Porsche Design Sport L'Eau Porsche Design 2013
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Dumpfes Wässerchen
Viele kennen Porsche nur als Automarke, als schwäbischen Autobauer - als die Sportwagen Marke schlechthin! Allen voran der 911 - die Designikone auf vier Räder.
Porsche baut aber nicht nur PKW's, sondern kreiert auch stilvolles "Drumherum" unter dem Label "Porsche Design".
Uhren, Sonnenbrillen, Koffer, Taschen, Kugelschreiber, Messer - oftmals aus gebürstetem Aluminium und zuletzt Parfums und auch Mode - alles Dinge, welche erschwinglicher erscheinen - wenn schon keinen Porsche "fahren", dann zumindest einen Teil von Porsche "besitzen" oder "tragen".
Doch zugeben - dufttechnisch braucht man deren Parfums nicht wirklich. Zumindest hat man nichts verpasst, wenn man sie "nicht" kennt!
Gut - duftrevolutionäre Eigenschaften beim neuen L'eau hatte ich ohnehin schon allein aus Überzeugung nicht erwartet. Dennoch war ein gewisses Grundinteresse vorhanden.
Schließlich kreierte "Sport L'eau"der berühmte Michel Almairac, der große Düfte wie Joop! Homme, Heaven von Chopard, Nikos Sculpture Homme oder Gucci Pour Homme (2003) entworfen hatte.
Und er hatte etwas wieder gut zu machen - sein Porsche Erstwerk "Porsche Design Sport" war schon sehr schwach auf der Brust...
Da stand er also der geradlinige Flakon aus gefrostetem Glas. Der Name prangt darauf in grossen Lettern, stilisiert in futuristischer Schrift. Ein metallischer Aufsatz, welcher im Licht glänzend jede Aufmerksamkeit auf sich zog.
Der Sprühmechanismus ist ein wenig ungewohnt - beim Betätigen kippt dieser nach hinten, sodass die erste Ladung schonmal daneben - bei mir auf die Finger - ging. Vllt. nicht so innovativ, wie bei "Titan", aber genauso unkomfortabel und unhandlich.
Der Auftakt von L'eau ist für meine Begriffe recht dumpf und hält sich bedeckt. Die Bergamotte wirkt hier grau und trocken.
Erst nach einigen Minuten schwindet diese Zurückhaltung und L' eau bekommt dank Neroli eine zitrisch glänzende Anmutung.
Parallelen zum aktuellen Dior Homme Cologne kommen da auf - diese halten sich aber nicht lange.
Im weiteren Verlauf riecht man eindeutig fruchtige Mandarinen Noten, gespickt mit einem pikanten, würzigen Flair - welcher mich an Aqua Fahrenheit von Dior erinnert.
Den Drydown begleiten synthetisch anmutende - moosig bzw. pudrige Nuancen.
Die Vanille wirkt plump, einfallslos - ja gar überflüssig.
Die Sillage hält sich bedeckt - L'eau ist hautnah und defensiv.
Die Haltbarkeit hält sich leider auch in Grenzen - maximal 5 Stunden sind drin - Ernüchterung pur!
So l'eau/leid es mir tut, aber auch Almairac's neuste Schöpfung für das Unternehmen in Zell am See, ist bei mir glatt durchgefallen!
L' eau ist zwar eindeutig besser als "Sport", doch genauso beliebig, banal und aussagelos wie alle anderen Porsche Design Düfte.
Ich sage nur: "Schuster, bleib bei deinen Leisten...!"
Porsche baut aber nicht nur PKW's, sondern kreiert auch stilvolles "Drumherum" unter dem Label "Porsche Design".
Uhren, Sonnenbrillen, Koffer, Taschen, Kugelschreiber, Messer - oftmals aus gebürstetem Aluminium und zuletzt Parfums und auch Mode - alles Dinge, welche erschwinglicher erscheinen - wenn schon keinen Porsche "fahren", dann zumindest einen Teil von Porsche "besitzen" oder "tragen".
Doch zugeben - dufttechnisch braucht man deren Parfums nicht wirklich. Zumindest hat man nichts verpasst, wenn man sie "nicht" kennt!
Gut - duftrevolutionäre Eigenschaften beim neuen L'eau hatte ich ohnehin schon allein aus Überzeugung nicht erwartet. Dennoch war ein gewisses Grundinteresse vorhanden.
Schließlich kreierte "Sport L'eau"der berühmte Michel Almairac, der große Düfte wie Joop! Homme, Heaven von Chopard, Nikos Sculpture Homme oder Gucci Pour Homme (2003) entworfen hatte.
Und er hatte etwas wieder gut zu machen - sein Porsche Erstwerk "Porsche Design Sport" war schon sehr schwach auf der Brust...
Da stand er also der geradlinige Flakon aus gefrostetem Glas. Der Name prangt darauf in grossen Lettern, stilisiert in futuristischer Schrift. Ein metallischer Aufsatz, welcher im Licht glänzend jede Aufmerksamkeit auf sich zog.
Der Sprühmechanismus ist ein wenig ungewohnt - beim Betätigen kippt dieser nach hinten, sodass die erste Ladung schonmal daneben - bei mir auf die Finger - ging. Vllt. nicht so innovativ, wie bei "Titan", aber genauso unkomfortabel und unhandlich.
Der Auftakt von L'eau ist für meine Begriffe recht dumpf und hält sich bedeckt. Die Bergamotte wirkt hier grau und trocken.
Erst nach einigen Minuten schwindet diese Zurückhaltung und L' eau bekommt dank Neroli eine zitrisch glänzende Anmutung.
Parallelen zum aktuellen Dior Homme Cologne kommen da auf - diese halten sich aber nicht lange.
Im weiteren Verlauf riecht man eindeutig fruchtige Mandarinen Noten, gespickt mit einem pikanten, würzigen Flair - welcher mich an Aqua Fahrenheit von Dior erinnert.
Den Drydown begleiten synthetisch anmutende - moosig bzw. pudrige Nuancen.
Die Vanille wirkt plump, einfallslos - ja gar überflüssig.
Die Sillage hält sich bedeckt - L'eau ist hautnah und defensiv.
Die Haltbarkeit hält sich leider auch in Grenzen - maximal 5 Stunden sind drin - Ernüchterung pur!
So l'eau/leid es mir tut, aber auch Almairac's neuste Schöpfung für das Unternehmen in Zell am See, ist bei mir glatt durchgefallen!
L' eau ist zwar eindeutig besser als "Sport", doch genauso beliebig, banal und aussagelos wie alle anderen Porsche Design Düfte.
Ich sage nur: "Schuster, bleib bei deinen Leisten...!"
3 Antworten
Yatagan vor 13 Jahren
Ich muss dir (wieder mal) recht geben. Diese Düfte sind nicht auf der Überholspur.
Skylab vor 13 Jahren
Naja sagen wir 60% - schlecht riechen tut er ja nicht...
Rivegauche vor 13 Jahren
...durchgefallen und trotzdem 70 % ? Ui...

