9
Sehr hilfreiche Rezension
Damals am Yukon...
...entstand auch ein Teil des "American" Dream. Während der Wirtschaftskriese um 1896 suchten viele Ihr Glück und Gold in der Klondike Region. Nicht wenige waren dabei erfolgreich. Falls es jemanden interessiert: Seit dem wurden dort, bis heute, rund 560 Tonnen Gold gewonnen.
Was hat Gold aber nun mit dem Gravel zu tun?
Der Start hat für mich etwas goldenes. Eine wunderschöne herb-frisch-kühle, mineralische Zitrik, unterlegt mit einer sanft fruchtigen Orangennote, die aber keinerlei Süße mit sich bringt und erstaunlich lange anhält. Fast so, als würde man früh morgens im kalten Wasser des Klondike-River stehen und nach Gold schürfen. Wenn später die Sonne rauskommt, bahnt sich Jasmin den Weg in den Duft, die etwas Wärme spendet und den Duft sanfter werden lässt. Lavendel kommt etwas später dazu, hält sich aber eher im Hintergrund ohne zu dominieren aber seine ausgewogene Würze zum Duft beisteuert.
Zur Basis hin wird American Dream etwas dunkler durch Patchouli, ein wenig Vetiever und einen hauch Moos. So ähnlich muss wohl das Ufer riechen, wenn es sich in der Sonne erwärmt.
Der schlichte Flakon mit den Flusskieseln passt ganz hervorragend zu dieser Szenerie.
Haltbarkeit und Sillage sind, wie bei Gravel gewohnt, gut.
American Dream gefällt mir am besten aus der Reihe. Insgesamt ein sehr harmonischer, runder, ausgewogener Duft, der zu jeder Gelegenheit passt und nie aufdringlich wirkt.
Was hat Gold aber nun mit dem Gravel zu tun?
Der Start hat für mich etwas goldenes. Eine wunderschöne herb-frisch-kühle, mineralische Zitrik, unterlegt mit einer sanft fruchtigen Orangennote, die aber keinerlei Süße mit sich bringt und erstaunlich lange anhält. Fast so, als würde man früh morgens im kalten Wasser des Klondike-River stehen und nach Gold schürfen. Wenn später die Sonne rauskommt, bahnt sich Jasmin den Weg in den Duft, die etwas Wärme spendet und den Duft sanfter werden lässt. Lavendel kommt etwas später dazu, hält sich aber eher im Hintergrund ohne zu dominieren aber seine ausgewogene Würze zum Duft beisteuert.
Zur Basis hin wird American Dream etwas dunkler durch Patchouli, ein wenig Vetiever und einen hauch Moos. So ähnlich muss wohl das Ufer riechen, wenn es sich in der Sonne erwärmt.
Der schlichte Flakon mit den Flusskieseln passt ganz hervorragend zu dieser Szenerie.
Haltbarkeit und Sillage sind, wie bei Gravel gewohnt, gut.
American Dream gefällt mir am besten aus der Reihe. Insgesamt ein sehr harmonischer, runder, ausgewogener Duft, der zu jeder Gelegenheit passt und nie aufdringlich wirkt.
5 Antworten
Irini vor 6 Jahren
Wunderbar zu lesen und zu tragen .......:-))
Helena1411 vor 6 Jahren
Ein geradezu erfahrbares Duftbild gemalt bzw. beschrieben! Tatsächlicher Gold-Pokal ;-)
Pistazieneis vor 6 Jahren
Bildreich ausgeführt, man bekommt einen guten olfaktorischen Eindruck.
Norleans vor 6 Jahren
Hört sich sehr gut an! Wieder mal schön geschrieben.
Mörderbiene vor 6 Jahren
1
Riech ich da Onkel Dagobert? :)

