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Mikayla
Mikaylas Blog
vor 5 Monaten - 30.09.2025
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„Don’t Smell Like Everyone Else”: Ein Interview mit Wit & West

„Don’t Smell Like Everyone Else”: Ein Interview mit Wit & West

Von Excel-Tabellen zu ätherischen Ölen: Gründerin Whitney Swales von Wit & West spricht über ihren Schritt in eine neue Welt, der Vision hinter ihrem Label und der Kunst, Düfte aus der Natur zu erschaffen.

Hinter jedem unvergesslichen Duft verbirgt sich eine Geschichte. Eine Geschichte von Inspiration, Vision und dem Mut, etwas zutiefst Persönliches zu erschaffen. Gegründet im Jahr 2021 in Denver, Colorado, ist Wit & West das kreative Projekt von Whitney Swales und ihrem Ehemann Rob Westendorf – ein unabhängiges Dufthaus, das sich der Herstellung vollständig natürlicher Parfums in kleinen, handgefertigten Chargen verschrieben hat.

Whitney, die eine erfolgreiche Karriere im Finanzwesen hinter sich ließ, um ihrer Leidenschaft für Düfte zu folgen, entwirft, komponiert und füllt jedes Parfüm von Hand ab. Ihr Mann kümmert sich um die Organisation, Beschaffung und die kreative Leitung. Gemeinsam haben sie eine Marke geschaffen, die für Individualität und Handwerkskunst steht und das Credo vertritt: ‚Don’t smell like everyone else‘ - ‚Rieche nicht wie alle anderen.‘

In einem Interview mit Parfumo spricht Whitney über ihren Weg von der Finanzwelt in die Parfümerie - und darüber, warum Duft für sie weit weniger mit Mode als mit Emotionen, Erinnerungen und der Kraft zu tun hat, Schönheit in die Welt zu tragen.

Whitney Swales and her husband, the founders of Wit & West
Whitney Swales und Rob Westendorf, die Gründer von Wit & West

Don’t smell like everyone else — that spirit is at the heart of every fragrance I make.

Whitney Swales

1. Du hast Marketing und Finanzwesen hinter dir gelassen, um dich ganz der Welt der Düfte zu widmen - was hat dich dazu bewegt, diesen Schritt zu wagen und etwas so Persönliches und Künstlerisches aufzubauen?

Whitney: Ich habe mich schon immer zu kreativen Ausdrucksformen hingezogen gefühlt. Ich begann mein Studium an einer Kunsthochschule mit dem Schwerpunkt Innenarchitektur, doch am Ende siegte die Vernunft und ich wechselte das Hauptfach zu Finanzwesen. Meine über 20-jährige Karriere im Finanz- und Gastgewerbesektor brachte mir zwar Stabilität und Führungsverantwortung, ließ mich jedoch auch gestresst, ausgebrannt und innerlich unerfüllt zurück. Nach etwa zehn Jahren begann ich, mich für Parfümerie zu interessieren, doch damals waren Ausbildungsmöglichkeiten und Rohstoffe kaum zugänglich. Im Jahr 2018 beschäftigte ich mich erneut mit dieser Möglichkeit und stellte zu meiner Überraschung fest, dass die Welt der Parfümerieausbildung viel zugänglicher geworden war. Das war der Moment, in dem ich beschloss, ein Risiko einzugehen und meiner wahren Leidenschaft zu folgen.

Ich begann mit autodidaktischem Lernen und bildete mich anschließend bei renommierten Naturparfümeuren wie Mandy Aftel (Aftelier Perfumes) und Charna Ethier (Providence Perfume Co.) weiter, bevor ich meine Ausbildung am Grasse Institute of Perfumery vertiefte. Dieser Sprung war beängstigend, aber ich wusste, dass ich es bereuen würde, wenn ich nicht meinem Herzen folgen würde.

Für mich bedeutete die Entscheidung für die Parfümerie auch eine Entscheidung für ein Leben mit mehr Ausgeglichenheit und Erfüllung. Sie bedeutete Freude, Kreativität- und eine Möglichkeit, Schönheit in die Welt zu bringen.

The world of Wit & West — handcrafted, all-natural fragrances
Die Welt von Wit & West - handgefertigte, rein natürliche Düfte

2. Du bist mit den vielfältigen Schätzen aus dem britischen Importgeschäft deines Vaters aufgewachsen. Erinnerst du dich an einen bestimmten Duft aus dieser Zeit, der dir bis heute im Gedächtnis geblieben ist?

Whitney: Mein Vater besaß in Colorado Springs eine britische Boutique namens Swale Hall (benannt nach unserem Familiennamen Swales). Der Laden war gefüllt mit allem, was man sich vorstellen kann: Wollpullovern und Schals, britischen Tees, Süßigkeiten, Schokolade und duftenden Kostbarkeiten wie Parfums, Seifen und Lotionen von Floris of London.

Ich liebte es, ihn dort zu besuchen, denn es gab immer etwas Neues zu entdecken. Am lebhaftesten ist mir bis heute der Duftmix aus süßen Bonbons und Tee in Erinnerung geblieben, der sich mit der zarten Note von Lily of the Valley von Floris of London verband.

3. Wie würdest du die Seele von Wit & West jemandem beschreiben, der die Düfte noch nie gerochen hat?

Whitney:  Die Seele von Wit & West liegt für mich darin, sowohl die Natur als auch die Geschichte der Parfümerie zu ehren. Die Entscheidung für natürliche Inhaltsstoffe ist für uns sowohl ein künstlerischer Ansatz als auch eine Form der Wertschätzung für das Medium selbst. Ohne auf die beliebten Aromamoleküle der Mainstream-Parfümerie zurückzugreifen, habe ich gelernt, mit botanischen Rohstoffen kreativ zu arbeiten – um nicht nur ähnliche Effekte zu erzielen, sondern auch völlig neue und einzigartige Ergebnisse zu schaffen.

Unser Leitsatz lautet „Don’t smell like everyone else“, und dieser Gedanke ist das Herzstück jeder meiner Kreationen. Ich möchte, dass Menschen neugierig werden und etwas entdecken, das sie so noch nie gerochen haben, während sie zugleich vertraute Anklänge klassischer Parfümtraditionen wiedererkennen. Besonders gerne interpretiere ich klassische Duftfamilien wie Fougère, Amber, Chypre oder Eau de Cologne neu - immer mit einer unverwechselbaren Wit-&-West-Note.

Fragrances from Wit & West’s Cologne Collection
Düfte der Wit & West's Cologne Kollektion

4. Deine Parfums bestehen ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen. Siehst du die Natur dabei eher als Einschränkung, als Herausforderung oder als kreativen „Partner“?

Whitney: Sowohl als auch. Ich widme mich der Naturparfümerie, weil ich die Tiefe und Komplexität liebe, die botanische Rohstoffe mit sich bringen. Sie können herausfordernd und manchmal unberechenbar sein, doch genau das macht für mich den Reiz aus. Ich habe sowohl bei Naturparfümeuren als auch bei solchen gelernt, die mit einer „Mixed-Media-Palette“ aus natürlichen und synthetischen Stoffen arbeiten. Diese doppelte Perspektive hat meinen kreativen Ansatz entscheidend geprägt.

Viele Aldehyde sind beispielsweise synthetisch, andere – wie Vanillin, Citral oder Zimtalkohol – kommen jedoch natürlich vor. Auch Pflanzenstoffe wie Bergamotte oder bestimmte Gewürze können ähnliche Effekte erzeugen. Wenn ich einen rein natürlichen und veganen Moschusakkord komponiere, beginne ich häufig mit Inhaltsstoffen, die von Natur aus moschusähnliche Moleküle enthalten – etwa Ambrettasamen oder Engelwurz – und ergänze sie mit natürlichen Isolaten wie Ambrettolid. Je nach gewünschtem Charakter kombiniere ich sie dann mit weiteren naturbelassenen, moschusartigen Rohstoffen wie Vetiver, Adlerholz oder Patchouli.

Für mich ist das Ganze wie ein Puzzle: Man hat vielleicht nicht dieselben Bausteine wie andere, doch indem man sie neu zusammensetzt und kreativ interpretiert, entsteht ein völlig eigenes Bild.

Jasmine Pet Noi — a lush, expressive Eau de Parfum from Wit & West
Jasmine Pet Noi - ein üppiges, ausdrucksstarkes Eau de Parfum von Wit & West

5. Was entfacht in der Regel deinen kreativen Prozess - ein Konzept, ein Gefühl, ein Material oder vielleicht ein bestimmter Ort oder Klang?

Whitney: Für mich wird der kreative Prozess oft durch ein Gefühl, eine Erinnerung, einen Ort, ein Erlebnis oder auch durch andere Kunstformen angestoßen, die ich liebe – wie Musik oder Tanz. Standardtänze sind beispielsweise eines meiner Hobbys außerhalb der Parfümerie.

Als ich etwa meinen Duft „Brumaire Woods” kreierte, war mein Ziel, eine Hommage an die Kindheit meines Mannes in der Region Vancouver/Portland zu schaffen und das Erlebnis einer Wanderung durch die Columbia River Gorge einzufangen - die Schlucht, die die Grenze zwischen Washington und Oregon bildet.

Sobald ich die Inspiration für einen Duft gefunden habe, beginne ich mit dem Brainstorming von Begriffen und Stimmungen, die das Gefühl einfangen sollen, das ich hervorrufen möchte – in diesem Fall Ruhe und Gelassenheit. Auf dieser Basis wähle ich anschließend eine Duftfamilie, die mir hilft, meine olfaktorische „Palette“ zusammenzustellen.

Für „Brumaire Woods” entschied ich mich für den klassischen Fougère-Akkord aus Lavendel, Eichenmoos und Cumarin (das natürlich in Tonkabohnen vorkommt) und erschuf so einen Duftcharakter, der frisch, moosig, kühl und krautig wirkt.

Brumaire Woods - Wit & West
Brumaire Woods - Wit & West

6. Hast du als Parfümeurin manchmal mit kreativen Blockaden zu kämpfen? Und wenn ja, wie gehst du damit um?

Whitney: Kreative Blockaden sind eine häufige Herausforderung für Parfümeure – besonders, wenn man unabhängig arbeitet und nicht über die Ressourcen großer Häuser verfügt oder sich nicht mit anderen Parfümeuren austauschen kann. Ich arbeite zwar gerne allein, aber es kann frustrierend sein, wenn eine Komposition nicht so wird, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Um mit einer Blockade umzugehen, lege ich ein Projekt oft beiseite und widme mich zunächst einer anderen Idee. Diese Pause hilft mir, Abstand zu gewinnen und aus der „Analyse-Paralyse“ herauszukommen, die entsteht, wenn ich mich zu sehr auf eine einzige Kreation fixiere. In der Regel kann ich, wenn ich mit frischem Blick zurückkehre, neue Richtungen und Ansätze erkennen, die mir vorher nicht in den Sinn gekommen wären.

7. Was war die überraschendste oder prägendste Erkenntnis auf deinem Weg als unabhängige Naturparfümeurin?

Whitney: Ich war schon immer ein Parfumliebhaber, aber ich hatte keine Ahnung, dass es eine so leidenschaftliche Gemeinschaft von Menschen gibt, die eine ebenso tiefe Verbindung zu Düften empfinden wie ich. Es ist unglaublich bereichernd und demütigend, meine Kreationen mit Menschen zu teilen, die genauso begeistert sind.

Die wichtigste Lektion war für mich zu erkennen, dass man als Parfümeur ein Künstler ist und Kunst ist immer subjektiv. Manche Menschen werden meine Düfte lieben, andere nicht. Für mich bedeutet das, diese Subjektivität zu akzeptieren und gleichzeitig meiner Vision und meinen Werten für Wit & West treu zu bleiben. Ich konzentriere mich darauf, Düfte zu schaffen, die nicht „wie alle anderen“ riechen, und finde große Erfüllung darin, mir meinen eigenen Raum als unabhängige Naturparfümeurin zu schaffen.

8. Viele deiner Düfte wirken atmosphärisch und tief emotional. Webst du diese Stimmungen bewusst in deine Kompositionen ein oder entstehen sie intuitiv beim Kreieren?

Whitney: Die emotionale Dimension meiner Düfte ist definitiv beabsichtigt. Wenn ich an Orte denke, die ich bereist habe, an meine liebsten Tänze oder besondere Erlebnisse, versuche ich, die Gefühle und Stimmungen einzufangen, die sie in mir ausgelöst haben.

Ein Beispiel ist „La Valse”, ein Eau de Parfum aus der Wit & West Reserve Collection, das vom Walzer inspiriert ist - la valse auf Französisch. Der Walzer ist ein langsamer Tanz im 3/4-Takt, oft begleitet von klassischer Musik, geprägt von eleganter Anmut und einer romantischen, manchmal melancholischen Stimmung. „La Valse” soll den Träger in jene Zeit zurückversetzen, als die feine Gesellschaft den Tanz zum ersten Mal entdeckte - schockiert und zugleich fasziniert von seiner Nähe und Ausdruckskraft.

Im Duft wird die Rose mit Rosa bourbonia und Damascena zu einem samtigen floralen Herz erhoben, das von einer boozy Honignote umspielt wird. Im Finale entfaltet sich eine handgefertigte Vanilletinktur mit einem Hauch Patchouli - ein zarter Duftschleier, der nur für die Menschen bestimmt ist, die einem wirklich nahe sind.

La Valse - Wit & West
La Valse - Wit & West

9. Gibt es Ideen oder Experimente, die dir derzeit durch den Kopf gehen und auf die du dich besonders freust?

Whitney: Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Ideen. Momentan arbeite ich an zwei neuen Düften für die Wit & West Signature Collection. Einer ist inspiriert von der Hochwüste im Westen und Süden Colorados, wo ich die Einfachheit zelebriere und den trockenen, holzigen Charakter der Landschaft mit heimischen Pflanzen wie Salbei und Wacholder einfange. 

Der andere Duft entspringt der Welt des Tanzes - genauer gesagt dem Tango - und ich experimentiere mit Rohstoffen, mit denen ich bisher noch nicht gearbeitet habe, um eine reichhaltige, fruchtige und pudrig-blumige Komposition zu kreieren. Beide Projekte sind auf ihre Weise spannende Herausforderungen, und ich freue mich sehr darauf, diese Themen zum Leben zu erwecken.

10. Gibt es einen Duft oder Moment in deinem Leben, den du als deinen „olfaktorischen Anker“ bezeichnen würdest – etwas, das dich als Parfümeurin besonders geprägt hat?

Whitney: ein „olfaktorischer Anker“ ist ein Parfum, das mein Vater meiner Mutter zu Weihnachten schenkte. Es war ein limitiertes Private Collection Parfum von Estée Lauder - ein reines Parfum in einem wunderschönen Kristallflakon mit Quaste und Lederbeutel mit Kordelzug.

Meine Mutter hütete dieses kleine Fläschchen jahrelang wie einen Schatz und trug nur zwei oder drei Tropfen zu besonderen Anlässen. Selbst als es leer war, stand es auf ihrer Kommode in einer alten Glas-Schmuckschatulle, die ich aus der Ferne bewunderte. Diese Erinnerung ist ein zentraler Bestandteil meines Weges als Parfümeurin. Sie hat meinen Glauben an die kostbare Natur von Duft geprägt – als flüssige Emotion, die man bewahren und immer wieder neu erleben kann.

11. Wenn du nur einen deiner eigenen Düfte für den Rest deines Lebens riechen könntest – welcher wäre es und warum?

Whitney: Wenn ich nur einen meiner eigenen Düfte für den Rest meines Lebens riechen dürfte, wäre es meine neueste Kreation „Caldera Flower”. Die Idee zu diesem Duft schwelte jahrelang in meinem Kopf: ein kräftiges, würziges Blütenbouquet mit einem weichen, warmen, moschusartigen Fond, das das Gefühl eines paradiesischen Ortes einfangen sollte.

Caldera Flower - Wit & West
Caldera Flower - Wit & West

Inspiriert von unserer Zeit in Bocas del Toro, Panama, eröffnet „Caldera Flower” mit spritziger Bergamotte, leuchtendem Neroli und der prickelnden Frische von Ingwer bei Tagesanbruch. Es entfaltet sich zu einem üppigen Herz aus Ylang-Ylang, Gardenie und Magnolie. Sonnenverwöhntes Sandelholz und moschusartige Ambrette leiten die Komposition zu einer geerdeten Ruhe, während feine Vanillenoten wie gefiltertes Sonnenlicht durch das Blätterdach des Regenwaldes scheinen.

Für mich ist „Caldera Flower” eine eingefangene Flucht - ein Moment der Freude, der Wärme und tropischen Gelassenheit, zu dem ich immer wieder zurückkehren kann.

Aktualisiert am 01.10.2025 - 06:16 Uhr
16 Antworten
SetaSeta vor 4 Monaten
Das ist mal wirkliche Nische! Und die Verbindung von Bio und Klassik spricht mich sehr an.
Die Statements auf parfumo.com sind auf jeden Fall verheißungsvoll...
Hier auch eine (von mehreren) Veröffentlichungen auf cafleurbon:
https://cafleurebon.com/wit-and-west-the-violetear-whitney-swales-2023-plus-iris-enfleurage-giveaway/
MiniGBICMiniGBIC vor 4 Monaten
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Schönes Interview, habe ich sehr gerne gelesen :)
BilderimKopfBilderimKopf vor 5 Monaten
1
Hoffe es wird auch in Europa Vertrieben. Wäre toll wenn man in Deutschland auch ran kommt.
ViolettViolett vor 5 Monaten
Das klingt doch mal testenswert. (Falls man jemals drankommt...)
JelosparaJelospara vor 5 Monaten
Nur natürliche Inhaltsstoffe - damit habe ich so meine Probleme. Können stark allergen sein und verflüchtigen sich leider recht schnell. Aber ich wünsche den Gründern alles Gute!
JanniMJanniM vor 5 Monaten
Schade, Schade...mein Frau war gerade in Denver. Hätte ich das gewusst, meine Sammlung wäre jetzt größer. Klingt alles super interessant.💯
TylosTylos vor 5 Monaten
Unabhängig davon, wie gut die Düfte tatsächlich sind können sich die großen Dufthäuser von dem Ansatz natürliche Inhaltsstoffe mal eine Scheibe abschneiden. Von denen hört man immer nur Mimimi, wenn da wieder einmal ein toxischer Duftstoff verboten werden soll.
MelisandeMelisande vor 5 Monaten
Natürliche Inhaltsstoffe sind eben oft deutlich teurer, da schrumpft die Gewinnmarge 💸.
Ich würde kritische Duftstoffe nicht als toxisch bezeichnen, sondern als potentiell allergen. Wenn man das mal logisch weiter denkt, dürfte es keinen Kamillentee mehr zu kaufen geben und kein Brot. Es gibt inzwischen relativ viele Menschen, die auf Kamille hochallergisch sind und Gluten nicht vertragen. Warum setzt man denn bei Düften nicht einfach auf eine ordentliche Kennzeichnung??? Diese Überregulation ist doch lächerlich!
Naoh22Naoh22 vor 5 Monaten
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Natürliche Inhaltsstoffe können einwandfrei allergen bis hin zu giftig oder umweltschädlich sein.
Das Mimimi ist vorgeschoben weil die ja in der Regel selbst in den Runden sitzen die da Regelungen schreiben und im Gegensatz zu so kleinen Kisten sind sie bei Compliance-Management noch recht gut dran.
SifiaSifia vor 5 Monaten
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Und außer aus den USA zu importieren, wo kann man die Düfte in Europa probieren?
ViolettViolett vor 5 Monaten
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Ja, das würde mich auch interessieren.
PaleSeptPaleSept vor 5 Monaten
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Danke für das tolle Interview!
Florian86Florian86 vor 5 Monaten
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Interessante Marke, nur mit natürlichen Inhaltsstoffen zu arbeiten zeigt jedenfalls eine gewisse Leidenschaft nicht den "einfachen" Weg zu gehen.
Werde mir die Marke merken und vielleicht kann man ja mal testen!
ElAttarineElAttarine vor 5 Monaten
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Danke für die Vorstellung und das tolle Interview! Mandy Aftel und Charna Ethier sind schonmal tolle Lehrmeisterinnen. Werde das Haus mal im Auge behalten.
SetaSeta vor 4 Monaten
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Ja, Mandy Aftel ist ja eine der Pionierinnen...
Auf cafleurbon steht einiges über die Marke, zum Beispiel hier:
https://cafleurebon.com/wit-and-west-the-violetear-whitney-swales-2023-plus-iris-enfleurage-giveaway/
PollitaPollita vor 5 Monaten
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Das hört sich interessant an. Vielen Dank für die Info.

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