06.12.2024 - 02:06 Uhr

Ergreifend
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Ergreifend
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16
Rauch einatmen
.. und das in einer Dosis, wo man regelrecht dampft. Wie eine klassische kubanische Zigarre.
Fuoco ist das beste Beispiel dafür, wie ein richtiger, harter, rauchiger Duft sein soll.
Er tastet sich erstmals sehr bitter und befremdlich an einem ran. Wirkt zuerst unnahbar, hat eine eigenartige grün-bittere Note an sich, welche Kastaniencreme in sich trägt. Zarter Geruch von Haselnuss mag auch mitklingen und auch etwas zischendes, synthetisches. Doch dies ist nicht von langem Bestand. Denn er greift gleich rüber, in die dunkle Kammer, des Rauches. Sehr schnell wird der Duft rauchig. Es zieht förmlich eine Rauchwolke, über den Horizont, beschattet alles und jeden. Dichtet ein. Heu flattert im warmen Wind, Kastaniencreme wird immer cremiger und es zersetzt sich Tabak und Vanille, gepaart mit etwas Zimt in dem Ganzen. Klingt erstmals sehr weihnachtlich das Ganze, doch der Rauch lässt alles in einer angenehmen Balance gleiten.
Fuoco wird dann im Verlauf immer wärmer, anschmiegsamer, trotz des Rauches. Krasse Verbindung zwischen Warm und Kalt. Zum Herzen hin, blinzelt etwas Holziges an die Oberfläche, lässt auch Moschusfluff frei. Doch der Rauch hat die Oberhand. Es verhält sich so, als würde man ruhig und gelassen eine Zigarre rauchen und sie immer wieder zwischen den warmen Fingern gleiten. Dabei dampft förmlich das ganze Haupt.
Fuoco atmet dabei lange auf der Haut. Habe das Gefühl, dass sich in jede Pore dieser Rauch eingenistet hat, von dem ich mit der Zeit einfach nicht genug bekommen kann. Haltbarkeit und Sillage sind raumgreifend, doch nicht erschlagend. Aber bedacht dosieren, ansonsten erschlägt die Rauchkeule einen, weils dann einfach zu viel des Guten ist.
Fuoco ist das beste Beispiel dafür, wie ein richtiger, harter, rauchiger Duft sein soll.
Er tastet sich erstmals sehr bitter und befremdlich an einem ran. Wirkt zuerst unnahbar, hat eine eigenartige grün-bittere Note an sich, welche Kastaniencreme in sich trägt. Zarter Geruch von Haselnuss mag auch mitklingen und auch etwas zischendes, synthetisches. Doch dies ist nicht von langem Bestand. Denn er greift gleich rüber, in die dunkle Kammer, des Rauches. Sehr schnell wird der Duft rauchig. Es zieht förmlich eine Rauchwolke, über den Horizont, beschattet alles und jeden. Dichtet ein. Heu flattert im warmen Wind, Kastaniencreme wird immer cremiger und es zersetzt sich Tabak und Vanille, gepaart mit etwas Zimt in dem Ganzen. Klingt erstmals sehr weihnachtlich das Ganze, doch der Rauch lässt alles in einer angenehmen Balance gleiten.
Fuoco wird dann im Verlauf immer wärmer, anschmiegsamer, trotz des Rauches. Krasse Verbindung zwischen Warm und Kalt. Zum Herzen hin, blinzelt etwas Holziges an die Oberfläche, lässt auch Moschusfluff frei. Doch der Rauch hat die Oberhand. Es verhält sich so, als würde man ruhig und gelassen eine Zigarre rauchen und sie immer wieder zwischen den warmen Fingern gleiten. Dabei dampft förmlich das ganze Haupt.
Fuoco atmet dabei lange auf der Haut. Habe das Gefühl, dass sich in jede Pore dieser Rauch eingenistet hat, von dem ich mit der Zeit einfach nicht genug bekommen kann. Haltbarkeit und Sillage sind raumgreifend, doch nicht erschlagend. Aber bedacht dosieren, ansonsten erschlägt die Rauchkeule einen, weils dann einfach zu viel des Guten ist.
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