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Maha02

Maha02

Rezensionen
21 - 25 von 25
Süße Versuchung mit kleinen Schwächen
Qissa Delicious ist ein verführerischer Gourmand-Duft. Die Kopfnote eröffnet mit einer Mischung aus dunkler Schokolade, Orange und Schlagsahne, die an einen luxuriösen Dessertteller erinnert.
Im Herzen entfalten sich Kokosnuss, Marshmallow und Jasmin, die dem Duft eine cremige, leicht florale Note verleihen. Die Basis aus Vanille, weichen Holznoten und weißem Moschus rundet das Erlebnis ab.

Kakaonote: Die dunkle Schokolade ist deutlich wahrnehmbar und verleiht dem Duft Tiefe. Ich wünschte es gibt mehr von solchen Düften.

Gourmand-Charakter: Die Kombination aus süßen und cremigen Noten macht ihn zu einem echten Leckerbissen für Gourmand-Liebhaber.

Was mich weniger überzeugt: Haltbarkeit: Die Duftdauer ist mit etwa 2-3 Stunden eher kurz.

Sillage: Die Projektion ist moderat, der Duft bleibt nah an der Haut.

Es ist wirklich ein köstlicher Duft mit einer ausgeprägten Kakaonote, kommt bei Männern und Frauen gut an. Allerdings könnten die begrenzte Haltbarkeit und die moderate Sillage für einige Nutzer:innen enttäuschend sein.
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Charakter im Flakon
Artisan Ethnique hat mich fast umgehauen, aber nicht weil sie zu stark ist, sondern einfach unwiderstehlich. Kein süßer Overload, kein Standardduft – sondern trocken, würzig und irgendwie echt. Der Auftakt ist angenehm warm, mit Gourmand und einem Hauch Gewürz. Nichts Lautes, aber sanft gourmandig. Es liegt auch ein wenig was animalisches dabei.

Im Herzen mischen sich Gewürze, vielleicht etwas Leder, vielleicht Rauch – schwer einzuordnen, aber genau das macht’s interessant. Der Duft bleibt nah an der Haut, wirkt sehr natürlich, fast schon menschlich – im besten Sinn.

Was mir gefällt: Sie wirkt nicht gemacht für den Mainstream. Unisex, tragbar.

Ein ruhiger, runder Duft, der im Ausklang warm vanillig und mit Gewürzen bleibt. Mir gefällt er unglaublich gut.
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Frische aus 1001 Nacht
Anoud ist wie eine Überraschung – aquatisch, frisch und mit einer Leichtigkeit. Ard Al Zaafaran macht opulente, orientalisch geprägte Parfums zu machen – aber Anoud tanzt hier elegant aus der Reihe.
Gleich beim ersten Sprüher: eine frische aquatische Brise, wie vom Meer, getragen von fruchtigen Noten und einem Hauch grüner Kühle. Man könnte fast meinen, da stecken ein paar Moleküle von Neroli oder vielleicht aquatischem Moschus drin – ohne je seifig oder synthetisch zu wirken.

Im Herzen bleibt es leicht, aber nicht flach. Die Frische wird ein wenig floraler, vielleicht mit einer Andeutung Jasmin, aber immer mit dieser nassen, klaren Aura.

Was besonders angenehm ist: Die Basis bleibt weich und transparent. Kein harter Ausklang, kein schweres Oud oder süßer Überfall. Stattdessen ein sanfter Abschluss mit weißem Moschus und einer Meeresbrise, die sich an der Haut festhält. Verstehe nicht, warum Anoud nicht hier schon vorher erwähnt wurde.

Anoud ist der perfekte Duft für alle, die sich nach Frische sehnen. Ideal für Frühling, Sommer – oder einfach für Tage, an denen man klar denken und frei atmen möchte. Ein aquatisches Parfum aus dem Orient.

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zu frisch und zu aquatisch - irgendwie übertrieben
Also… frisch ist er, das kann man ihm nicht absprechen. Atlantis startet ziemlich zitrisch – Bergamotte, Zitrone, und dazu dieses Meersalz-Feeling, das fast schon wie eine Brise über einem Hotelpool riecht. Im ersten Moment denkt man: ja, Sommer, Sauberkeit, irgendwie Urlaub. Aber dann... kommt da was durch, das bei mir irgendwie nicht ganz richtig sitzt. Wie Seife riecht sie.

Die blaue Hyazinthe gibt so einen blumigen Einschlag, der ein bisschen was Seifiges hat – oder besser gesagt: es wird seifig. Moschus und Zeder versuchen das Ganze zu erden, was theoretisch gut klingt – aber in der Praxis vermischt sich das bei mir irgendwie ungut. Es ist so ein Geruch, der kurz nach dem Sprühen einen Moment lang fast den Magen dreht. Nicht extrem, aber ich habe’s beim ersten Mal deutlich gemerkt: irgendwas in der Komposition verträgt sich nicht mit meiner Haut oder meiner Nase. Und das geht leider nicht wirklich weg. Der Duft hält ewig!

Trotzdem: Es gibt sicher Leute, bei denen der Duft besser performt. Für Fans von sehr frischen, aquatischen Düften könnte er was sein – wenn man keine Probleme mit dem Moschus.

Fazit: Für mich persönlich nur mehr schlimm. kein Duft, bei dem ich sage: „Muss ich nochmal tragen.“ Und das mit dem kleinen Würgereiz war leider kein einmaliger Ausrutscher. Schade eigentlich, das Konzept klang gut.
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Duft ist mit der Zeit immer spannender geworden
Am Anfang fand ich den Duft nicht einfach. Es hatte etwas, was mich noch störte. Die Kopfnote aus Birne und Mandarine wirkt auf den ersten Riecher zwar süß und fruchtig. Vielleicht ein bisschen zu künstlich, vielleicht dieser Patchouli?

Ich habe es dann etwas länger stehen lassen und wieder verwendet. In der Herznote (Orangenblüte, weiße Blüten, Vanille) wird’s plötzlich weicher, dieses stechende ist wohl verschwunden. Die Orangenblüte bringt eine leicht cremige Frische rein, die weiße Blüte wirkt fast schon elegant. Und dann kommt die Vanille: süß, warm, – wie ein langer Tag.
Aber richtig spannend wird’s in der Basis. Kaffee, Karamell, Patchouli, weißer Moschus, Zedernholz – das ist die Phase, in der Úniq plötzlich Tiefe zeigt. Der Kaffee gibt dem Duft eine leicht bittere Note, die perfekt mit dem süßen Karamell kontrastiert. Patchouli und Moschus erden das Ganze. das Zedernholz gibt Haltung

Úniq ist nicht der Duft, den ich sofort verstanden habe. am Anfang nicht „Easy-to-Wear“-Parfum, aber eines, das neugierig macht. Jetzt kann ich es häufig tragen, am besten passt es zu einem sophisticaten Tag und Abend :)
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