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Hilfreiche Rezension
An Artemis Seite
Wenn man sich wie ich in letzter Zeit mit Honigdüften befasst, stößt man schnell auf Bee von Zoologist und bekommt, wenn man die Rezensionen und Statements so liest den Eindruck, dass dieser Duft die Königsdiziplin der Honigdüfte ist. Honig für Hardcorefans des flüssigen Goldes, die sich auch von geballter Bienenpower nicht abschrecken lassen. Friss oder stirb!
Klar, dass das meine Neugierde wecke und nach einigen versuchen den Bienentraum zu ergattern (verdammt, bist du teuer T_T ), hielt ich gestern endlich eine Probe in den Händen und habe sie sofort aufgesprüht.
Sofort tropft der Honig dick und zäh in mein Hirn, bettet sich da auf den struppig aromatischen Ginster, das das übliche Chaos in meinem Kopf darstellt und weil meine Nerven bereits "Ode an die Freude" singen, streuen sie fröhlich tanzend noch ein paar Blütenblätter darüber. Draußen in der realen Welt gibt es ein Lagerfeuer aus frisch geschlagenen, noch von Harz bedecktem Holz, doch das bekommt mein dümmlich selig lächelndes Ich nur noch am Rande mit.
Bee hat keinen großartigen Verlauf, denn alle Noten sind in der ein oder anderen Form von Beginn an da und bleiben auch bis zum Schluss. Es ist ein Gesamtkunstwerk, eine Ode an den Honig, aber keiner, der fein kultiviert vom Imker produziert wurde, sondern ein weitaus urtümlicher. Ich kann es nicht genau erklären, aber der Duft hat etwas Wildes an sich. Nichts stark animalisch dreckiges, aber eben auch nichts, was innerhalb von vier Wänden oder Zäunen gehört und schon gar nicht aufs Brot.
Viel mehr stelle ich mir vor, dass so Ambrosia, die Speise der griechischen Götter, von dem Homer und Vergil schreiben, dass es auch als Duftessenz diente, riecht und in meinen Gedanken schmieren sich Nymphen damit ein und jagen dann zusammen mit Artemis durch den Wald. Elegant und unbändig zugleich.
Was soll ich noch weiter sagen, ich liebe ihn, will auch ein bisschen Ungezähmtheit im Alltag und das ist jetzt ein gravierendes Problem. Jemand mit mehr Vernunft, als ich, meinte mal, sie testet nichts, was sie sich nicht leisten kann. Ich sag ja, mehr Grips, als ich, denn hier hab ich nun den Salat, oder eher den Honig...
Klar, dass das meine Neugierde wecke und nach einigen versuchen den Bienentraum zu ergattern (verdammt, bist du teuer T_T ), hielt ich gestern endlich eine Probe in den Händen und habe sie sofort aufgesprüht.
Sofort tropft der Honig dick und zäh in mein Hirn, bettet sich da auf den struppig aromatischen Ginster, das das übliche Chaos in meinem Kopf darstellt und weil meine Nerven bereits "Ode an die Freude" singen, streuen sie fröhlich tanzend noch ein paar Blütenblätter darüber. Draußen in der realen Welt gibt es ein Lagerfeuer aus frisch geschlagenen, noch von Harz bedecktem Holz, doch das bekommt mein dümmlich selig lächelndes Ich nur noch am Rande mit.
Bee hat keinen großartigen Verlauf, denn alle Noten sind in der ein oder anderen Form von Beginn an da und bleiben auch bis zum Schluss. Es ist ein Gesamtkunstwerk, eine Ode an den Honig, aber keiner, der fein kultiviert vom Imker produziert wurde, sondern ein weitaus urtümlicher. Ich kann es nicht genau erklären, aber der Duft hat etwas Wildes an sich. Nichts stark animalisch dreckiges, aber eben auch nichts, was innerhalb von vier Wänden oder Zäunen gehört und schon gar nicht aufs Brot.
Viel mehr stelle ich mir vor, dass so Ambrosia, die Speise der griechischen Götter, von dem Homer und Vergil schreiben, dass es auch als Duftessenz diente, riecht und in meinen Gedanken schmieren sich Nymphen damit ein und jagen dann zusammen mit Artemis durch den Wald. Elegant und unbändig zugleich.
Was soll ich noch weiter sagen, ich liebe ihn, will auch ein bisschen Ungezähmtheit im Alltag und das ist jetzt ein gravierendes Problem. Jemand mit mehr Vernunft, als ich, meinte mal, sie testet nichts, was sie sich nicht leisten kann. Ich sag ja, mehr Grips, als ich, denn hier hab ich nun den Salat, oder eher den Honig...
7 Antworten
Einen „Honig“-Pokal 🍯🏆 für dich