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Top Rezension
Wintercologne
AugustA erinnert sich: Das Colgne du 68 schneidet bei Luca Turin ja nicht besonders gut ab: zu kompliziert, wenn ich mich recht entsinne. Aber wen interessiert's, kann vorkommen, besonders bei Jubiläums- oder sonstigen Konzeptalben, äh -düften.
Außerdem: Stimmt gar nicht. Der Duft als Ganzes lässt sich nur so gar nicht auf ein Cologne festlegen. Das kann einem gefallen oder nicht.
Das Cologne startet frisch mit Citruswolken aller Art von Mandarine bis Bergamotte, wird dabei sofort würzig und warm und geht über in Neroli und Orangenblüte. Dann tritt das Krautige, also Lavendel, Basilikum und noch ca. 20 anderen Kräuter, mal frischer mal würziger, siehe Duftliste..., mehr in den Vordergrund um sofort wieder mit allem zu verschmilzen und es wabert sich dann weiter in eine fluffige Kosmetik-Pudrigkeit, aber auch einen Hauch Süßigkeit mit Karamell, Schokolade und Mandel sogar und dann wieder zurück ins warm-würzig Zitrische. Schaukelt so hin und her, bis die Duftschwaden untrennbar verwoben sind. Duftfelder, die sich immer wieder ein bisschen anders überlagern und einen Grundton ergeben, der bei jeder Änderung wieder warm summt.
Ich mag das im Herbst und im Winter sehr, besonders, da ich es auch bei Kälte nicht immer schwer mag. Der Duft bewahrt sich eine schöne Leichtigkeit und wärmt dabei mehr wie ein Seidenschal als dicke Wolle, und erzeugt auch eine seidenähnliche Sanftheit. Durch die Vielfältigkeit der angegebenen 68 Bestandteile ist er auch gar nicht leise oder langweilig. Und das Beste ist: dieses leichte aber durchaus kräftige warme Leuchten hält sich bei mir den ganzen Tag.
Die Flüssigkeit ist übrigens leicht aprikotfarben mit leichtem Goldschimmer. Passt perfekt und sieht in dem schlanken zylindrischen Flakon mit dunklem Holzverschluß auch schlicht gut aus.
Im Sommer hingegen kann ich ihn gar nicht tragen, da wird er zumindest für meine Nase und auf meiner Haut irgendwie muffig und das nervt mich. Er riecht dann ein bisschen, als hätte man Kleidung, an der der Duft haftet in einen antiken Kleiderschrank gepackt und dort Jahre gelassen.
Das macht aber nichts, er wandert dann in sein Winterversteck und im nächsten Herbst ist er wieder umso schöner. Das weiß ich inzwischen, denn so geht das nun schon, seit ich ihn mit Augusto kurz nach seinem Erscheinen entdeckt habe. Im Grunde hat damit mein Interesse an Düften jenseits des Mainstreams angefangen und auch deshalb mag ich ihn immer wieder besonders gern.
Außerdem: Stimmt gar nicht. Der Duft als Ganzes lässt sich nur so gar nicht auf ein Cologne festlegen. Das kann einem gefallen oder nicht.
Das Cologne startet frisch mit Citruswolken aller Art von Mandarine bis Bergamotte, wird dabei sofort würzig und warm und geht über in Neroli und Orangenblüte. Dann tritt das Krautige, also Lavendel, Basilikum und noch ca. 20 anderen Kräuter, mal frischer mal würziger, siehe Duftliste..., mehr in den Vordergrund um sofort wieder mit allem zu verschmilzen und es wabert sich dann weiter in eine fluffige Kosmetik-Pudrigkeit, aber auch einen Hauch Süßigkeit mit Karamell, Schokolade und Mandel sogar und dann wieder zurück ins warm-würzig Zitrische. Schaukelt so hin und her, bis die Duftschwaden untrennbar verwoben sind. Duftfelder, die sich immer wieder ein bisschen anders überlagern und einen Grundton ergeben, der bei jeder Änderung wieder warm summt.
Ich mag das im Herbst und im Winter sehr, besonders, da ich es auch bei Kälte nicht immer schwer mag. Der Duft bewahrt sich eine schöne Leichtigkeit und wärmt dabei mehr wie ein Seidenschal als dicke Wolle, und erzeugt auch eine seidenähnliche Sanftheit. Durch die Vielfältigkeit der angegebenen 68 Bestandteile ist er auch gar nicht leise oder langweilig. Und das Beste ist: dieses leichte aber durchaus kräftige warme Leuchten hält sich bei mir den ganzen Tag.
Die Flüssigkeit ist übrigens leicht aprikotfarben mit leichtem Goldschimmer. Passt perfekt und sieht in dem schlanken zylindrischen Flakon mit dunklem Holzverschluß auch schlicht gut aus.
Im Sommer hingegen kann ich ihn gar nicht tragen, da wird er zumindest für meine Nase und auf meiner Haut irgendwie muffig und das nervt mich. Er riecht dann ein bisschen, als hätte man Kleidung, an der der Duft haftet in einen antiken Kleiderschrank gepackt und dort Jahre gelassen.
Das macht aber nichts, er wandert dann in sein Winterversteck und im nächsten Herbst ist er wieder umso schöner. Das weiß ich inzwischen, denn so geht das nun schon, seit ich ihn mit Augusto kurz nach seinem Erscheinen entdeckt habe. Im Grunde hat damit mein Interesse an Düften jenseits des Mainstreams angefangen und auch deshalb mag ich ihn immer wieder besonders gern.
5 Antworten


Und die ungelüftete Kleidung im alten Schrank auch.
Ich hab ihn weiterverkauft ohne etwas davon zu behalten - vielleicht hätte ich ihn bei den Minusgraden letzte Woche mal ausprobieren sollen...