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Mabix

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Rezensionen
Unwillig die 10 zu geben…
…auch wenn er es verdient hätte.
Den ganzen mega positiven Statements und dem ungeduldigen Warten bis ich ihn endlich riechen durfte nachfolgen, war der erste Eindruck wirklich ernüchternd. Erstmal etwas alkoholisch und rau, war ich wirklich enttäuscht. Ich finde initial riecht er kaum wie das Original, da machen es viele wesentlich besser. Aber JUNGE lass den mal 3-4 min wirken! Der entfaltet sich so schnell so wunderbar, ich kann mich den Statements dazu nur anschließen!
MMn kommt auch er nicht hunderprozentig an das Original ran, so ich rieche ich zB die ganze Zeit über etwas minimal metallisches aus der Tee-Note heraus (Bleistift Vibe) & mir fehlt etwas der Zimt, was aber auch an meiner Nase liegen mag!
Ebenfalls kann ich noch nicht viel zur Sillage und Haltbarkeit sagen, da ich den noch nicht ausgiebig testen & die Reaktion meines Umfelds darauf feststellen konnte (beim OG gibt es wirklich fast täglich Komplimente).
Das wird aufjedenfall nachgetragen, da der OG ja auch von seiner schönen frisch teeig zimtigen Neroli Sillage lebt, die oft raumfüllend ist.
Mal sehen wohin/wie lang die Reise noch geht mit den Imagination Dupes, aber so viel weiter kann sie eigentlich garnicht mehr gehen bei der bestehenden Qualität!
Wo teilweise das Original der großen Marken um 50% in 2 Jahren im Preis erhöht und gefühlt da drauf nochmal bis zur äußersten Gewinnmaximierung verwässert wird, hauen die Dupehäuser immer schlimmere Banger raus.
Da fragt mal sich selbst als jemand, der das Original über alles liebt und seine Einzigartigkeit anerkennt, warum man noch 300€ für ein Wässerchen ausgeben sollte, wenn man es deutlich billiger zu fast der selben Qualität bekommt!
Die 10 geb ich dem Radiant jedoch dennoch nicht, nicht weil er nicht so mega umgesetzt ist, oder für das was er sein soll eine klare 10 ist, sondern weil ich dem Original auch „nur“ eine 9,5 gegeben habe!
1 Antwort
Die erste große Liebe vergeht nie
Oud Wood war tatsächlich -warscheinlich wie bei vielen hier- mein Einstieg in Parfums und vllt auch ein wenig in die nieschigeren Düfte, bei einem doch sehr mainstreamigen Geschmack den ich bis heute habe. Ebenfalls hat mich dieser Duft vor fast 5 Jahren auf Parfumo aufmerksam gemacht. „Damals“ (die alten Hasen hier im Forum sollen mir bitte vergeben) noch mit Anfang 20 durch Jeremy Fragrance Videos geforstet, alle Rezensionen hier gelesen und den Duft im Einzelhandel des öfteren getestet. Damals waren knappe 130€ für 30ml noch undenkbar für ein Parfum, aber es hat mich nicht losgelassen. Ein knappes Jahr lang hat es gedauert bis ich mir den Duft endlich gekauft hatte. Ich war sofort verliebt und bin es bis heute. Ich denke zum Duft selber wurde hier schon genug geschrieben und meiner Meinung nach ist der Hype bis heute komplett gerechtfertigt. Wer wie ich mit den mainstreamigen Tom Fords richtig in die Parfumwelt eingestiegen ist kann mir bestimmt auch darin zustimmen, dass die Flakondesigns ikonisch und faszinierend waren für die Zeit von 2018-2020 (wie gesagt alte Parfumo Hasen hier mögen mir verzeihen für meine Sicht der Dinge;).
Schnell hatte ich mich hier im Forum zurechtgefunden und nachdem ich meine ersten 30ml Oud Wood noch im Laden gekauft hatte, ging es richtig los. Von Souk zu Souk, von Rezension zu Rezension, von Dupe zu Dupe, alles wurde aufgesogen. Heute habe ich allein von Oud Wood mehrere hundert ml rumstehen, die (hoffentlich noch Jahre halten &) ich wie ein Verrückter nach und nach zusammengesammelt habe. Auch wenn man Monate nicht auf Parfumo ist und teilweise die Lust an Parfums für einige Zeit verliert, landet man immer wieder hier und in meinem Fall lande ich immer wieder bei Oud Wood. Ich trage den Duft mittlerweile kaum, dennoch hole ich ihn oft heraus und schnuppere ein wenig daran, wie um mich an meine alte Liebe zu erinnern. Vielleicht versteht ein Großteil der Leser/innen hier nicht was das überhaupt für eine Rezension sein soll, ein gewisser Teil wird denke ich aber recht genau nachempfinden können wie es war die erste Flasche Tom Ford zu kaufen und den Duft aufzutragen der einen einen Teil der Jugend hin zum Erwachsen werden begleitet hat.
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