Silver Fir Woods Fragrantarium 2018
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Taugetränkte Tannenzweige - oder: wo Waldbaden erfunden wurde.
Fragrantarium ist ein weiteres Haus, welche Naturdüfte in den Mittelpunkt stellt. Hier wird ein unglaublich authentisches Bild gezeichnet, wirklich täuschend nah an der Realität.
Dafür haben diese Düfte wenig "parfümiges" an sich, als Träger will man hier bewusst seine Naturnähe unterstreichen. Die meisten würden, behaupte ich mal, eher an einen Raumduft denken. Eine starke Sillage darf man hier natürlich nicht erwarten.
Was man erwarten darf, ist ein Duft, welcher einen sofort an den Ort des Duftnamens morpht.
Ich rieche einen nasse Nadelwald, taugetränktes, knackiges Gestrüpp, der Boden schmatzt leicht beim laufen, hinterlässt nichts modriges sondern Gerüche von frischer mineralischer Erde und einen Hauch von nassem Rindenmulch. Kalte Findlinge liegen flechtenbewachsen am Rand des Pfades. Ein harziger Hauch wabert zwischen den Ästen, die ersten Sonnenstrahlen blinzeln durch die von Tau glänzenden Zweige. Kühle Morgenfrische verspricht einen wundervollen Tag.
Ein Wald zum wohlfühlen, hier lauert keine Gefahr, ein idealer Ort zum Waldbaden und um zu sich zu finden.
Ich nehme diesen Duft als deutlich aufgeräumter wahr, als Alternativen aus dem Hause Noam, Covey oder Pineward.
Auch fehlt hier ein Teil, der auch zur realistischen Darstellung eines Waldes gehört, nämlich modrige, pilzige oder muffige Gerüche.
Das hier gänzlich darauf verzichtet wird, finde ich sehr angenehm.
Auch die restlichen Düfte aus dem Hause finde ich spannend, gut durchdacht und qualitativ auf einem guten Niveau. Dafür ist es sehr schade, dass diese Düfte zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Dafür haben diese Düfte wenig "parfümiges" an sich, als Träger will man hier bewusst seine Naturnähe unterstreichen. Die meisten würden, behaupte ich mal, eher an einen Raumduft denken. Eine starke Sillage darf man hier natürlich nicht erwarten.
Was man erwarten darf, ist ein Duft, welcher einen sofort an den Ort des Duftnamens morpht.
Ich rieche einen nasse Nadelwald, taugetränktes, knackiges Gestrüpp, der Boden schmatzt leicht beim laufen, hinterlässt nichts modriges sondern Gerüche von frischer mineralischer Erde und einen Hauch von nassem Rindenmulch. Kalte Findlinge liegen flechtenbewachsen am Rand des Pfades. Ein harziger Hauch wabert zwischen den Ästen, die ersten Sonnenstrahlen blinzeln durch die von Tau glänzenden Zweige. Kühle Morgenfrische verspricht einen wundervollen Tag.
Ein Wald zum wohlfühlen, hier lauert keine Gefahr, ein idealer Ort zum Waldbaden und um zu sich zu finden.
Ich nehme diesen Duft als deutlich aufgeräumter wahr, als Alternativen aus dem Hause Noam, Covey oder Pineward.
Auch fehlt hier ein Teil, der auch zur realistischen Darstellung eines Waldes gehört, nämlich modrige, pilzige oder muffige Gerüche.
Das hier gänzlich darauf verzichtet wird, finde ich sehr angenehm.
Auch die restlichen Düfte aus dem Hause finde ich spannend, gut durchdacht und qualitativ auf einem guten Niveau. Dafür ist es sehr schade, dass diese Düfte zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
8 Antworten
Andin vor 1 Jahr
Spannendes Konzept bei ihr. Den BG kenne ich auch, wenn dieser hier ähnlich in der Machart ist, ist der sicher fein. Ich persönlich mag an mir selbst den Wald auch lieber sonnendurchflutet und ohne Morast.
NuiWhakakore vor 1 Jahr
1
Bis jetzt keine ich nur den Grassland, der war toll. In meinem Wald darf es zwar gerne ein paar Pilze geben, aber auch ohne und hell und freundlich klingt das sehr gelungen...
Genoveva vor 1 Jahr
Liebe ja schon den Grassland sehr, dieser Waldduft steht aber auch auf meiner Wunschliste ☺️
Pollita vor 1 Jahr
Der Wald hat durchaus Orte, an denen es nicht muffig riecht. Klingt schön.
ElAttarine vor 1 Jahr
Das klingt wirklich faszinierend, muss mir das Haus mal näher ansehen!
Floyd vor 1 Jahr
4
Tatsächlich ist Fragrantarium kein Naturdufthaus sondern ein Headspace-Laborduft-Haus. Sie entnimmt den Geruch der Natur über der Stelle, an welcher sie den Geruch abbilden möchte, mit einem Vakuumgerät, analysiert die Zusammensetzung in einem Massenspektrometer und baut ihn anschließend 1:1 im Labor nach. Eine Konservierung der Natur sozusagen, nur eben synthetisch. Absolut faszinierend. Sie hat, um sich diesen Kindheitstraum zu erfüllen, sogar extra Chemie studiert. Schon seltsam, dass man die Realität kaum besser abbilden kann als synthetisch.
Spatzl vor 1 Jahr
1
Wow! Unser Floyd wieder! Hochinteressant! Danke dafür. Und Grassland ist ja schon sehr gut gemacht.
Vrabec vor 1 Jahr
1
Wichtige Korrektur! Danke dir :)

