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Minigolf
10.11.2016, 13:04 Uhr
8Duft 8Haltbarkeit 7Sillage 10Flakon
8

Feiner Herbstnebel

Die Wälder waren bunt, Der Wind fegt die Blätter von den Bäumen.
Hilfreich ist auch das Prasseln des Regens, um das "Werk" zu vollenden.
Der Mond kommt hinter den Wolken hervor und die Nacht ist kalt. Ich sehe den "Hauch"beim Ausatmen.
Der Morgen erwacht spät.
Feine Nebelschwaden künden einen Tag an, an dem die Sonne wohl auch mal scheinen mag.
Aber langsam.... man weiss ja nie...
Mag der Nebel weichen? Über der Stadt wohl schon...Aber über Feld und Wald bleibt ein feiner Hauch zurück.
Genug, um die Landschaft in ein diesiges und geheimnisvolles Licht zu hüllen...
Düfte steigen vom Waldboden empor. Düfte, wie sie nur eine Jahreszeit ihr Eigen nennen kann:
Der HERBST.
Eine zarte Erdigkeit liegt in der Luft... Blätter auf dem Boden.--Birkenblätter erinnern an....Leder. Olfaktorisch gesehen. Blätter und besonders die Rinde dieser Bäume enthalten eine Art Harz, das diese Geruchsnuance erzeugt.
Die Feuchtigkeit tut ihr Übriges. Auch Kiefern und Eichen und Ahorn.. und... und..und... Moose...
Sie alle atmen den Duft aus. Wie feiner Herbstnebel über dem Wald...
Gemischt mit dem Aroma von Safran.... der von HERBSTzeitlosen (einer Krokusart) stammt.
Ein leicht melancholischer Duft, der von Vergänglichkeit und Wiedergeburt erzählt.
"Byzantinum Saffron".... Fast alle unserer Zwiebelblumen stammen aus dem Nahen Osten.
Auch die herbstlichen....
2 Antworten
AzaharAzahar vor 9 Jahren
1
Jetzt habe ich es schon mehrmals festgestellt: Deine Art zu schreiben gefällt mir sehr! Ein schöner, stimmungsvoller Kommentar, der mir ein gutes Bild des Duftes vermittelt.
TtfortwoTtfortwo vor 9 Jahren
Eine wunderbare Beschreibung. Das wäre bestimmt auch ein Duft für mich.

Herbstzeitlosen (die in allen Teilen äußerst giftig ist) und Krokusse (zu denen der Safran gehört) sind allerdings nicht wirklich nah verwandt. Erstere sind lilienartige, zweitere spargelartige (yepp).

Liebe Grüße
Susanne