
Souscent
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Souscent
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Der besondere Duft mit besonderem Marketing
Einen Duft wegen seinem Marketing hervorzuheben ist in Zeiten von Social Media und Parfum Influencern fast schon abgedroschen. Bei der Marke Ffern lohnt es sich aber mal genauer hinzusehen.
Darauf aufmerksam wurde ich über Instagram, weil MillerHarris, denen ich folge, auch Ffern folgen. Neben den Bildern, die für den Herbst 24 meine Lieblings Duft-Frucht Quitte featuren, hat mich das Konzept der Marke neugierig gemacht. 4 mal im Jahr wird ein Batch hergestellt und abgefüllt, und das wars, keine Wiederholungen, was weg ist ist weg.
Wenn man den Duft kaufen will muss man sich auf eine Warteliste eintragen, denn obwohl der Autumn 24 noch gar nicht verkäuflich war, waren die Reservierungen schon voll. Man bekommt dann prompt eine SMS, nicht aufdringlich, aber die Erwartungshaltung wird schon gezielt gesteigert, ob man wohl zu den Glücklichen gehören wird, die eines der limitierten Exemplare ergattern dürfen? Schließlich, kurz nach dem Launch, erfolgte dann die erlösende Nachricht, dass man nun doch noch in den Genuss des Erwerbs eines Parfums kommen kann. Mit ca. €100 für 32 ml ja nicht gerade ein Schnäppchen.
Natürlich konnte ich mich nach diesem Spannungsaufbau nicht mehr erwehren und habe bestellt. Geliefert wird dann neben dem versiegelten Paket mit dem Flakon eine Probe, so dass man wirklich gefahrlos und in aller Ruhe testen und den Flakon unentgeltlich bei NIchtgefallen zurück schicke kann. Abgerundet wird das Ganze durch eineige Goodies wie einen Tee, einen Duft-Diffusor, und sogar ein kleines Poster von einem Quitten-Stilleben.
Wie ist der Duft denn nun so?
Eine wirklich schöne, authentische Quitte erwartet einen, mit natürlicher Fruchtigkeit jenseits von Ambrox-Bomben a la Erba Pura. Dabei wird vor allem die herbe, erdige Seite der Quitte erkundet, unterstichen durch Zitrusschalen, Patchoui und Eichenmoos, was dem ganzen für meine Nase einen etwas maskulinen Touch gibt. Der Duft bleibt schon im Unisex-Bereich, aber meine Assoziation zu Quitte mit Rose, Rosenholz, Birne wird hier nicht erfüllt. Gewürznoten wie distinktiv wahrnehmbares Piment und Muskat erinnern an herbstliches Gebäck und weihnachtliche Stimmung, als Goumand würde ich den Duft aber nicht einordnen, essbar und süß wirkt er auf mich nicht.
Die Haltbarkeit und Silage sind nicht extrem, düfen sich aber bei der Natürlichkeit des Duftes aber durchaus sehen lassen, auf meiner Haut deutlich über 6 Stunden, und die ersten vier davon mit einer gut wahrnehmbaren, aber nicht Raum greifenden Silage. Ich sehe ihn eher an einem Mann über 35, vielleicht jemand, der Natur genießt, und den Herbst für seine Ruhe liebt.
Ob ich den Duft behalten werde? Nein, ich mag die femininere (rosige, süße) Seite der Quitte lieber. Ob ich Ffern weiter beobachten werde. Aber unbedingt!
Darauf aufmerksam wurde ich über Instagram, weil MillerHarris, denen ich folge, auch Ffern folgen. Neben den Bildern, die für den Herbst 24 meine Lieblings Duft-Frucht Quitte featuren, hat mich das Konzept der Marke neugierig gemacht. 4 mal im Jahr wird ein Batch hergestellt und abgefüllt, und das wars, keine Wiederholungen, was weg ist ist weg.
Wenn man den Duft kaufen will muss man sich auf eine Warteliste eintragen, denn obwohl der Autumn 24 noch gar nicht verkäuflich war, waren die Reservierungen schon voll. Man bekommt dann prompt eine SMS, nicht aufdringlich, aber die Erwartungshaltung wird schon gezielt gesteigert, ob man wohl zu den Glücklichen gehören wird, die eines der limitierten Exemplare ergattern dürfen? Schließlich, kurz nach dem Launch, erfolgte dann die erlösende Nachricht, dass man nun doch noch in den Genuss des Erwerbs eines Parfums kommen kann. Mit ca. €100 für 32 ml ja nicht gerade ein Schnäppchen.
Natürlich konnte ich mich nach diesem Spannungsaufbau nicht mehr erwehren und habe bestellt. Geliefert wird dann neben dem versiegelten Paket mit dem Flakon eine Probe, so dass man wirklich gefahrlos und in aller Ruhe testen und den Flakon unentgeltlich bei NIchtgefallen zurück schicke kann. Abgerundet wird das Ganze durch eineige Goodies wie einen Tee, einen Duft-Diffusor, und sogar ein kleines Poster von einem Quitten-Stilleben.
Wie ist der Duft denn nun so?
Eine wirklich schöne, authentische Quitte erwartet einen, mit natürlicher Fruchtigkeit jenseits von Ambrox-Bomben a la Erba Pura. Dabei wird vor allem die herbe, erdige Seite der Quitte erkundet, unterstichen durch Zitrusschalen, Patchoui und Eichenmoos, was dem ganzen für meine Nase einen etwas maskulinen Touch gibt. Der Duft bleibt schon im Unisex-Bereich, aber meine Assoziation zu Quitte mit Rose, Rosenholz, Birne wird hier nicht erfüllt. Gewürznoten wie distinktiv wahrnehmbares Piment und Muskat erinnern an herbstliches Gebäck und weihnachtliche Stimmung, als Goumand würde ich den Duft aber nicht einordnen, essbar und süß wirkt er auf mich nicht.
Die Haltbarkeit und Silage sind nicht extrem, düfen sich aber bei der Natürlichkeit des Duftes aber durchaus sehen lassen, auf meiner Haut deutlich über 6 Stunden, und die ersten vier davon mit einer gut wahrnehmbaren, aber nicht Raum greifenden Silage. Ich sehe ihn eher an einem Mann über 35, vielleicht jemand, der Natur genießt, und den Herbst für seine Ruhe liebt.
Ob ich den Duft behalten werde? Nein, ich mag die femininere (rosige, süße) Seite der Quitte lieber. Ob ich Ffern weiter beobachten werde. Aber unbedingt!
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Kopfnote
Blutorangenschale
Grapefruitschale
Sternanis
griechischer Safran
holländischer Kümmel
Somalischer Weihrauch
Herznote
Java-Patchouli
französische Möhrensamen
kalabrische Bergamotteschale
ukrainischer Koriandersamen
karibischer Piment
indonesischer Muskat
spanischer Jasminum grandiflorum
tunesisches Neroli
Basisnote
französisches Eichenmoos
Davana
französische Prachtscharte
haitianisches Vetiver
Siam-Benzoe
spanische Myrrhe
spanische Zistrose
Virginiazeder
Danny264
Dan93
DANA17
BaSinga
Cocofranco



























