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Hilfreiche Rezension
Ein Duft, der keine Reue kennt
Voll, würzig, leicht blumig. Und so unendlich tief.
Ein "Brunnen", dessen Grund man selbst mit der stärksten Lampe nicht ausloten kann.
Und wenn man einen Stein hineinwirft, man über eine Stunde warten muss, um mit einem hochempfindlichen Verstärker gerade noch das Geräusch des Auftreffens zu erahnen.
Kein Duft für "Ängstliche"...
Es zieht einen dort hinein. ein Sog wie ein Wirbelwind in umgekehrter Richtung.
Die Gewürznelke ist der Hauptakteur des Duftes. Aber keineswegs mutet sie auch nur im Entferntesten "zahnärztlich" oder sonst irgendwie medizinisch an. Keine Sorge.
Sie ist zwar sehr präsent, doch ein blumiges "Herz" dämpft ihre Schärfe. Und ein holzig-balsamischer "Untergrund" macht sie zu einem sinfonischen Thema von "Streichern, Trommel& Becken und tieftönender Tuba".
Anders kann ich das nicht beschreiben.
Also mache ich mich auf den Weg zu dem endlosen Brunnen, aus dem ich diese "Musik" vernehme.
Ich möchte Sprosse für Sprosse die lange Leiter hinuntersteigen, während mich dunkelrotes Glosen umgibt.
Und bei jedem winzigen Stieg nach unten das Echo der Fussschritte widerhallt.
Bald habe ich die Orientierung verloren.
Weiss nicht mehr, was oben und unten, links oder rechts ist.
Klettere wie in Trance, und erwarte , jeden Moment den "Boden" zu erreichen. Doch inzwischen weiss ich nicht mehr, wie lange ich schon unterwegs bin.
"Das wird wohl noch eine Weile dauern...." sage ich mir.
Doch mittlerweile habe ich die Zeit vergessen. Ob ich diesen waghalsigen "Abstieg in die Tiefe" je bereut habe?..wird sich vielleicht so mancher fragen.
Meine Antwort ist in jedem Fall ein deutliches NEIN!!!!
Mit tausend Ausrufezeichen. Dieser Duft, der sich "L'Origan" nennt und von einem der findigsten und fantasievollsten Parfümeure "gebraut" wurde, kennt keine Reue. Auch nicht die Reue seiner "Verfallenen", die vergebens versuchen, aus seinem Sog zu entfliehen.
Ich bin einer davon........
Ein "Brunnen", dessen Grund man selbst mit der stärksten Lampe nicht ausloten kann.
Und wenn man einen Stein hineinwirft, man über eine Stunde warten muss, um mit einem hochempfindlichen Verstärker gerade noch das Geräusch des Auftreffens zu erahnen.
Kein Duft für "Ängstliche"...
Es zieht einen dort hinein. ein Sog wie ein Wirbelwind in umgekehrter Richtung.
Die Gewürznelke ist der Hauptakteur des Duftes. Aber keineswegs mutet sie auch nur im Entferntesten "zahnärztlich" oder sonst irgendwie medizinisch an. Keine Sorge.
Sie ist zwar sehr präsent, doch ein blumiges "Herz" dämpft ihre Schärfe. Und ein holzig-balsamischer "Untergrund" macht sie zu einem sinfonischen Thema von "Streichern, Trommel& Becken und tieftönender Tuba".
Anders kann ich das nicht beschreiben.
Also mache ich mich auf den Weg zu dem endlosen Brunnen, aus dem ich diese "Musik" vernehme.
Ich möchte Sprosse für Sprosse die lange Leiter hinuntersteigen, während mich dunkelrotes Glosen umgibt.
Und bei jedem winzigen Stieg nach unten das Echo der Fussschritte widerhallt.
Bald habe ich die Orientierung verloren.
Weiss nicht mehr, was oben und unten, links oder rechts ist.
Klettere wie in Trance, und erwarte , jeden Moment den "Boden" zu erreichen. Doch inzwischen weiss ich nicht mehr, wie lange ich schon unterwegs bin.
"Das wird wohl noch eine Weile dauern...." sage ich mir.
Doch mittlerweile habe ich die Zeit vergessen. Ob ich diesen waghalsigen "Abstieg in die Tiefe" je bereut habe?..wird sich vielleicht so mancher fragen.
Meine Antwort ist in jedem Fall ein deutliches NEIN!!!!
Mit tausend Ausrufezeichen. Dieser Duft, der sich "L'Origan" nennt und von einem der findigsten und fantasievollsten Parfümeure "gebraut" wurde, kennt keine Reue. Auch nicht die Reue seiner "Verfallenen", die vergebens versuchen, aus seinem Sog zu entfliehen.
Ich bin einer davon........
4 Antworten
Greenfan1701 vor 2 Jahren
Was muss das für ein Duft gewesen sein?! Ist er doch durchwegs so positiv beschrieben, dass man ihn auf der Stelle haben möchte.
Castlecoore vor 3 Jahren
Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich bin ihm verfallen und bereue nicht!
Anabelle vor 3 Jahren
Deine für mich leidenschaftlichste Rezension. Tiefsinnig... mich hast du erreicht!
Rosaviola vor 8 Jahren
Das muss ja ein wahrer Schatz sein!

