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Hilfreiche Rezension
Also wirklich…
Von den positiven Rezensionen und den Lobeshymnen einiger Youtuber (fehl)geleitet habe ich mich zum Test dieses Duftes entschlossen. Das kann doch nur gut werden, dachte ich. Weit gefehlt.
Da ich den Accento am selben Tag bereits testete, hatte der Naxos es eigentlich recht leicht. Die nervige und unabwaschbare Komposition seines Vorgängers noch in der Nase konnte der Naxos für einen kurzen Moment überzeugen. Er beginnt fruchtig, leicht stechend, mit schnell wechselnden Duftrichtungen. Im ersten Moment war das ok, wenngleich der Eindruck von Synthetik nicht ganz von der Hand zu weisen war. Von Zitrusfrüchten bis Tabak und einem Hauch von Kokosduft. Letzteres ist in der Duftpyramide nicht zu finden, stellte sich stellenweise aber doch im Sinne einer Assoziation ein. Vermutlich dem Mix aus Tabak und Frucht geschuldet. Im Drydown ein linearer Verlauf, der bei mir starke Erinnerungen an Billigdüfte weckte, die ich sonst nur von Raumdüften im unteren Preissegment kannte. Hätte man mir den Naxos in einem neutralen Gewand präsentiert und ihn als Zara-Duft angepriesen, hätte ich das direkt geglaubt.
Da ist er also, der sagenumwobene Duft von Xerjoff, auf den so viele schwören. Entweder habe ich keine Ahnung oder ich bin einfach zu alt. Oder beides. Wenn das einer der besten Düfte aus diesem Hause sein soll, dann werden Xerjoff und ich nicht zusammenfinden. Erst recht nicht für diesen Preis, denn von einem hochwertigen und hochpreisigen Duft erwarte ich deutlich mehr. Das riecht für mich nicht nach 240 €/ 100 ml.
Haltbarkeit und Sillage sind enorm und fast schon über das Ziel hinaus, denn selbst nach mehrmaligem und gründlichem Abwaschen mit Wasser und Seife weicht er seinem Träger nicht vollständig von der Seite und verdrängt den Seifengeruch bereits nach wenigen Minuten erfolgreich.
Die Aufmachung des Drumherums hingegen ist sehr gut gelungen und macht einen hochwertigen Eindruck, denn der massive Flakon mit seiner schweren Kappe wird in einer gepolsterten Box eingebettet, bevor diese in den Karton geschoben wird.
Selbstverständlich spiegelt diese Rezension nur meine persönliche Meinung wieder.
Da ich den Accento am selben Tag bereits testete, hatte der Naxos es eigentlich recht leicht. Die nervige und unabwaschbare Komposition seines Vorgängers noch in der Nase konnte der Naxos für einen kurzen Moment überzeugen. Er beginnt fruchtig, leicht stechend, mit schnell wechselnden Duftrichtungen. Im ersten Moment war das ok, wenngleich der Eindruck von Synthetik nicht ganz von der Hand zu weisen war. Von Zitrusfrüchten bis Tabak und einem Hauch von Kokosduft. Letzteres ist in der Duftpyramide nicht zu finden, stellte sich stellenweise aber doch im Sinne einer Assoziation ein. Vermutlich dem Mix aus Tabak und Frucht geschuldet. Im Drydown ein linearer Verlauf, der bei mir starke Erinnerungen an Billigdüfte weckte, die ich sonst nur von Raumdüften im unteren Preissegment kannte. Hätte man mir den Naxos in einem neutralen Gewand präsentiert und ihn als Zara-Duft angepriesen, hätte ich das direkt geglaubt.
Da ist er also, der sagenumwobene Duft von Xerjoff, auf den so viele schwören. Entweder habe ich keine Ahnung oder ich bin einfach zu alt. Oder beides. Wenn das einer der besten Düfte aus diesem Hause sein soll, dann werden Xerjoff und ich nicht zusammenfinden. Erst recht nicht für diesen Preis, denn von einem hochwertigen und hochpreisigen Duft erwarte ich deutlich mehr. Das riecht für mich nicht nach 240 €/ 100 ml.
Haltbarkeit und Sillage sind enorm und fast schon über das Ziel hinaus, denn selbst nach mehrmaligem und gründlichem Abwaschen mit Wasser und Seife weicht er seinem Träger nicht vollständig von der Seite und verdrängt den Seifengeruch bereits nach wenigen Minuten erfolgreich.
Die Aufmachung des Drumherums hingegen ist sehr gut gelungen und macht einen hochwertigen Eindruck, denn der massive Flakon mit seiner schweren Kappe wird in einer gepolsterten Box eingebettet, bevor diese in den Karton geschoben wird.
Selbstverständlich spiegelt diese Rezension nur meine persönliche Meinung wieder.
16 Antworten


Seriöse Blogger sind zum Beispiel Persolaise und Boisdejasmin.
Oder eben Lese-Blogs... Die kommen viel zu kurz.
Am besten unvoreingenommen Testen 👍🏻
toll, dass du deine ehrliche Meinung wiedergibst und nicht gefällig den Trägern und Fans zustimmst 👍
Ich brauche den Duft nicht zu riechen um zu wissen, dass ich ihn nicht mag, da (zu) süß 😄
Es gibt ziemlich viele Süße hier 😁
..wem’s steht, sicherlich zum anbeissen 💛
Muss ja nicht Xerjoff sein, du findest mit Sicherheit noch dein house, mit value und vor allem: joy in the nose 🤞
Meinungen müssen sich nicht decken. Ich finde es nur wichtig, dass jeder seine Meinung sagen darf, auch wenn du es „ausbreiten“ nennst. Wäre das nicht so, könnte man sich Rezensionen getrost sparen.