LelaMunich76
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Süchtig machend ... meine Reise in den fernen Osten
Auf Kashnoir bin ich durch ein Tauschangebot gestoßen. Da ich nur sehr selten Blindkäufe oder -tauschs mache, habe ich auf die Gelegenheit gewartet, ihn zu testen. In München bin ich dann nach glaub ich gut 2 Monaten endlich mal zum Marienplatz gekommen und in meine Parfumerie des Vertrauens – den ehemaligen königl. Bayrischen Hoflieferanten, heute die Parfumerie Brückner - gegangen. Laboratorio olfattivo findet man kaum in München.
Nun stand ich dort in diesem wunderbaren kleinen Laden mit dunklem Holz aus einer alten Zeit, diesen vielen edlen Düften, und die Verkäuferin wußte auch sofort, wovon ich sprach. Endlich! Nicht nur durfte ich sprühen und testen, sondern ich bekam auch einen Tester mit.
Im Auftakt riecht
Kashnoir an mir nur ca. 30 Sek. zitrisch, dann kommt bei mir eine Würze hinzu – hier riecht es für mich irgendwie spannend, auch bekannt, wie „ich kenn Dich doch“, heimatlich, ich kann es aber noch nicht zuordnen.
Dann warte ich 5 Minuten … es wird marzipanig, die Rose kommt ganz leicht durch, und ich rieche einen Hauch Orangenblüte. Im Hintergrund meine ich schon etwas Benzoe wahrnehmen zu können. Und natürlich ist da die ganze Zeit diese besondere Würze - das muss wohl der Koriander sein.
Die Herznote entwickelt sich dann über ein paar Stunden hinweg. Ich mag vor allem die schöne Orangenblüte hier – warm, würzig. Nicht wie eine italienische Orangenblüte, sondern irgendwie asiatisch durch den Koriander (der an mir nicht stört, wie bei anderen hier) und die Rose. Ich denke an meine Thailandreisen, der besondere Geruch dort. Und ja, daher kommt das heimelige Gefühl – ich fühle mich dort wohl.
Kashnoir hat bei mir eine überirdische Haltbarkeit von über zwei Tagen auf der Haut.
Ich rieche zwei Tage später immer noch Benzoe mit etwas mandeligem (das Heliotrop habe ich mir sagen lassen) und vanilligem Einschlag. Durch das Patchouli wird es irgendwie erdiger, nicht nur süß. Für mich ist dieser fein verwobene Mix eine sehr angenehme Basisnote.
Auf den ersten „Riecher“ der Basisnote meinte mein Mann übrigens: „riecht wie Tonka“ – bis ich ihm dann die Tonkabohne und unser Tonkaextrakt unter die Nase hielt. Tonka ist definitiv süßer, anders. Vorhin meinte er … „hmmm, erinnert mich an Curry“. Prompt musste unser Currypulver für einen Riechtest herhalten, und ja, es ähnelt dem irgendwie. Aber eben nicht genau, sondern anders.
Für mich eine wundervolle Entdeckung.
Nun stand ich dort in diesem wunderbaren kleinen Laden mit dunklem Holz aus einer alten Zeit, diesen vielen edlen Düften, und die Verkäuferin wußte auch sofort, wovon ich sprach. Endlich! Nicht nur durfte ich sprühen und testen, sondern ich bekam auch einen Tester mit.
Im Auftakt riecht
Kashnoir an mir nur ca. 30 Sek. zitrisch, dann kommt bei mir eine Würze hinzu – hier riecht es für mich irgendwie spannend, auch bekannt, wie „ich kenn Dich doch“, heimatlich, ich kann es aber noch nicht zuordnen. Dann warte ich 5 Minuten … es wird marzipanig, die Rose kommt ganz leicht durch, und ich rieche einen Hauch Orangenblüte. Im Hintergrund meine ich schon etwas Benzoe wahrnehmen zu können. Und natürlich ist da die ganze Zeit diese besondere Würze - das muss wohl der Koriander sein.
Die Herznote entwickelt sich dann über ein paar Stunden hinweg. Ich mag vor allem die schöne Orangenblüte hier – warm, würzig. Nicht wie eine italienische Orangenblüte, sondern irgendwie asiatisch durch den Koriander (der an mir nicht stört, wie bei anderen hier) und die Rose. Ich denke an meine Thailandreisen, der besondere Geruch dort. Und ja, daher kommt das heimelige Gefühl – ich fühle mich dort wohl.
Kashnoir hat bei mir eine überirdische Haltbarkeit von über zwei Tagen auf der Haut.
Ich rieche zwei Tage später immer noch Benzoe mit etwas mandeligem (das Heliotrop habe ich mir sagen lassen) und vanilligem Einschlag. Durch das Patchouli wird es irgendwie erdiger, nicht nur süß. Für mich ist dieser fein verwobene Mix eine sehr angenehme Basisnote.
Auf den ersten „Riecher“ der Basisnote meinte mein Mann übrigens: „riecht wie Tonka“ – bis ich ihm dann die Tonkabohne und unser Tonkaextrakt unter die Nase hielt. Tonka ist definitiv süßer, anders. Vorhin meinte er … „hmmm, erinnert mich an Curry“. Prompt musste unser Currypulver für einen Riechtest herhalten, und ja, es ähnelt dem irgendwie. Aber eben nicht genau, sondern anders.
Für mich eine wundervolle Entdeckung.
1 Antwort
Knapp vorbei ist auch daneben
Vanille Flamboyante de Bourbon kam zu mir im Rahmen eines Wanderbriefs. Es fängt an mit gut erkennbarer Rose mit etwas Pflaume. Mein Mann meinte: es riecht wie Ananas.
Nach gut 5 Minuten erkenne ich die Geranie, es sticht bei mir etwas in der Nase. Ylang kommt hinzu, hmmmmm .... sticht immer noch - leider zwei stechende Noten (kenn ich bei mir von Geranie und Ylang Ylang in einigen Parfums). Und bis hierher ist keine Vanille erkennbar, die bleibt definitiv verborgen. Ja, und dann rieche ich für ein paar Stunden fast nur noch Ylang Ylang, aber leider keines, was ich mag.
Ich mag das gar nicht, auch nicht, was danach kommt. Ein bisschen Vanille zeigt sich dann nach gefühlt sehr langem Warten, aber es ist mir immer noch zu heftig stechend. Echt schade!
Nach gut 5 Minuten erkenne ich die Geranie, es sticht bei mir etwas in der Nase. Ylang kommt hinzu, hmmmmm .... sticht immer noch - leider zwei stechende Noten (kenn ich bei mir von Geranie und Ylang Ylang in einigen Parfums). Und bis hierher ist keine Vanille erkennbar, die bleibt definitiv verborgen. Ja, und dann rieche ich für ein paar Stunden fast nur noch Ylang Ylang, aber leider keines, was ich mag.
Ich mag das gar nicht, auch nicht, was danach kommt. Ein bisschen Vanille zeigt sich dann nach gefühlt sehr langem Warten, aber es ist mir immer noch zu heftig stechend. Echt schade!
Ein schöner Orangenblütenduft!
Arty Positano kam zu mir im Rahmen eines Wanderbriefs. Vanille Fleur d’Oranger ist hier Programm. Der Duft startet mit Mandarine und es kommt kurz ein Anflug an Orangenblüte mit. Die Bergamotte ist eine schöne Bergamotte hier und ich fühle mich in den Süden versetzt. Der Geruch ist herb, zitrisch, käuterig.
Dann wird er süßer, und ich rieche nach gut 5 Min. die schöne Orangenblüte. Man muss hier Orangenblüte mögen, denn die zeigt sich sehr schnell. Im Verlauf verändert sie sich leicht, wird weicher und ich glaube etwas Rose und Jasmin im Hintergrund wahrnehmen zu können. Nach gut 20 Min. ist die Herznote eine schöne, weiche Orangenblüte. Der Test hielt bei mir gut 10 Stunden.
Die Basis ist vanillig und irgendwie pudrig - wahrscheinlich durch die Mischung aus Gebäckduft und Amber.
Dann wird er süßer, und ich rieche nach gut 5 Min. die schöne Orangenblüte. Man muss hier Orangenblüte mögen, denn die zeigt sich sehr schnell. Im Verlauf verändert sie sich leicht, wird weicher und ich glaube etwas Rose und Jasmin im Hintergrund wahrnehmen zu können. Nach gut 20 Min. ist die Herznote eine schöne, weiche Orangenblüte. Der Test hielt bei mir gut 10 Stunden.
Die Basis ist vanillig und irgendwie pudrig - wahrscheinlich durch die Mischung aus Gebäckduft und Amber.
Leider so gar nicht meins
Vanille Fleurie de Tahiti startet gut erkennbar mit Bergamotte und Ambra. Dann kommt Ylang angeschossen, und es beißt mir in der Nase. Woah. Das mag ich nicht. Kopfschmerz. Das hatte ich nicht unter "blumigem Tahiti" erwartet.
Nach 10 Minuten ist die Zeder etwas dominanter, und der Duft wird für mich „aushaltbar“, aber er verursacht immer noch ein Schläfenziehen. Von Vanille bis jetzt aber keine Spur.
Die kommt erst am Ende ... die Basisnoten sind definitif schön - wenn man dort hin gelangt: Würzige, Tonka-Vanille.
Nach 10 Minuten ist die Zeder etwas dominanter, und der Duft wird für mich „aushaltbar“, aber er verursacht immer noch ein Schläfenziehen. Von Vanille bis jetzt aber keine Spur.
Die kommt erst am Ende ... die Basisnoten sind definitif schön - wenn man dort hin gelangt: Würzige, Tonka-Vanille.
Wenn der Amber nicht wäre ...
Noir Toscane kam zu mir in einem Wanderbrief. Er startet sehr fruchtig süß und wird nach ca. 10 Minuten blumig-fruchtig. Irgendwie schön! Man riecht stark den Osmanthus und etwas Traube und schon ein kleines bisschen Vanille. Im Verlauf wird dies zu einer schönen Vanille-Osmanthus-Mischung.
Nach ca. 30 Min. kommt das Amber durch. Da bekomm ich -leider-leichte Kopfschmerzen. (Amber verursacht bei mir leider immer ein Nase ziehen und leichte Kopfschmerzen.)
Es ist definitiv ein schöner Duft, wenn man Amber in dem Mix mit Osmanthus-Vanille mag, denn diese finde ich definitiv schön. Noir Toscane - Vanilla Raisin hat tatsächlich etwas rosiniges an sich und erinnert mich an Malaga-Eis.
Nach ca. 30 Min. kommt das Amber durch. Da bekomm ich -leider-leichte Kopfschmerzen. (Amber verursacht bei mir leider immer ein Nase ziehen und leichte Kopfschmerzen.)
Es ist definitiv ein schöner Duft, wenn man Amber in dem Mix mit Osmanthus-Vanille mag, denn diese finde ich definitiv schön. Noir Toscane - Vanilla Raisin hat tatsächlich etwas rosiniges an sich und erinnert mich an Malaga-Eis.





