Berkanlenck
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Im Mantel der Myrrhe
Draußen hing der Nebel schwer zwischen den kahlen Bäumen, und die Stadt wirkte, als hätte sie für einen Augenblick den Atem angehalten. Schon beim ersten Tropfen wusste ich: das wird kein alltäglicher Duft.
Die Myrrhe erhob sich langsam, fast feierlich, als würde man eine alte Kathedrale betreten. Ich spürte sofort diese balsamische Wärme, dunkel und geheimnisvoll, wie der flackernde Schein einer Kerze in einem stillen Raum. Es war nicht nur ein Geruch, sondern eine Stimmung ein Gefühl von Andacht, als hätte jemand die Welt kurz leiser gedreht.
Während ich mich fertig machte, begann der Duft sich zu verändern. Hinter der Schwere der Harze blitzten Gewürze auf, leise, wie ein Wispern. Sie gaben dem Parfum eine unerwartete Lebendigkeit, als würden Funken durch die Dunkelheit tanzen. Ich konnte nicht genau sagen, ob es Zimt, Pfeffer oder Nelken waren es war wie ein geheimnisvoller Akkord, der nie ganz gelüftet werden will.
Im Laufe des Tages begleitete mich X Myrrh wie ein unsichtbarer Mantel. In einem Meeting, während andere Worte wechselten, blieb ich bei mir. Der Duft wirkte wie ein Schutz, als würde er mich erden. Jedes Mal, wenn ich ihn wahrnahm, wurde mir bewusst: Du bist hier, im Jetzt, in deiner eigenen Kraft.
Später, als ich in der Dämmerung nach Hause ging, mischte sich die kühle Luft mit den letzten Noten des Parfums. Die Harze waren tiefer geworden, fast ledrig, und wirkten wie eine Erinnerung an etwas Altes, Zeitloses. Ich fühlte mich nicht nur gut gekleidet, sondern getragen als hätte dieser Duft eine Brücke geschlagen zwischen mir und all den Menschen vor mir, die Myrrhe seit Jahrhunderten als etwas Heiliges betrachteten.
Zu Hause zündete ich eine Kerze an, setzte mich ans Fenster und ließ den Tag Revue passieren. X Myrrh hing noch auf meiner Haut, leise, aber beständig. Und ich dachte: Manche Parfums sind wie Accessoires, hübsch und vergänglich. Aber andere wie dieses – sind wie Begleiter. Sie erzählen keine lauten Geschichten, sie flüstern sie. Und genau darin liegt ihre Magie.
Die Myrrhe erhob sich langsam, fast feierlich, als würde man eine alte Kathedrale betreten. Ich spürte sofort diese balsamische Wärme, dunkel und geheimnisvoll, wie der flackernde Schein einer Kerze in einem stillen Raum. Es war nicht nur ein Geruch, sondern eine Stimmung ein Gefühl von Andacht, als hätte jemand die Welt kurz leiser gedreht.
Während ich mich fertig machte, begann der Duft sich zu verändern. Hinter der Schwere der Harze blitzten Gewürze auf, leise, wie ein Wispern. Sie gaben dem Parfum eine unerwartete Lebendigkeit, als würden Funken durch die Dunkelheit tanzen. Ich konnte nicht genau sagen, ob es Zimt, Pfeffer oder Nelken waren es war wie ein geheimnisvoller Akkord, der nie ganz gelüftet werden will.
Im Laufe des Tages begleitete mich X Myrrh wie ein unsichtbarer Mantel. In einem Meeting, während andere Worte wechselten, blieb ich bei mir. Der Duft wirkte wie ein Schutz, als würde er mich erden. Jedes Mal, wenn ich ihn wahrnahm, wurde mir bewusst: Du bist hier, im Jetzt, in deiner eigenen Kraft.
Später, als ich in der Dämmerung nach Hause ging, mischte sich die kühle Luft mit den letzten Noten des Parfums. Die Harze waren tiefer geworden, fast ledrig, und wirkten wie eine Erinnerung an etwas Altes, Zeitloses. Ich fühlte mich nicht nur gut gekleidet, sondern getragen als hätte dieser Duft eine Brücke geschlagen zwischen mir und all den Menschen vor mir, die Myrrhe seit Jahrhunderten als etwas Heiliges betrachteten.
Zu Hause zündete ich eine Kerze an, setzte mich ans Fenster und ließ den Tag Revue passieren. X Myrrh hing noch auf meiner Haut, leise, aber beständig. Und ich dachte: Manche Parfums sind wie Accessoires, hübsch und vergänglich. Aber andere wie dieses – sind wie Begleiter. Sie erzählen keine lauten Geschichten, sie flüstern sie. Und genau darin liegt ihre Magie.
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210 Tropfen Ewigkeit
Es war ein warmer Sommerabend in London, und die Sonne verschwand langsam hinter den Dächern der Stadt. Ich hatte den ganzen Tag darauf gewartet, den kleinen, schweren Flakon endlich zu öffnen, den ich mir mit zitternden Händen beim Händler abgeholt hatte. Nur 210 Stück gab es davon und einer stand nun vor mir.
Das goldene Licht des Abends fiel durch das Glas und ließ den Inhalt schimmern wie flüssiger Bernstein. Schon beim ersten Sprühen breitete sich ein leuchtender Zitrusakkord in der Luft aus hell, klar, fast wie ein frisch gepresster Orangensaft, doch edler, glatter, von einer unsichtbaren Hand gezügelt. Ich schloss die Augen und hatte für einen kurzen Moment das Gefühl, wieder im ersten Stock der Harrods Perfumery zu stehen, dort, wo Roja Dove selbst einst seine Boutique hatte.
Die Noten entwickelten sich weiter, und mit ihnen wandelte sich meine Stimmung. Nach der strahlenden Eröffnung legte sich eine warme, fast samtige Vanille über meine Haut. Dazu ein Hauch von Pfirsich, süß, aber nicht kitschig, eher wie das Lächeln einer vertrauten Person, die man nach langer Zeit wiedertrifft.
Und dann, plötzlich, kam die Tiefe: Leder, Amber, ein dunkles, sonnengetränktes Labdanum. Der Duft bekam eine Gravität, eine Ernsthaftigkeit als wolle er sagen: „Schönheit allein genügt nicht, du brauchst auch Haltung.“
Ich ertappte mich dabei, dass ich im Spiegel stehen blieb, länger als sonst. Der Duft fühlte sich an wie ein Kleidungsstück, das man nicht einfach trägt, sondern das einen verwandelt. Plötzlich war ich nicht mehr nur ich ich war ein wenig größer, ein wenig sicherer, ein wenig mehr im Einklang mit mir selbst.
Als ich später auf die Straße trat, mischte sich das Sillage mit der kühlen Abendluft. Eine fremde Frau blieb kurz stehen, sah mich an und lächelte. Sie sagte nichts doch ich wusste, sie hatte es wahrgenommen. Nicht nur den Duft, sondern auch das, was er in mir ausgelöst hatte.
In diesem Moment wurde mir klar: Roja Dove Perfumery ist nicht einfach ein Parfum. Es ist eine Erinnerung an all die Reisen, Gespräche und Begegnungen, die Roja in die Welt der Düfte eingewoben hat und gleichzeitig ein kleines Stück Ewigkeit, eingefangen in 210 Flakons.
Das goldene Licht des Abends fiel durch das Glas und ließ den Inhalt schimmern wie flüssiger Bernstein. Schon beim ersten Sprühen breitete sich ein leuchtender Zitrusakkord in der Luft aus hell, klar, fast wie ein frisch gepresster Orangensaft, doch edler, glatter, von einer unsichtbaren Hand gezügelt. Ich schloss die Augen und hatte für einen kurzen Moment das Gefühl, wieder im ersten Stock der Harrods Perfumery zu stehen, dort, wo Roja Dove selbst einst seine Boutique hatte.
Die Noten entwickelten sich weiter, und mit ihnen wandelte sich meine Stimmung. Nach der strahlenden Eröffnung legte sich eine warme, fast samtige Vanille über meine Haut. Dazu ein Hauch von Pfirsich, süß, aber nicht kitschig, eher wie das Lächeln einer vertrauten Person, die man nach langer Zeit wiedertrifft.
Und dann, plötzlich, kam die Tiefe: Leder, Amber, ein dunkles, sonnengetränktes Labdanum. Der Duft bekam eine Gravität, eine Ernsthaftigkeit als wolle er sagen: „Schönheit allein genügt nicht, du brauchst auch Haltung.“
Ich ertappte mich dabei, dass ich im Spiegel stehen blieb, länger als sonst. Der Duft fühlte sich an wie ein Kleidungsstück, das man nicht einfach trägt, sondern das einen verwandelt. Plötzlich war ich nicht mehr nur ich ich war ein wenig größer, ein wenig sicherer, ein wenig mehr im Einklang mit mir selbst.
Als ich später auf die Straße trat, mischte sich das Sillage mit der kühlen Abendluft. Eine fremde Frau blieb kurz stehen, sah mich an und lächelte. Sie sagte nichts doch ich wusste, sie hatte es wahrgenommen. Nicht nur den Duft, sondern auch das, was er in mir ausgelöst hatte.
In diesem Moment wurde mir klar: Roja Dove Perfumery ist nicht einfach ein Parfum. Es ist eine Erinnerung an all die Reisen, Gespräche und Begegnungen, die Roja in die Welt der Düfte eingewoben hat und gleichzeitig ein kleines Stück Ewigkeit, eingefangen in 210 Flakons.
Im Rauch der Ferne
Als ich Outlands das erste Mal aufsprühte, war es, als öffnete sich ein Tor zu einer anderen Welt.
Die ersten Sekunden waren wie ein Schlag frischer Luft, aber nicht der gewöhnlichen Art es war die Luft einer Landschaft nach einem Gewitter. Kardamom und Bergamotte wirbelten wie kleine Funken durch die Dunkelheit, und der Pfeffer stach mir wie elektrische Entladungen in die Nase. Es roch nach Abenteuer, nach Aufbruch, nach einem Moment, in dem man alles zurücklässt, was vertraut ist.
Ich erinnere mich an den Abend: draußen war es kühl, die Straßen glänzten nass, und während der Duft auf meiner Haut trocknete, spürte ich, wie er sich veränderte als würde man in einen Zug steigen, der hinausfährt in ein unbekanntes Land.
Das Herz des Parfums war wie eine fremde Stadt bei Nacht. Patchouli, Rose, Safran sie standen da wie Marktplätze voller Gerüche, Stimmen und Lichter. Es hatte etwas Ungezähmtes, fast Herausforderndes. Ich fühlte mich, als ob ich durch enge Gassen ging, in denen Händler ihre Gewürze ausschütteten: Kreuzkümmel, Koriander, Anis alles in der Luft, dicht und schwer, aber zugleich faszinierend. Ich wusste, dass ich mich verirren konnte, und genau das machte es so spannend.
Irgendwann setzte sich die Basis durch, und sie war wie ein Lagerfeuer am Ende einer langen Reise. Amber, Vanille und Oud umarmten mich wie Wärme nach Kälte, wie ein Teppich aus Glut und Harz. Es war, als ob man nach Tagen der Rastlosigkeit endlich ankommt vielleicht nicht zu Hause, aber an einem Ort, den man nie mehr verlassen möchte. Der Rauch des Weihrauchs stieg wie Gebete in den Himmel, und plötzlich wurde mir bewusst, dass Outlands nicht nur ein Duft war, sondern eine Geschichte, die man am Körper trägt.
Während ich da stand, mitten in diesem olfaktorischen Film, merkte ich: Outlands ist nichts, was man beiläufig trägt. Es ist ein Duft, der den Raum betritt, bevor man selbst es tut. Einer, der Blicke auf sich zieht, weil er so viele Schichten hat, so viele Kontraste hell und dunkel, frisch und rauchig, vertraut und fremd. Es ist ein Duft für Nächte, in denen man sich nicht verstecken will. Für Gespräche, die bis in den Morgen gehen. Für Momente, in denen man bewusst aus der eigenen Komfortzone tritt.
Heute trage ich Outlands nicht oft vielleicht, weil er zu mächtig ist, vielleicht, weil er nicht zu jedem Tag passt. Aber wenn ich es tue, dann weiß ich, dass ich bereit bin, eine andere Version meiner selbst zu zeigen: die, die Grenzen überschreitet, die Unbekanntes sucht, die nicht leise, sondern mit voller Kraft auftritt.
Die ersten Sekunden waren wie ein Schlag frischer Luft, aber nicht der gewöhnlichen Art es war die Luft einer Landschaft nach einem Gewitter. Kardamom und Bergamotte wirbelten wie kleine Funken durch die Dunkelheit, und der Pfeffer stach mir wie elektrische Entladungen in die Nase. Es roch nach Abenteuer, nach Aufbruch, nach einem Moment, in dem man alles zurücklässt, was vertraut ist.
Ich erinnere mich an den Abend: draußen war es kühl, die Straßen glänzten nass, und während der Duft auf meiner Haut trocknete, spürte ich, wie er sich veränderte als würde man in einen Zug steigen, der hinausfährt in ein unbekanntes Land.
Das Herz des Parfums war wie eine fremde Stadt bei Nacht. Patchouli, Rose, Safran sie standen da wie Marktplätze voller Gerüche, Stimmen und Lichter. Es hatte etwas Ungezähmtes, fast Herausforderndes. Ich fühlte mich, als ob ich durch enge Gassen ging, in denen Händler ihre Gewürze ausschütteten: Kreuzkümmel, Koriander, Anis alles in der Luft, dicht und schwer, aber zugleich faszinierend. Ich wusste, dass ich mich verirren konnte, und genau das machte es so spannend.
Irgendwann setzte sich die Basis durch, und sie war wie ein Lagerfeuer am Ende einer langen Reise. Amber, Vanille und Oud umarmten mich wie Wärme nach Kälte, wie ein Teppich aus Glut und Harz. Es war, als ob man nach Tagen der Rastlosigkeit endlich ankommt vielleicht nicht zu Hause, aber an einem Ort, den man nie mehr verlassen möchte. Der Rauch des Weihrauchs stieg wie Gebete in den Himmel, und plötzlich wurde mir bewusst, dass Outlands nicht nur ein Duft war, sondern eine Geschichte, die man am Körper trägt.
Während ich da stand, mitten in diesem olfaktorischen Film, merkte ich: Outlands ist nichts, was man beiläufig trägt. Es ist ein Duft, der den Raum betritt, bevor man selbst es tut. Einer, der Blicke auf sich zieht, weil er so viele Schichten hat, so viele Kontraste hell und dunkel, frisch und rauchig, vertraut und fremd. Es ist ein Duft für Nächte, in denen man sich nicht verstecken will. Für Gespräche, die bis in den Morgen gehen. Für Momente, in denen man bewusst aus der eigenen Komfortzone tritt.
Heute trage ich Outlands nicht oft vielleicht, weil er zu mächtig ist, vielleicht, weil er nicht zu jedem Tag passt. Aber wenn ich es tue, dann weiß ich, dass ich bereit bin, eine andere Version meiner selbst zu zeigen: die, die Grenzen überschreitet, die Unbekanntes sucht, die nicht leise, sondern mit voller Kraft auftritt.
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In der Stille von Oud Zarian
Heute war einer dieser Tage, auf die man sich lange freut. Das Paket lag endlich vor mir unscheinbar von außen, aber in meinem Kopf schon voller Erwartung. Als ich es öffnete und den Flakon von Creed Oud Zariān zum ersten Mal in der Hand hielt, spürte ich schon dieses kleine Kribbeln. Ein bisschen so, wie wenn man ein Geheimnis lüftet, das nur für einen selbst bestimmt ist.
Der erste Sprühstoß war überwältigend: warm, dunkel und gleichzeitig voller Licht. Dieses Oud nicht scharf oder aggressiv, sondern samtig, fast wie ein alter, polierter Holztisch, der Geschichten von Jahrhunderten in sich trägt. Dazu diese geheimnisvolle Würze, die sich mit einer Eleganz ausbreitet, als hätte ich plötzlich einen unsichtbaren Mantel umgelegt.
Ich ertappte mich dabei, wie ich die ganze Zeit an meinem Handgelenk roch. Der Duft veränderte sich mit jeder Minute mal tief und erdig, dann wieder weich, fast golden. Als ich hinausging, hatte ich das Gefühl, als trüge ich nicht nur ein Parfum, sondern eine Aura, die Raum einnimmt, ohne laut zu sein. Menschen schauten mich an, nicht aufdringlich, aber mit dieser kurzen Sekunde länger als sonst.
Es war, als hätte Oud Zariān mir etwas verliehen eine Ruhe, eine Stärke, eine stille Würde. Und während ich den Tag weiterlebte, wusste ich: das ist kein Duft für jeden Moment, sondern für die, an die man sich erinnern will.
Heute war so ein Moment.
Der erste Sprühstoß war überwältigend: warm, dunkel und gleichzeitig voller Licht. Dieses Oud nicht scharf oder aggressiv, sondern samtig, fast wie ein alter, polierter Holztisch, der Geschichten von Jahrhunderten in sich trägt. Dazu diese geheimnisvolle Würze, die sich mit einer Eleganz ausbreitet, als hätte ich plötzlich einen unsichtbaren Mantel umgelegt.
Ich ertappte mich dabei, wie ich die ganze Zeit an meinem Handgelenk roch. Der Duft veränderte sich mit jeder Minute mal tief und erdig, dann wieder weich, fast golden. Als ich hinausging, hatte ich das Gefühl, als trüge ich nicht nur ein Parfum, sondern eine Aura, die Raum einnimmt, ohne laut zu sein. Menschen schauten mich an, nicht aufdringlich, aber mit dieser kurzen Sekunde länger als sonst.
Es war, als hätte Oud Zariān mir etwas verliehen eine Ruhe, eine Stärke, eine stille Würde. Und während ich den Tag weiterlebte, wusste ich: das ist kein Duft für jeden Moment, sondern für die, an die man sich erinnern will.
Heute war so ein Moment.
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Das Eis im Flakon
Heute Morgen wachte ich auf und spürte sofort diese seltsame Mischung aus Unruhe und Vorfreude. Die Stadt draußen war noch still, nur das ferne Hupen eines Busses und das Zwitschern der Vögel erfüllten die Straßen. Ich wusste nicht genau, warum, aber irgendetwas sagte mir, dass heute ein besonderer Tag werden würde. Vielleicht war es die Sonne, die schon früh durch die Vorhänge brach, oder einfach das Bedürfnis nach etwas Neuem.
Ich entschied, ohne Plan loszugehen. Die Straßen rochen nach warmem Asphalt und frisch gebrühtem Kaffee. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen alles ruhig und gleichzeitig voller Möglichkeiten schien. Als ich um eine Ecke bog, entdeckte ich den kleinen Parfümladen, der sich zwischen einem Blumenladen und einer Bäckerei versteckte. Normalerweise hätte ich ihn ignoriert, aber heute blieb ich stehen. Etwas in mir flüsterte: „Geh hinein.“
Drinnen war die Luft kühl, der Raum duftete nach Holz, Gewürzen und einer unbestimmten Mischung aus Parfum, die sofort die Sinne weckte. Die Regale waren sorgfältig sortiert, jeder Flakon wirkte wie ein kleines Kunstwerk. Ich ließ meine Finger über die Glasflaschen gleiten, las die Etiketten und ließ die Düfte kurz an mir vorbeiziehen. Und dann, wie aus dem Nichts, fiel mein Blick auf einen Flakon: Angels’ Share On the Rocks.
Er stand da, ruhig, elegant, mit seiner matten Milchglasoberfläche, und wirkte fast wie ein geheimer Schatz, der nur darauf wartete, entdeckt zu werden. Ich nahm ihn in die Hand, drehte ihn leicht und sprühte vorsichtig ein wenig auf mein Handgelenk. Ein kaltes Prickeln schoss über meine Haut – spritzige Zitrusnoten, Grapefruit, Bitterorange, ein Eis-Akkord, der sich kühl und lebendig anfühlte. Ich schloss die Augen und konnte die Sonne fast auf meiner Haut spüren, die diesen frischen, hellen Moment begleitete.
Dann öffnete sich der Duft weiter, und plötzlich war da die Wärme: Cognac, Tonkabohne, ein Hauch Zimt, der wie flüssiges Gold über meine Sinne floss. Es war, als würde die Kühle und Frische der frühen Noten mit der warmen, tiefen Eleganz des Abends verschmelzen. Ich spürte, wie sich ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitete. Ich wusste sofort, dass ich ihn haben musste.
An der Kasse hielt ich den Flakon fest, als wäre er ein Versprechen für den Tag. Die Kassiererin lächelte wissend, als hätte sie schon viele ähnliche Momente erlebt. „Ein guter Tag, um einen besonderen Duft zu finden“, sagte sie, und ich nickte, obwohl ich kaum Worte fand.
Draußen auf der Straße sprühte ich den Duft noch einmal auf mein Handgelenk. Mit jedem Atemzug fühlte es sich an, als würde die Welt um mich herum ein kleines bisschen heller, frischer und gleichzeitig wärmer werden. Ich lief weiter, spürte die Sonne auf meinem Gesicht, hörte das Leben um mich herum und überall lag jetzt dieser Duft, der mich begleitete wie eine stille Melodie.
Angels’ Share On the Rocks war nicht nur ein Parfum, es war ein Moment, den ich festhalten konnte. Ein Moment, der die Mischung aus Frische, Wärme und leiser Eleganz perfekt einfing. Heute hatte ich ihn gekauft und damit ein kleines Stück Freude, das mich durch den Tag tragen würde. Ich wusste, dass ich immer wieder zu diesem Duft greifen würde, wann immer ich einen Moment voller Sonne, Leichtigkeit und Wärme suchte.
Ich entschied, ohne Plan loszugehen. Die Straßen rochen nach warmem Asphalt und frisch gebrühtem Kaffee. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen alles ruhig und gleichzeitig voller Möglichkeiten schien. Als ich um eine Ecke bog, entdeckte ich den kleinen Parfümladen, der sich zwischen einem Blumenladen und einer Bäckerei versteckte. Normalerweise hätte ich ihn ignoriert, aber heute blieb ich stehen. Etwas in mir flüsterte: „Geh hinein.“
Drinnen war die Luft kühl, der Raum duftete nach Holz, Gewürzen und einer unbestimmten Mischung aus Parfum, die sofort die Sinne weckte. Die Regale waren sorgfältig sortiert, jeder Flakon wirkte wie ein kleines Kunstwerk. Ich ließ meine Finger über die Glasflaschen gleiten, las die Etiketten und ließ die Düfte kurz an mir vorbeiziehen. Und dann, wie aus dem Nichts, fiel mein Blick auf einen Flakon: Angels’ Share On the Rocks.
Er stand da, ruhig, elegant, mit seiner matten Milchglasoberfläche, und wirkte fast wie ein geheimer Schatz, der nur darauf wartete, entdeckt zu werden. Ich nahm ihn in die Hand, drehte ihn leicht und sprühte vorsichtig ein wenig auf mein Handgelenk. Ein kaltes Prickeln schoss über meine Haut – spritzige Zitrusnoten, Grapefruit, Bitterorange, ein Eis-Akkord, der sich kühl und lebendig anfühlte. Ich schloss die Augen und konnte die Sonne fast auf meiner Haut spüren, die diesen frischen, hellen Moment begleitete.
Dann öffnete sich der Duft weiter, und plötzlich war da die Wärme: Cognac, Tonkabohne, ein Hauch Zimt, der wie flüssiges Gold über meine Sinne floss. Es war, als würde die Kühle und Frische der frühen Noten mit der warmen, tiefen Eleganz des Abends verschmelzen. Ich spürte, wie sich ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitete. Ich wusste sofort, dass ich ihn haben musste.
An der Kasse hielt ich den Flakon fest, als wäre er ein Versprechen für den Tag. Die Kassiererin lächelte wissend, als hätte sie schon viele ähnliche Momente erlebt. „Ein guter Tag, um einen besonderen Duft zu finden“, sagte sie, und ich nickte, obwohl ich kaum Worte fand.
Draußen auf der Straße sprühte ich den Duft noch einmal auf mein Handgelenk. Mit jedem Atemzug fühlte es sich an, als würde die Welt um mich herum ein kleines bisschen heller, frischer und gleichzeitig wärmer werden. Ich lief weiter, spürte die Sonne auf meinem Gesicht, hörte das Leben um mich herum und überall lag jetzt dieser Duft, der mich begleitete wie eine stille Melodie.
Angels’ Share On the Rocks war nicht nur ein Parfum, es war ein Moment, den ich festhalten konnte. Ein Moment, der die Mischung aus Frische, Wärme und leiser Eleganz perfekt einfing. Heute hatte ich ihn gekauft und damit ein kleines Stück Freude, das mich durch den Tag tragen würde. Ich wusste, dass ich immer wieder zu diesem Duft greifen würde, wann immer ich einen Moment voller Sonne, Leichtigkeit und Wärme suchte.
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