Vanille Absolument Havana Vanille L'Artisan Parfumeur 2009
19
Top Rezension
wo ist der Löffel?
Also, ich mag Vanille: frisch aus der Schote geschabt auf dem Weg zur Panna Cotta oder meinem geliebten arabischen Milchpudding. Hier begeistert sie mich.
Aber ich mag Vanille nicht auf der Haut. Nicht auf meiner und schon gar nicht der fremder Leute!
Wenn ich das rieche, könnte sogar ich mit meinen kurzen Beinen gegen Usain Bolt jedes Rennen gewinnen: das behaupte ich jetzt einmal mal - aus Mangel an Gelegenheit!
Angelliese hat mir aus ihren Schätzen eine Kollektion "quer durch den Garten" (oder, wie ich sagen würde: "Von jedem Hund ein Dorf!") zusammengestellt.
So kam L'Artisans "Vanille Absolument" zu mir.
Der Grundgedanke war: ich werde es testen, hier maximal ein Statement basteln und das Zerstäuberchen gleich Richtung Sammeltüte für meine Freundin bringen.
Das also war mein Plan und ich stand quasi schon in den Startlöchern.
Als erstes sprühte ich schüchtern ...
Ich will nicht behaupten, dass ich mich mit verdrehten Augen und alle Viere von mir gestreckt auf dem Rücken liegend wiederfand: aber mindestens die Zunge hing mir gierig aus dem Mund!
Heissassa! Was war denn das?
"Vanille Absolument" hat mich eiskalt erwischt!
Allein schon diese sämig-würzige Duftmischung: Gewürznelke, Mandarine und Orange - schon besonders fein angerührt - nehmen ein gehöriges Schlückchen aus der Rumflasche!
Bitte, bitte, mehr davon!
Fein abgestimmte Narzissen und vollerblühte Rosen hüllen sich in edle, naturbelassene Tabakblätter (welch raffinierte Idee!): da kommt doch wirklich Freude auf!
Aber nicht genug: der Griff in den Sack mit Trockenfrüchten vervollständigt eine würzig-süße Duftentwicklung: wie haben die bei L'Artisan das wohl gemacht?
Ich könnte diesen Duft mit Löffeln essen - aber bitte: mit den ganz großen!
Diese sinnlich (ja, fast wollüstig) duftende Komposition erhält jetzt einen Touch von Benzoeharz, reiche Gaben Moschus, Vetiver und andere Spezereien; bevor die namensgebende Vanille hinzugefügt wird.
Auch diese nicht zu knapp!
Meine Sinne täuschen mir eine große Schüssel mit all diesen feinen Zutaten vor, die schließlich zu einem exquisiten Ganzen verrührt werden.
Eigentlich staune ich, dass tatsächlich Flüssigkeit in dem Zerstäuber ist:
Gefühlt müsste ich ein sämig-honigartiges Duftgebilde vorfinden, das träge von Löffel tropft.
Die Haltbarkeit dieser, alle Sinne verlockenden Kreation ist überdurchschnittlich.
Erst nach mehreren Stunden verabschiedet sich das volle Aroma und wird zu einem würzigen Hauch, der immer noch wärmend die Haut umspielt.
Diese goldene Flüssigkeit befindet sich in einem der Glasflacons, die für L'Artisan Parfümeurs typisch sind.
Mir gefällt diese scheinbare Einfachheit sehr gut; bei der Vollmundigkeit der Düfte, wäre etwas anderes wohl zu viel.
Natürlich geht diese Abfüllung nicht auf die Reise; sie bleibt schön hier bei mir.
Heute Morgen layerte ich "Vanille Absolument" mit Stéphane Humbert Lucas' "Qom Chilom"!
Das schreit nach einer Wiederholung!
Ich bedanke mich bei Angelliese für diese Probe.
Sie hat mir damit gezeigt, dass Vanille wunderbar duften kann, wenn man das richtige Rezept dafür hat.
(Und so Usain Bolt die Peinlichkeit erspart, ein Rennen gegen mich zu verlieren!)
Aber ich mag Vanille nicht auf der Haut. Nicht auf meiner und schon gar nicht der fremder Leute!
Wenn ich das rieche, könnte sogar ich mit meinen kurzen Beinen gegen Usain Bolt jedes Rennen gewinnen: das behaupte ich jetzt einmal mal - aus Mangel an Gelegenheit!
Angelliese hat mir aus ihren Schätzen eine Kollektion "quer durch den Garten" (oder, wie ich sagen würde: "Von jedem Hund ein Dorf!") zusammengestellt.
So kam L'Artisans "Vanille Absolument" zu mir.
Der Grundgedanke war: ich werde es testen, hier maximal ein Statement basteln und das Zerstäuberchen gleich Richtung Sammeltüte für meine Freundin bringen.
Das also war mein Plan und ich stand quasi schon in den Startlöchern.
Als erstes sprühte ich schüchtern ...
Ich will nicht behaupten, dass ich mich mit verdrehten Augen und alle Viere von mir gestreckt auf dem Rücken liegend wiederfand: aber mindestens die Zunge hing mir gierig aus dem Mund!
Heissassa! Was war denn das?
"Vanille Absolument" hat mich eiskalt erwischt!
Allein schon diese sämig-würzige Duftmischung: Gewürznelke, Mandarine und Orange - schon besonders fein angerührt - nehmen ein gehöriges Schlückchen aus der Rumflasche!
Bitte, bitte, mehr davon!
Fein abgestimmte Narzissen und vollerblühte Rosen hüllen sich in edle, naturbelassene Tabakblätter (welch raffinierte Idee!): da kommt doch wirklich Freude auf!
Aber nicht genug: der Griff in den Sack mit Trockenfrüchten vervollständigt eine würzig-süße Duftentwicklung: wie haben die bei L'Artisan das wohl gemacht?
Ich könnte diesen Duft mit Löffeln essen - aber bitte: mit den ganz großen!
Diese sinnlich (ja, fast wollüstig) duftende Komposition erhält jetzt einen Touch von Benzoeharz, reiche Gaben Moschus, Vetiver und andere Spezereien; bevor die namensgebende Vanille hinzugefügt wird.
Auch diese nicht zu knapp!
Meine Sinne täuschen mir eine große Schüssel mit all diesen feinen Zutaten vor, die schließlich zu einem exquisiten Ganzen verrührt werden.
Eigentlich staune ich, dass tatsächlich Flüssigkeit in dem Zerstäuber ist:
Gefühlt müsste ich ein sämig-honigartiges Duftgebilde vorfinden, das träge von Löffel tropft.
Die Haltbarkeit dieser, alle Sinne verlockenden Kreation ist überdurchschnittlich.
Erst nach mehreren Stunden verabschiedet sich das volle Aroma und wird zu einem würzigen Hauch, der immer noch wärmend die Haut umspielt.
Diese goldene Flüssigkeit befindet sich in einem der Glasflacons, die für L'Artisan Parfümeurs typisch sind.
Mir gefällt diese scheinbare Einfachheit sehr gut; bei der Vollmundigkeit der Düfte, wäre etwas anderes wohl zu viel.
Natürlich geht diese Abfüllung nicht auf die Reise; sie bleibt schön hier bei mir.
Heute Morgen layerte ich "Vanille Absolument" mit Stéphane Humbert Lucas' "Qom Chilom"!
Das schreit nach einer Wiederholung!
Ich bedanke mich bei Angelliese für diese Probe.
Sie hat mir damit gezeigt, dass Vanille wunderbar duften kann, wenn man das richtige Rezept dafür hat.
(Und so Usain Bolt die Peinlichkeit erspart, ein Rennen gegen mich zu verlieren!)
6 Antworten
Flüchtig vor 8 Jahren
Mhmm...Neugierig-gemacht-Pokal :)
Sweetsmell75 vor 8 Jahren
Vanilleduft ist nicht gleich Vanilleduft ... da gibt´s schon besondere Schätzchen zu entdecken :)
Can777 vor 8 Jahren
Ich liebe das Label sowieso und Vanille ist mir immer recht! Schön wenn Du damit Freude hast!:)
Gelis vor 8 Jahren
Ich bin da ganz bei dir. Leider wird er nicht mehr produziert.
Meggi vor 8 Jahren
Der ist gut geraten, das stimmt.
Amylovesyou vor 8 Jahren
Obwohl ich Vanille in sehr vielen Variationen mag hört sich diese Zusammenstellung besonders verlockend an. Schöner Kommentar! Arabischer Pudding? Hört sich auch interessant an! Dann Herr Bolt ja die Laufschuhe getrost für dieses Jahr wegpacken und durchatmen :)

