
Berkanlenck
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Berkanlenck
Sehr hilfreiche Rezension
9
Im Mantel der Myrrhe
Draußen hing der Nebel schwer zwischen den kahlen Bäumen, und die Stadt wirkte, als hätte sie für einen Augenblick den Atem angehalten. Schon beim ersten Tropfen wusste ich: das wird kein alltäglicher Duft.
Die Myrrhe erhob sich langsam, fast feierlich, als würde man eine alte Kathedrale betreten. Ich spürte sofort diese balsamische Wärme, dunkel und geheimnisvoll, wie der flackernde Schein einer Kerze in einem stillen Raum. Es war nicht nur ein Geruch, sondern eine Stimmung ein Gefühl von Andacht, als hätte jemand die Welt kurz leiser gedreht.
Während ich mich fertig machte, begann der Duft sich zu verändern. Hinter der Schwere der Harze blitzten Gewürze auf, leise, wie ein Wispern. Sie gaben dem Parfum eine unerwartete Lebendigkeit, als würden Funken durch die Dunkelheit tanzen. Ich konnte nicht genau sagen, ob es Zimt, Pfeffer oder Nelken waren es war wie ein geheimnisvoller Akkord, der nie ganz gelüftet werden will.
Im Laufe des Tages begleitete mich X Myrrh wie ein unsichtbarer Mantel. In einem Meeting, während andere Worte wechselten, blieb ich bei mir. Der Duft wirkte wie ein Schutz, als würde er mich erden. Jedes Mal, wenn ich ihn wahrnahm, wurde mir bewusst: Du bist hier, im Jetzt, in deiner eigenen Kraft.
Später, als ich in der Dämmerung nach Hause ging, mischte sich die kühle Luft mit den letzten Noten des Parfums. Die Harze waren tiefer geworden, fast ledrig, und wirkten wie eine Erinnerung an etwas Altes, Zeitloses. Ich fühlte mich nicht nur gut gekleidet, sondern getragen als hätte dieser Duft eine Brücke geschlagen zwischen mir und all den Menschen vor mir, die Myrrhe seit Jahrhunderten als etwas Heiliges betrachteten.
Zu Hause zündete ich eine Kerze an, setzte mich ans Fenster und ließ den Tag Revue passieren. X Myrrh hing noch auf meiner Haut, leise, aber beständig. Und ich dachte: Manche Parfums sind wie Accessoires, hübsch und vergänglich. Aber andere wie dieses – sind wie Begleiter. Sie erzählen keine lauten Geschichten, sie flüstern sie. Und genau darin liegt ihre Magie.
Die Myrrhe erhob sich langsam, fast feierlich, als würde man eine alte Kathedrale betreten. Ich spürte sofort diese balsamische Wärme, dunkel und geheimnisvoll, wie der flackernde Schein einer Kerze in einem stillen Raum. Es war nicht nur ein Geruch, sondern eine Stimmung ein Gefühl von Andacht, als hätte jemand die Welt kurz leiser gedreht.
Während ich mich fertig machte, begann der Duft sich zu verändern. Hinter der Schwere der Harze blitzten Gewürze auf, leise, wie ein Wispern. Sie gaben dem Parfum eine unerwartete Lebendigkeit, als würden Funken durch die Dunkelheit tanzen. Ich konnte nicht genau sagen, ob es Zimt, Pfeffer oder Nelken waren es war wie ein geheimnisvoller Akkord, der nie ganz gelüftet werden will.
Im Laufe des Tages begleitete mich X Myrrh wie ein unsichtbarer Mantel. In einem Meeting, während andere Worte wechselten, blieb ich bei mir. Der Duft wirkte wie ein Schutz, als würde er mich erden. Jedes Mal, wenn ich ihn wahrnahm, wurde mir bewusst: Du bist hier, im Jetzt, in deiner eigenen Kraft.
Später, als ich in der Dämmerung nach Hause ging, mischte sich die kühle Luft mit den letzten Noten des Parfums. Die Harze waren tiefer geworden, fast ledrig, und wirkten wie eine Erinnerung an etwas Altes, Zeitloses. Ich fühlte mich nicht nur gut gekleidet, sondern getragen als hätte dieser Duft eine Brücke geschlagen zwischen mir und all den Menschen vor mir, die Myrrhe seit Jahrhunderten als etwas Heiliges betrachteten.
Zu Hause zündete ich eine Kerze an, setzte mich ans Fenster und ließ den Tag Revue passieren. X Myrrh hing noch auf meiner Haut, leise, aber beständig. Und ich dachte: Manche Parfums sind wie Accessoires, hübsch und vergänglich. Aber andere wie dieses – sind wie Begleiter. Sie erzählen keine lauten Geschichten, sie flüstern sie. Und genau darin liegt ihre Magie.
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Myrrhe
Jasmin
Tuberose
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Magnolie
Perubalsam
Yatagan
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Kylesa
Taamii
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