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Top Rezension
100% BARBERSHOP.
Liebe Freunde des Rasierschaumes,
hier also nun meine Rezension zum zweiten Duft von Maison Margiela. Dieser soll mich nach dem Konzept dieser Düfte olfaktorisch in den Barbershop bringen. Nachdem dies Jazzclub nicht gelungen ist, kann ich schon vorwegnehmen: Mehr Barbershop geht nicht. Der Duft lässt sich nämlich recht einfach als Barbershop in reinster Form bezeichnen, sollte euer Barbier euch mit ordentlich Rasiercreme wieder in Schuss bringen.
Kommen wir zu den Duftnoten im Einzelnen: At the Barbers startet ordentlich würzig mit einer starken Note schwarzen Pfeffers, welcher nach wenigen Minuten Platz für Basilikum, später auch für den Rosmarin schafft. Der Lavendel ist von Anfang bis Ende die dominanteste Note, wobei man sagen muss, dass dieser allgemein verhaltener daherkommt. Der hier angeführte Duftzwilling Platinum Egoiste kommt hier schärfer und im allgemeinen auch metallisch daher, sodass beide zwar aus der gleichen Duftfamilie kommen, für mich aber ganz klar keine Zwillinge sind.
Im Drydown haben wir mit At the Barbers 1:1 Rasiercreme. Ich denke, es gibt wenige Düfte die so einfach mit einem Produkt verglichen werden können, aber Maison Margielas Kreation wollte hier einfach authentisch sein und das ist ihr auch gelungen.
Die größte Stärke von At the Barbers ist für mich zeitgleich aber auch die größte Schwäche: Der Duft riecht richtig gut nach Rasiercreme, mehr allerdings auch nicht, wenn wir den würzigen Auftakt mal ausklammern. Das gefällt mir so zwar ganz gut und zeigt, dass der Duft olfaktorisch genau das schafft, was er schaffen soll, mir ist er dadurch dennoch etwas zu eintönig, als dass ich den Duft kaufen müsste.
Mit dem Einwand, dass Rasiercreme ja viel günstiger sei, hat der ein oder andere Parfumo natürlich vollkommen Recht, leider hält diese in Sachen H/S nicht so gut mit.
Ich habe mir deshalb eine große Dose Rasierschaum besorgt und trage den Schaum nun den ganzen Tag großzügig im Gesicht aufgetragen mit mir rum. Das sorgt nicht nur für das gleiche Dufterlebnis, nein, das setzt einen Trend für den Rasierschaum-Mann von Welt!
Mal im Ernst: At the Barbers Sillage ist leicht überdurchschnittlich, hält sich so allerdings auch sehr lange konstant. Man nimmt den Duft deutlich weiter von der Haut entfernt war und das bis zu acht Stunden, bevor er wirklich hautnah wird. Der Duft hielt sich auf meiner Haut das erste Mal 10 Stunden, bei einem weiteren Test sogar 12 Stunden - da gibt´s also nichts zu meckern.
Die Flakons konnte ich leider noch nicht in der Hand halten, diese sehen aber auf Fotos und in Videos klasse aus. Wenn der Sprühkopf nun auch noch vernünftig sitzt und sprüht, machen die schon echt was her.
Im Allgemeinen gefällt mir in diese Richtung riechend Platinum Egoiste durch die Schärfe und metallischen Noten etwas besser, wenn ich den Schwerpunkt auf krautige Noten setzen würde, muss ich den Beau de Jour von Tom Ford nochmal etwas näher betrachten. Wer einfach nur einen authentischen Rasierschaum-Duft möchte, der klar männlich daherkommt, aber dennoch euer Gegenüber weder erdrückt noch olfaktorisch überfordert, könnte hier fündig werden. Vor allem die Haltbarkeit ist ein klarer Pluspunkt, andernfalls kann ich natürlich den Rasierschaum im Gesicht empfehlen!
Wie immer gilt: Vielen Dank fürs Lesen!
hier also nun meine Rezension zum zweiten Duft von Maison Margiela. Dieser soll mich nach dem Konzept dieser Düfte olfaktorisch in den Barbershop bringen. Nachdem dies Jazzclub nicht gelungen ist, kann ich schon vorwegnehmen: Mehr Barbershop geht nicht. Der Duft lässt sich nämlich recht einfach als Barbershop in reinster Form bezeichnen, sollte euer Barbier euch mit ordentlich Rasiercreme wieder in Schuss bringen.
Kommen wir zu den Duftnoten im Einzelnen: At the Barbers startet ordentlich würzig mit einer starken Note schwarzen Pfeffers, welcher nach wenigen Minuten Platz für Basilikum, später auch für den Rosmarin schafft. Der Lavendel ist von Anfang bis Ende die dominanteste Note, wobei man sagen muss, dass dieser allgemein verhaltener daherkommt. Der hier angeführte Duftzwilling Platinum Egoiste kommt hier schärfer und im allgemeinen auch metallisch daher, sodass beide zwar aus der gleichen Duftfamilie kommen, für mich aber ganz klar keine Zwillinge sind.
Im Drydown haben wir mit At the Barbers 1:1 Rasiercreme. Ich denke, es gibt wenige Düfte die so einfach mit einem Produkt verglichen werden können, aber Maison Margielas Kreation wollte hier einfach authentisch sein und das ist ihr auch gelungen.
Die größte Stärke von At the Barbers ist für mich zeitgleich aber auch die größte Schwäche: Der Duft riecht richtig gut nach Rasiercreme, mehr allerdings auch nicht, wenn wir den würzigen Auftakt mal ausklammern. Das gefällt mir so zwar ganz gut und zeigt, dass der Duft olfaktorisch genau das schafft, was er schaffen soll, mir ist er dadurch dennoch etwas zu eintönig, als dass ich den Duft kaufen müsste.
Mit dem Einwand, dass Rasiercreme ja viel günstiger sei, hat der ein oder andere Parfumo natürlich vollkommen Recht, leider hält diese in Sachen H/S nicht so gut mit.
Ich habe mir deshalb eine große Dose Rasierschaum besorgt und trage den Schaum nun den ganzen Tag großzügig im Gesicht aufgetragen mit mir rum. Das sorgt nicht nur für das gleiche Dufterlebnis, nein, das setzt einen Trend für den Rasierschaum-Mann von Welt!
Mal im Ernst: At the Barbers Sillage ist leicht überdurchschnittlich, hält sich so allerdings auch sehr lange konstant. Man nimmt den Duft deutlich weiter von der Haut entfernt war und das bis zu acht Stunden, bevor er wirklich hautnah wird. Der Duft hielt sich auf meiner Haut das erste Mal 10 Stunden, bei einem weiteren Test sogar 12 Stunden - da gibt´s also nichts zu meckern.
Die Flakons konnte ich leider noch nicht in der Hand halten, diese sehen aber auf Fotos und in Videos klasse aus. Wenn der Sprühkopf nun auch noch vernünftig sitzt und sprüht, machen die schon echt was her.
Im Allgemeinen gefällt mir in diese Richtung riechend Platinum Egoiste durch die Schärfe und metallischen Noten etwas besser, wenn ich den Schwerpunkt auf krautige Noten setzen würde, muss ich den Beau de Jour von Tom Ford nochmal etwas näher betrachten. Wer einfach nur einen authentischen Rasierschaum-Duft möchte, der klar männlich daherkommt, aber dennoch euer Gegenüber weder erdrückt noch olfaktorisch überfordert, könnte hier fündig werden. Vor allem die Haltbarkeit ist ein klarer Pluspunkt, andernfalls kann ich natürlich den Rasierschaum im Gesicht empfehlen!
Wie immer gilt: Vielen Dank fürs Lesen!
3 Antworten


Im ernst- wie Düfte doch bei jedem andere Assoziationen wach ruft -
So las ich von einem Duft, der nach „altem“ Frisör duftet.
Bitte- wer schnuppert denn an alten Frisören .-)