 2019 im überwältigenden Yosemite Nationalpark beim Wandern sehen und riechen durfte.
Was für mich ein weiteres Highlight darstellt ist der Honig. Ich liebe den Geruch von Bienenkerzenwachs und ich bilde mir ein, dass sich der Honig hier mit den Harzen zu ebendiesem Geruch entwickelt, wenn auch nur in Form von leisen Zwischenrufen. Die holzige Harzigkeit, gefolgt vom würzigen Rauch dominiert hier zwar überwiegend, aber ich habe auch ein dicht bewachsenes Farnfeld vor Augen, das, eingebettet in Moos am Waldesrand liegt, direkt hinter dem Weidezaun, wo wir damals immer "eingestiegen" sind und der Erdboden nicht selten vom Wild ordentlich umgekrempelt wurde.
Ein wirklich ganz toller Duft - Dank geht raus an Floyd für die Testmöglichkeit
PS:
Vor ein paar Tagen konnte ich auch Murkwood testen, der ebenfalls einen grandiosen Waldduft darstellt und Erinnerungen bei mir geweckt hat aber für mich deutlich dunkler ist als Wald Eau de Parfum .
Mal sehen, vielleicht ploppen bei dem nach ja auch noch weitere Bilder auf :)
2 Antworten
Floyd vor 7 Monaten
1
Wundervolle Erinnerungen, die er auch bei Dir weckt. Freut mich, dass ich einen kleinen Anteil dabei haben durfte..
JonasP1 vor 7 Monaten
1
Toll, was Düfte schaffen können... Diesen mag ich auch besonders gerne!

