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Top Rezension
Nur-Holz-Duft unterm Sternenzelt
Holz mit leichter Süße und etwas knarzig zitrischer Bergamotte. Ganz nach AugustAs Geschmack!
Ein sinnliches Vergnügen, angesiedelt irgendwo zwischen Flirtstimmung und prickelnder Gaumenfreude.
Das Holz gibt dabei eine hingebungsvolle Stimmung, in der man nur allzu gut aufgehen könnte.
Der bald hinzu tretende Weihrauch ergibt eine Aufhebung weg vom nur materiell-körperlichen Genuss und ergänzt ein vergeistigtes Moment. Ich hätte gar nicht gedacht, dass man so viel zu eine Vollholz-Duft ganz ohne Florales überhaupt sagen kann; und er bleibt dabei ganz nah und selbstverständlich.
Warmes, sonnenbeschienenes Holz, harzige Schlieren. Er riecht modern, gar nicht nach Altherrenholz, die Zeder bringt einen schlanken trocken-hellen Einschlag, der dabei hilft, die Benzoe vor dem Versacken in der Wohlfühl-Gemütlichkeit zu retten. Das war knapp.
So in etwa die erste Viertel- oder halbe Stunde und die Grundstimmung von Autoportrait.
Es kommt dann noch ein leichter Hauch Chlor, etwas Bitteres dazu schafft eine sehr charmante Austrocknung der anfänglichen Benzoe-Süße. Es bleibt nach ein paar Stunden davon nur eine Ahnung salziges Karamell auf der Haut. Gleichwohl durchzieht weiterhin immer ein hellgrüner Bergamotteschleier den Duft, der an die Leerstelle von Blüten tritt. Der Duft arbeitet so auch mit Auslassungen und Ahnungen, die eine Art genüssliche Sehnsucht erzeugen. Aber nur, wenn man sich in den Duft vertieft.
Der Duft berührt etwas im Inneren, er wirkt ganz introvertiert-sinnlich. Holz passt immer gut zum Mann, oder unseren männlichen Seiten, aber dieser Duft ist so weich, der ist auch auf der weiblichen Seite sehr wirkungsvoll und im positiven Sinne (nicht nur) anheimelnd.
Drei Sterne unter den Nur-Holz-Düften. Oder: Ein Nur-Holz-Duft unter dem Sternenzelt.
Ein sinnliches Vergnügen, angesiedelt irgendwo zwischen Flirtstimmung und prickelnder Gaumenfreude.
Das Holz gibt dabei eine hingebungsvolle Stimmung, in der man nur allzu gut aufgehen könnte.
Der bald hinzu tretende Weihrauch ergibt eine Aufhebung weg vom nur materiell-körperlichen Genuss und ergänzt ein vergeistigtes Moment. Ich hätte gar nicht gedacht, dass man so viel zu eine Vollholz-Duft ganz ohne Florales überhaupt sagen kann; und er bleibt dabei ganz nah und selbstverständlich.
Warmes, sonnenbeschienenes Holz, harzige Schlieren. Er riecht modern, gar nicht nach Altherrenholz, die Zeder bringt einen schlanken trocken-hellen Einschlag, der dabei hilft, die Benzoe vor dem Versacken in der Wohlfühl-Gemütlichkeit zu retten. Das war knapp.
So in etwa die erste Viertel- oder halbe Stunde und die Grundstimmung von Autoportrait.
Es kommt dann noch ein leichter Hauch Chlor, etwas Bitteres dazu schafft eine sehr charmante Austrocknung der anfänglichen Benzoe-Süße. Es bleibt nach ein paar Stunden davon nur eine Ahnung salziges Karamell auf der Haut. Gleichwohl durchzieht weiterhin immer ein hellgrüner Bergamotteschleier den Duft, der an die Leerstelle von Blüten tritt. Der Duft arbeitet so auch mit Auslassungen und Ahnungen, die eine Art genüssliche Sehnsucht erzeugen. Aber nur, wenn man sich in den Duft vertieft.
Der Duft berührt etwas im Inneren, er wirkt ganz introvertiert-sinnlich. Holz passt immer gut zum Mann, oder unseren männlichen Seiten, aber dieser Duft ist so weich, der ist auch auf der weiblichen Seite sehr wirkungsvoll und im positiven Sinne (nicht nur) anheimelnd.
Drei Sterne unter den Nur-Holz-Düften. Oder: Ein Nur-Holz-Duft unter dem Sternenzelt.
Aktualisiert am 18.03.2019 - 17:16 Uhr
4 Antworten
ExUser vor 6 Jahren
Ich schätze die Marke sehr. Der kommt jetzt auf die Merkliste.
Yatagan vor 6 Jahren
Den müsste ich wirklich noch mal testen.
Seerose vor 6 Jahren
It‘ a carressing scent, I like it. But not every wonderful perfum can get a place within my perfume-collection.
DOCBE vor 6 Jahren
Nachdem Carbone de Balmain eingestellt wurde ist Autoportrait meine Alternative. Leider ist die H/S genauso mau.

