Patchouly Profumum Roma 2004
Top Rezension
Abovt:
Bei Profvmvm Roma weiß man schon, warum man sich gar nicht erst die Mühe macht, Patchouly eine Pyramide zu verpassen. Es geht halt um Patchouli. Dass der in allen seinen angenehmen Facetten hier musterexemplarisch durchdekliniert wird, wäre mit einer Pyramide eh schwer wiederzugeben. Das schafft dann schon eher der Preis. Von minzigen Kampfer-Anklängen über würzig-erdige Schärfe bis Zartbitter-Schokolade ist alles außer dem gefürchteten feuchten Keller vertreten. Auf einer glatten vanilligen Basis, die erstaunlich weit der von Ambra Aurea entspricht. Und das alles wirklich auf absolut hohem Niveau. Mehr geht nicht, nur anders.
Der Duft entfacht wirklich leicht Begeisterung, wenn man nicht gerade allergisch auf Patchouli reagiert. Und so ging es mir auch, ich war hin und weg. Aber... ein Aber, das gibt es doch. Ein schwergewichtiges. Und das ist schlicht die Stärke des Dufts. Gar nicht unbedingt beim Tragen, sondern vielmehr dann, wenn man den Duft dann irgendwann nicht mehr tragen möchte. Denn irgendwann wird's halt nervig. Geht gar nicht anders, und das ginge mir mit jedem anderen Duft auch so. Und selbst wenn man Patchouly dann mühevoll von der Haut gekriegt hat - kein leichtes Unterfangen, so merkt man dann schnell, dass Patchouly sich nicht nur da breit gemacht hat: Textilien jeder Art, vom Sofa bis zum Kopfkissen und quasi alles, was im Laufe des Tages noch damit auch nur leicht in Berührung gekommen ist, riecht noch tagelang danach. Gut gemeint, Profvumvm Roma, und ich habe nicht den leisesten Zweifel an der hohen Parfümöl-Konzentration des Dufts, aber das hier ist dann doch ein bisschen viel des Guten.
Dennoch: Ein fantastischer Duft, das reinste Patchouli-Nirvana. Ein Denkmal für und eine Verbeugung vor Patchouli an sich und ich beglückwünsche jeden, der mit der schieren Kraft dieses im Grunde gutmütigen und gemütlichen Dufts klar kommt.
Der Duft entfacht wirklich leicht Begeisterung, wenn man nicht gerade allergisch auf Patchouli reagiert. Und so ging es mir auch, ich war hin und weg. Aber... ein Aber, das gibt es doch. Ein schwergewichtiges. Und das ist schlicht die Stärke des Dufts. Gar nicht unbedingt beim Tragen, sondern vielmehr dann, wenn man den Duft dann irgendwann nicht mehr tragen möchte. Denn irgendwann wird's halt nervig. Geht gar nicht anders, und das ginge mir mit jedem anderen Duft auch so. Und selbst wenn man Patchouly dann mühevoll von der Haut gekriegt hat - kein leichtes Unterfangen, so merkt man dann schnell, dass Patchouly sich nicht nur da breit gemacht hat: Textilien jeder Art, vom Sofa bis zum Kopfkissen und quasi alles, was im Laufe des Tages noch damit auch nur leicht in Berührung gekommen ist, riecht noch tagelang danach. Gut gemeint, Profvumvm Roma, und ich habe nicht den leisesten Zweifel an der hohen Parfümöl-Konzentration des Dufts, aber das hier ist dann doch ein bisschen viel des Guten.
Dennoch: Ein fantastischer Duft, das reinste Patchouli-Nirvana. Ein Denkmal für und eine Verbeugung vor Patchouli an sich und ich beglückwünsche jeden, der mit der schieren Kraft dieses im Grunde gutmütigen und gemütlichen Dufts klar kommt.
7 Antworten
Eldschi vor 9 Jahren
hab den Duft auch grad in der Nase und am Handgelenk. Wir werden keine Freunde werden...wobei es nicht gross aufdringlich ist aber hartnäckig und ölig und patchoulich:-)
Dannyboy vor 10 Jahren
Lieben Dank für die Antworten! :)
Ergoproxy vor 10 Jahren
Ja, der hält wie Hulle, aber so richtig gekriegt hat der mich nicht.
Couchlock vor 10 Jahren
der könig der patchoulis! ja, der ist fast zu stark, ich sprühe mir den abends vor dem schlafengehen in die haare, so habe ich am nächsten tag die schöne basis und das ganze gedimmt.
DOCBE vor 10 Jahren
Feiner Kommentar zu einem tollen Duft!
Dannyboy vor 10 Jahren
Ganz meinerseits und vielen Dank! :)
Florblanca vor 10 Jahren
Schön, Dich mal wieder zu lesen ;-) Tolle Beschreibung und sicher etwas für Patchouli-Freaks. Danke

