Ja, den Vergleich mit "Bleu de Chanel" kann ich durchaus nachvollziehen. (Den mit "Sauvage" nicht ganz so, der wirkt viel strenger.) Aber nur bei oberflächlicher Betrachtung. Doch der Reihe nach:
Die Kopfnote von "Dylan Blue" strahlt eine mediterrane Leichtigkeit aus, wie man sie von den blauen "Acqua di Parma"-Düften kennt: Bergamotte, Petitgrain, Mandarine, Lavendel. Dann wird der Duft blumig-würzig (Thymian und Jasmin), bekommt aber auch einen stark ätherischen-würzigen Einschlag dank Koniferennoten (Kiefernnadel und Wacholderbeere). Die Basisnote wiederum wirkt weich mit Sandelholz, Tonkabohne und Moos, weist aber zugleich einen deutlich salzigen Marine-Akkord auf.
Der Duft wirkt so unglaublich entspannend, so balsamisch, fruchtig und aquatisch und entspannt wie ein lauer Sommerabend am Mittelmeer. Dabei bewegt er sich in der Duftarchitektur klassischer Fougère-Düfte wie "Paco Rabanne pour Homme" oder "Eternity for men". Ich würde ihn wegen seiner Natürlichkeit und weil er edel wirkt wie eine klassische Seife, sogar den beiden Konkurrenten vorziehen.