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Faithless82
Faithless82s Blog
vor 1 Jahr - 21.05.2024
24 9

Was Brettspiele & Parfums (vielleicht) gemeinsam haben

Hallo zusammen,
Ich bin relativ neu in der Duftwelt (die für mich eine Art Hobby ist).
Ein Kommentar von mir in einem anderen Blog Artikel hat scheinbar für etwas Verwirrung gesorgt, daher möchte ich ihn hier erläutern und würde mich gerne über euer Feedback freuen, da das alles ja nur auf der Erfahrung von 3-4 Wochen basiert. 

Das Zitat von mir lautete ""... aber da ich in den Zeiten der modernen Düfte eingestiegen bin und mir natürlich gleich die tollsten der Tollen als Probe geholt habe bin ich direkt mit einem sehr hohen Grundniveau eingestiegen.""

Wie komme ich zu dieser Aussage und Annahme?
Ich bin seit zwei Jahrzehnten Brettspieler und auch fast genau so lange schon Brettspielrezensent.
Ich habe über 3000 Spiele ausprobiert und habe da auch die Entwicklung im Laufe der Zeit verfolgt.
Vor 20 Jahren war es so, dass es auch schon relativ viele neue Spiele pro Jahr gab. Die Zahl der wirklich herausragenden Spiele war sehr überschaubar, es gab nur eine Handvoll pro Jahr, die wirklich herausragend gut war und es gab auch sehr viele Spiele die einfach nicht gut waren bzw. maximal okay, aber eigentlich das Geld nicht wert. 
Es gab auch ein gewisses Maximalniveau, gerade für Vielspieler gab es wenig mit einem sehr hohen Komplexitätsgrad und spiele, die damals als Expertenspiele angesehen wurden sind heute eher etwas für Fortgeschrittene, weil sie die Komplexität und die Tiefe der Spiele stark weiter entwickelt hat. 

Mittlerweile hat sich das geändert, das Hobby hat sich stark weiterentwickelt. Es kommen viel mehr Spiele pro Jahr raus, die generelle Qualität der Spiele ist deutlich höher und auch die Spielerschaft ist deutlich vielfältiger und facettenreicher geworden. Es gibt fast keine wirklich schlechten Spiele mehr, da aber die Spielwelt so vielfältig geworden ist, kann es sein dass ein Spiel dass der eine richtig gut findet den anderen überhaupt nicht abholt, weil es nicht die Art von Spiel ist die er mag. 
Es können sich drei Leute treffen, die alle sagen, dass sie Gesellschaftsspieler wären und sie tief im Hobby drin sind, aber der eine steht total auf TCG (Magic und co), der andere liebt Partyspiele und der andere nur die krass verzahnten Expertenkracher. Drei Leute, ein Hobby und trotzdem haben sie nichts miteinander zu tun

Aber Leute die neu einsteigen müssen ja erstmal herausfinden, welche Art von Spieler sie sind. Mögen sie Familienspiele, Expertenspiele, kurzweilige Spiele, lange Spiele, etc. pp. Es kommt auch sehr auf die Runde an. Spiele ich nur mit meinem besten Freund, nur auf öffentlichen Spieleabenden oder nur im Familienkreis.
Wie kommen Neulinge nun als gut ins Hobby?
Genau sie schauen ob es so etwas wie Perfumo auch für Brettspiele gibt. Gibt es, nennt sich Boardgamegeek.
Auch dort gibt es ein Ranking alle Brettspiele die es weltweit gibt und natürlich kann man sich da auch die Top 100 anschauen.
Wer neu und angefixt ist kann sich ruhigen Gewissens die Top 100 anschauen und davon dann ausprobieren was die Person anspricht. Das sind einfach die von der Mehrheit der Spieler für gut befundenen Spiele. 
Schaut man sich dann noch Top 10 Listen von Bloggern, YouTuber, Podcaster oder Facebook-Gruppen an, dann findet man dort in der Regel dieselben Spiele, einfach weil sie so gut gemacht sind, dass sie sehr vielen Leuten gefallen und eben deswegen die modernen Klassiker sind, weil sie hervorragend sind, das hat nichts mit Hype oder so zu tun

Ich habe mal jemanden getroffen, der mich erkannt hat und gefragt hat, was ich ihm als Einsteiger denn empfehlen könnte. Er hat mir Titel genannt die er hat und spielt und mit denen er eingestiegen ist und das waren halt gleich die Creme de la Creme Titel. Da konnte ich ihm auch nur sagen, dass er schon absolut hervorragende, herausragende Spiele hat und vieles von dem was er ausprobieren wird generell als etwas schwächer angesehen wird und daher vlt. gar nicht mehr so die krassen Neuentdeckungen machen kann.
Aber ich habe ihm auch gesagt, dass das Hobby einfach sehr vielfältig ist und er jetzt natürlich die Spiele kennt, die der Masse gefallen und die auch gut sind, es aber in jedem Genre spiele gibt die etwas nischichger sind, die Ecken und Kanten haben und die vielleicht die Masse nicht so abholen, aber wenn das dein Genre ist kann dich das abholen und dir vlt. sogar mehr gefallen als die vermeintlichen Top Hits und man sich vielleicht sogar irgendwann von denen abwendet wenn man seinen Geschmack besser kennengelernt hat, weil die spezielleren, weniger massentauglichen Spiele einfach genau das sind was dich abholt.

Und ihr seht jetzt vielleicht wie ich zu der oben zitierten Aussage gekommen bin.
Natürlich habe ich mich als Einsteiger erstmal durch die Parfumo Top Listen geklickt, natürlich habe ich mir von YouTubern (von vielen YouTubern) die Top Listen angeschaut. Natürlich habe ich mir Blog Artikel zu Parfums durchgelesen.
Und ich habe dann tatsächlich einfach mal alle Top Listen nebeneinander geschrieben und habe einfach geschaut, welches Parfum taucht von 20 Listen 15x auf. Zack notiert, wird ausprobiert. Ein Parfum taucht 12x auf, zackt notiert, usw.
Ich gehe davon aus, dass die schon sehr gut sein werden und nicht ohne Grund ganz oben in all diesen Listen stehen.
Und natürlich gibt es auch wieder eine Analogie zu Brettspielen.
Wenn von 10.000 Spielern 8.000 ein Spiel mindestens mit einer 8/10 bewerten so wird es immer noch 2000 geben, die das Spiel irgendwo von 1-7 bewerten und es nicht mögen und viel zu kritisieren haben.
Das wird natürlich bei Parfums auch so sein.

Aber ich bin Neuling, Ich hatte bis vor drei Wochen keine Ahnung wie krass vielfältig die Welt der Düfte sein kann. Ich muss meinen Geschmack erstmal finden.
Also schaue ich natürlich in solche Listen und orientiere mich daran und probiere aus (primär mit Proben sonst wäre das sehr kostspielig). 
Darüber werde ich dann rausfinden was mich anspricht und was nicht und natürlich werde ich Düfte finden, die ich sogar toller finde als die von mir als "tollsten der tollen Düfte" deklarierten. 
Da lässt sich denke ich aber für normale Menschen schon an der Formulierung das Augenzwinkern rauslesen.

Der Haken bei Parfums im Vergleich zu Brettspiele ist auf jeden Fall das Nischen hier gleich RICHTIG teuer werden.
Und keine Sorge, ich habe nicht vor vom Brettfluencer zum Duftfluencer umzuschwenken.

Aber wenn ich mich jetzt durch 30 Düfte durchprobiere auf die ich neugierig bin, dann muss ich diese Eindrücke einfach hier im Blog festhalten. 
Das habe ich schon immer gemacht. In meiner Filmphase habe ich zu filmen gebloggt, in meiner Spielephase zu spielen und jetzt halt als Hobby zu Parfums.
Sobald ich denke, dass meine Meinung und meine Eindrücke zu einem Duft so gefestigt sind, dass ich dazu auch eine Rezension verfassen kann mache ich das auch sonst gerne, aber bis dahin werde ich diesen Blog einfach dazu nutzen, meine Reise durch die Welt der Düfte festzuhalten.
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die Community dabei weiter so positiv und konstruktiv ist wie ich sei bisher erlebt habe.
Vielen Dank!

24 Antworten
DaknampferDaknampfer vor 1 Jahr
2
Ich finde es sehr interessant wie du das ganze angehst und denke du hast da einen Ansatz der dich weiterbringt. Als persönlichen Input möchte ich noch vorschlagen die verschiedenen Parfumgebiete zu ergründen. Damit meine ich Duftnoten und Duftrichtungen (auch wenn diese wirklich nicht Beliebt sind) anhand ihrer "Benchmark" Düfte zu ergründen.
Auch wenn ich deine bisher teils kritisierten "Rezensions" Blogs auch etwas sonderbar und nicht wirklich interessant fand ist mir durch deine Erläuterung deine Herangehensweise nachvollziehbar geworden. Ich hoffe du wirst hier fündig und hast Spaß an diesem wunderschönen Hobby :)
PoesiefannyPoesiefanny vor 1 Jahr
Es gibt halt grundverschiedene Herangehensweisen, um sich mit Kunstwerken auseinanderzusetzen. Jede davon ist für den jeweiligen Rezipienten und Konsumenten die jeweils Richtige, nehme ich an. Du gehst statistisch an die Sache ran, um Qualtitätsdüfte für Dich zu generieren. Ich gehe mit einer kritisch-historischen Methode an bildende Kunst heran. Ich will wissen, was der Künstler damit erreichen wollte, in welchem historischen Kontext er sein Werk erschaffen hat und es damit vergleichen, was es mir persönlich sagt und wie in den heutigen Zeitgeist passen könnte. Das ist für mich zufriedenstellend. Für unseren modernen Galeristen ein Graus! Er sagte mir, es gehe nur um die eigene "Nase" und ob es einem gefällt oder nicht, ob es einen anspricht. Dieser Galerist hatte immer eine intuitive Nase für unbekannte Künstler, die er einlud, und die in den Folgejahren berühmt wurden. Ja, jeder hat auf seine Weise Zugang, wenn er sich von etwas angezogen fühlt :-)
ExUserExUser vor 1 Jahr
2
Ich stelle fest, dass du vollkommen recht hast. Ähnlichlichkeiten zu der Herangehensweise an für einen selbst völlig neuen Themen sind auch z. B. In der Welt der Küche empfehlenswert. Wer ein phantastisch zubereitetes Wiener Schnitzel nicht kennt, den Geschmack eines original Boef Bourguignon nicht von einem Saftfleisch unterscheiden kann, Artischocken nur eingelegt aus dem Glas isst, wird wahrscheinlich niemals ein Gourmet werden. International vielgeliebte Speisen in Spitzenqualität zu "testen" macht ebenso Sinn wie die meistgetragenen Parfums zu kennen - um sich zurecht zu finden und darüber sprechen zu können.
KJVKJV vor 1 Jahr
1
Genau so seh ich das auch. Deshalb muß man z.B. Boeuf Bourguignon nicht zwingend mögen, aber probiert haben sollte man es schon mal um sich zu orientieren und um überhaupt erstmal mitreden zu können.
Es ergibt durchaus Sinn die Top10 zu testen genauso wie die Klassiker - selbst wenn einem von vornherein klar ist dass man sie nicht mögen wird.
ExUserExUser vor 1 Jahr
Bin (auch) im Kenner- und Expertenbereich unterwegs und kenne Dich bestimmt. Wer bist Du denn? Oute Dich! 😊
Faithless82Faithless82 vor 1 Jahr
1
Ein Stream ist nie zu spät oder zu früh, er geht immer genau dann online, wenn es richtig ist! :D
KJVKJV vor 1 Jahr
1
Haben wir hier etwa einen Brettspiel-Promi unter uns? :-)
ExUserExUser vor 1 Jahr
Der späte Ben?! Damit hätte ich ja jetzt nicht gerechnet. Nice. 😂
Faithless82Faithless82 vor 1 Jahr
3
Benjamin vom Brettspielblog :)
KJVKJV vor 1 Jahr
3
Der wesentliche Unterschied bleibt:
Fast alle Brettspiele sind Gesellschaftsspiele.
Duften kann man auch nur für sich alleine... :-)
Faithless82Faithless82 vor 1 Jahr
1
Das mag ich an Düften.
Die probiere ich erst mal nur für mich aus.
Wenn sie anderen gefallen ist es schön, aber für mich persönlich kein Muss.
Wobei man heutzutage fast jedes Spiel auch gut solo spielen kann.
KJVKJV vor 1 Jahr
1
(1/2)
Ob sich diese Analogien wirklich so ziehen lassen weiß ich nicht, ich meine der Vergleich hinkt dann doch stark an der einen oder anderen Ecke...
Ich roll's mal der Reihenfolge nach auf:
1.) "moderne" Düfte und "die tollsten der Tollen" / hohes "Grundniveau":
Du argumentierst mit Entwicklung im Lauf der Jahre und mit Komplexität und Tiefe.
Würdest Du jemandem, der gänzlich neu in der Brettspielthematik ist, raten die Klassiker wie Mühle, Dame oder gar Schach zu überspringen?
Sicherlich nicht. Zumal gerade Schach wohl nach wie vor zur Königsklasse gehören dürfte was Komplexität angeht. Kann und will trotzdem nicht jeder spielen, obwohl Schach doch sicherlich in den Top10 der Brettspiele stehen dürfte (nehm ich jetzt mal so an).
BeatriceABeatriceA vor 1 Jahr
@Faithless82: "... geht man da davon aus, dass das eh jeder schon mal irgendwann gespielt bzw. gelernt hat. Und wenn nicht braucht man die definitiv nicht."
Wer ist "man"? Klingt ein bisschen wie Schüler, die nicht lernen wollen, was sie (ihrer Meinung nach) nicht brauchen. Oft sind einfach die Trauben zu grün - sicher auch bei Schach :)
KJVKJV vor 1 Jahr
@UntermWert Also mir geht's dabei nicht um die Einstufung als "gut" sondern mehr ums Nasentraining. Wenn ich noch nie einen Chypre oder Fougère gerochen habe ist es schwer diese Duftrichtungen zu verstehen - und welchen Einfluß sie auf die weitere Entwicklung in der Parfumeurskunst hatten.
Wenn's mir beim Verständnis und/oder Nasentraining hilft teste ich auch gerne Düfte die ich für mich persönlich individuell nicht als "gut" einstufen würde.
Aber ganz klar: Ich bin sehr sehr weit entfernt davon da alles getestet zu haben was man "eigentlich" kennen sollte. Und viele Düfte sind mir auch erst nach 4, 5 Jahren wirklich unter die Nase gekommen (ich bin aber auch ziemlich langsam beim Testen).
Manche dieser Düfte hätte ich vielleicht auch vorher garnicht "verstanden" (gefallen müssen sie mir trotzdem nicht) - im Laufe der Zeit hat sich ja meine Wahrnehmung auch extrem verändert.
Bestimmt hätte ich auch den einen oder anderen AHA-Effekt wenn ich manche Düfte heute nochmal testen würde...
KJVKJV vor 1 Jahr
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@StenLaurel An diesen ganzen Beastmode-Battle-Stats im "Rezessions"-Modus würde ich kein intellektuelles Niveau festmachen wollen - das ist halt von Tiktok & Co. hier reingeschwappt und ist wohl die Art wie sich diese Bubble untereinander verständigt.
Und da treffen halt jetzt bei Parfumo zwei sehr unterschiedliche Bubbles aufeinander - was natürlich zu entsprechenden Diskussionen führt.
Immerhin passt der am häufigsten vorkommende Fehler in den Texten ganz gut dazu, denn man könnte das auch als eine Art Rezession verstehen... :-)
Faithless82Faithless82 vor 1 Jahr
1
Zur Schach-/ Mühlefrage:
Ich glaube würde irgendwem beim Brettspielthema Schach oder Mühle oder so empfehlen.
Daran würde zum einen niemand aus der Bubble wirklich dran denken und zum anderen geht man da davon aus, dass das eh jeder schon mal irgendwann gespielt bzw. gelernt hat.
Und wenn nicht braucht man die definitiv nicht.
UntermWertUntermWert vor 1 Jahr
Nun, müsste man aus vielerlei Gründen viele Klassiker zur „wahren“ Königsklasse zählen - manche habe ich aber erst nach 4 Jahren Parfumo und über 1000 getesteten Düften für mich entdeckt und sie schätzen gelernt… es kommt schon sehr darauf an, welche Kriterien man selbst bei der Bewertung „gut“ ansetzt.
ExUserExUser vor 1 Jahr
3
@BeatriceA : Da stellt sich mir glatt die Frage, ob ein gewisses intellektuelles Niveau bei der Duftauswahl auch eher hilfreich ist oder eher hinderlich. Wenn ich so die ganzen Beastmode/Sillage/Haltbarkeits- Threads hier verfolge, bin ich mir etwas unsicher.
BeatriceABeatriceA vor 1 Jahr
1
Wenn wir schon beim Vergleichen sind: ich glaube nicht, dass jemand an Schach auch nur denkt, wenn es um das Ranking der Brettspiele geht. Ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen, obwohl ich mich in meiner Kindheit recht viel mit Schach beschäftigt habe. Schach muss man lernen und trainieren, um richtig zu spielen; auch ein gewisses intellektuelles Niveau ist hilfreich. "Normale" Brettspiele sind allen zugänglich und werden (wie zugängliche Düfte) vermutlich eher in Top10 landen.
KJVKJV vor 1 Jahr
3
(2/2)
2.) "Geschmack erstmal finden":
Jawoll, genau das ist eigentlich das Ziel beim Durchprobieren. Ob Du deshalb zwingend die Top10 testen mußt? Nicht wirklich. Es hilft vermutlich dabei über das Thema zu kommunizieren wenn man die Top10 schon mal gerochen hat, die Klassiker sollte man aber schon zwecks Nasenschulung genauso ins Auge fassen.
Mir ging es so, dass zum wilden Durchtesten zwecks "Geschmack erstmal finden" gleichzeitig eine enorme Veränderung bei der Geruchswahrnehmung stattfand und immernoch stattfindet. Schon deshalb würde ich jedem "Newbie" empfehlen mit den teuren Flakons erstmal zu warten.
Du hast das in meinen Augen schon völlig richtig gemacht indem Du Dir Abfüllungen besorgt hast, vielleicht ein bisschen viel auf einmal und in mehr ml davon als nötig gewesen wäre (kannst Du aber ja übers Forum auch gut tauschen).
Aber nimm Dir einfach Zeit dafür! Deine Nase und Dein Hirn müssen das ja auch erstmal verarbeiten und die Geruchsbibliothek entsprechend sortieren!
DasCroeDasCroe vor 1 Jahr
9
Um es mit einem gängigen Spruch meiner werten Frau Mutter zu sagen:"und wenn alle von der Klippe springen, springst du auch?"
Rankings werden stark von Trends beeinflusst, für mich unverständlich viele Menschen lesen die Bildzeitung - ist das deshalb ein lesens*huuust*wertes äh Printmedium? (die Frage beantwortet sich fast von allein..) .
Aus den "aktuellen" Top 50 sprechen mich genau 2(!) Parfums an - der Rest ist mir zu orientalisch/süß/wuchtig - was halt gerade 'Trend' ist. Ich gehe sogar so weit, dass die TOP8 für mich allesamt untragbar und wirklich gruselig sind - selbst passiv in näherer Umgebung. Ich bin also froh um jeden Menschen, der nicht mit der breiten Masse mit schwimmt und wie ein Lemming "das kauft, was alle anderen kaufen/tragen".
Just my 5 cents
Faithless82Faithless82 vor 1 Jahr
1
Ja aber trotzdem ist es ja nicht verkehrt sich durch die Top 10 / 20 / 50 mal durchzuprobieren um einen groben Eindruck zu bekommen was angesagt ist und dann zu schauen was einem davon gefällt.
Entweder alles, dann ist einem nicht so viel geholfen oder man kann gleich 50% aussortieren ,gerade wenn die sehr ähnlich sind hilft einem das bei der Auswahl der zukünftigen Düfte.
Und wie gesagt wir reden hier in der Regel von 2 - 3 ml Proben, wahrscheinlich würde sogar 1 ml reichen.
DasCroeDasCroe vor 1 Jahr
4
Ja zu hoffen ist das - bei den ganzen "ey kannste blind kaufen" Statements in letzter Zeit bin ich mir da aber mittlerweile nicht so sicher ;)
KJVKJV vor 1 Jahr
2
Dem kann ich nur zustimmen was die Trends angeht - Parfum unterliegt halt auch der Mode...
Ich geh aber davon aus dass @Faithless82 da ziemlich vernünftig rangeht in dem er nicht direkt Flakons kauft sondern erstmal aus AF testet.
Erstmal ist die Welt der Düfte ja wirklich ein undurchdringlicher Dschungel durch den man sich erstmal seinen Weg bahnen muß.

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