Ein gelungenes Experiment
Ich habe nicht soviel Erfahrung wie manch anderer hier und trotzdem möchte ich meine Erfahrungen mit Bangkok Shock loswerden.
Noch nie hat ein Duft mich mit der einer gewollten Assoziation so abgeholt wie eben dieser. Laut Herbert Stricker war es die Absicht die Gerüche in Bangkok und seinen Märkten anzufangen. Ich persönlich war noch nie in Bangkok allerdings war in der ersten Sekunde nach dem ersten Sprühstoß die gewollte Assoziation verständlich.
Ich verbinde den Duft mit einem Duft den man auch in Deutschland in einem asiatischen Lebensmittel und Gemischtwarenladen wiederfindet. Eine fermentierte Orangennote ist sehr präsent und nimmt sich im DryDown etwas zurück. Der Duft wird gegen Ende etwas gefälliger und wirkt weniger experimentell wie frisch nach dem Auftragen. Die oft beschriebene Plastiknote kann ich nachvollziehen. Allerdings ist Plastik per se recht geruchlos. Es ist eher eine Art von billigem Plasitkspielzeug aus Fernost, welches man eben auch in solchen hiesigen asiatischen Gemischtwarenläden findet.
Ich muss sagen, dass der Duft speziell aber angenehm ist und eben für den Träger wirklich Spaß macht weil er so speziell ist. Er ist nicht für jeden Tag aber er findet immer mal wieder den Weg auf meine Haut. Ich finde den Duft im Sommer irgendwie passender als für den Winter. Die Sillage ist sehr ausgeprägt und man wird oft auf den Duft angesprochen.