Meerph
Rezensionen
Detailliert
Offenbarung
Nach einem erfolgreichen Parfumtausch unterhielt ich mich noch etwas mit meinem Gegenüber und er fragte ob ich nicht Lust hätte in ihre „Parfum-Gruppe“ einzutreten. Hier würde man sich über neue Düfte, Trends und allerlei „Parfumthemen“ unterhalten. Da man inzwischen ja ohnehin schon viel zu tief im Parfum-Hobby versunken ist nahm ich die Einladung gerne an.
Ich stellte mich vor und wurde herzlichst aufgenommen. Interessiert laß ich mit und fing an mich auch mal hier und da zu Themen zu äußern. Immer wieder tauchte in dem WirrWarr an Gesprächen folgender Name auf:
… Sekushi …
War das ein Insider den ich noch nicht verstand?
… Sekushi …
Na gut ich recherchier mal, scheint ja ein toller Duft zu sein so oft wie der hier erwähnt wird.
… Sekushi, Sekushi, SEKUSHI! …
Ja doch! Ich schaue ja schon!
Himbeere, sanftes Leder, Zuckerwatte?
Klingt recht feminin, mir vielleicht doch zu weiblich? Ich les mal noch etwas weiter. Hmm, der liest sich durchaus interessant. Ich schlaf mal noch etwas drüber.
… Sekushi …
Was soll’s, ich fand hier einen guten Deal und schlug zu. So viele Leute können sich ja schon nicht irren. Ich wollte endlich wissen worum hier die ganze Aufregung bestand.
Paket kam rasch an und ich sprühte ihn mir direkt auf die Haut:
Der Duft startet wie zu erwarten süß und cremig-fruchtig (Zuckerwatte und Himbeere eben mit dem Maiglöckchen Akkord für diese seichte, florale Cremigkeit) aber keine Kopfschmerz-Süße! Subtil, elegant nicht überstimuliert. Dazu gesellt sich dann recht rasch diese ganz subtile Ledernote. Einige assoziieren ihn mit dem London von Widian (den ich auch liebe) aber viel haben die beiden aus meiner Sicht nicht gemein. Beim Sekushi Supreme ist das Leder sehr viel dezenter, schwingt nur in der Basis mit und wird auch im Verlauf nicht dominierend! Generell haben wir hier einen aus meiner Sicht recht linearen Duftverlauf - Da mir dieser aber unglaublich gut gefällt ist das nur positiv zu erwähnen! Der Duft hat eine tolle Sillage die nicht direkt einen Raum füllt aber in den ersten 3-4 Stunden aus meiner Sicht deutlich um einen herum wahrnehmbar ist. Das beste ist aber, dass sie das Umfeld nicht umhaut oder gar nervt. Dafür ist dieser Duft zu gut gemacht! Süß aber eben nicht penetrant. An meinem Pullover hatte ich den Duft die gesamte Woche wahrnehmbar - so viel zum Thema Haltbarkeit.
Alles in allem bin ich begeistert von diesem Duft. Ein Blind Buy den ich sofort und ohne zu zögern in meine Top 3 setze. Meine Befürchtung er könne zu feminin sein an einem Mann hat sich für mich persönlich nicht bestätigt. Klar ist es ein süßer Duft, aber durch diese subtile Ledernote für mich 100% unisex - Passt für mich einfach zu jeder Person (sofern man natürlich süßere Düfte mag, das sollte schon gegeben sein).
Auch ich verbreite nun den Namen Sekushi und habe schon etliche mit angesteckt. Ich kann nur empfehlen ihn zu testen!
Wirklich tolle Arbeit aus dem Hause Lengling in München - eine Marke, die mir bis dato nicht bekannt war aber viel mehr Aufmerksamkeit verdient!
Ich stellte mich vor und wurde herzlichst aufgenommen. Interessiert laß ich mit und fing an mich auch mal hier und da zu Themen zu äußern. Immer wieder tauchte in dem WirrWarr an Gesprächen folgender Name auf:
… Sekushi …
War das ein Insider den ich noch nicht verstand?
… Sekushi …
Na gut ich recherchier mal, scheint ja ein toller Duft zu sein so oft wie der hier erwähnt wird.
… Sekushi, Sekushi, SEKUSHI! …
Ja doch! Ich schaue ja schon!
Himbeere, sanftes Leder, Zuckerwatte?
Klingt recht feminin, mir vielleicht doch zu weiblich? Ich les mal noch etwas weiter. Hmm, der liest sich durchaus interessant. Ich schlaf mal noch etwas drüber.
… Sekushi …
Was soll’s, ich fand hier einen guten Deal und schlug zu. So viele Leute können sich ja schon nicht irren. Ich wollte endlich wissen worum hier die ganze Aufregung bestand.
Paket kam rasch an und ich sprühte ihn mir direkt auf die Haut:
Der Duft startet wie zu erwarten süß und cremig-fruchtig (Zuckerwatte und Himbeere eben mit dem Maiglöckchen Akkord für diese seichte, florale Cremigkeit) aber keine Kopfschmerz-Süße! Subtil, elegant nicht überstimuliert. Dazu gesellt sich dann recht rasch diese ganz subtile Ledernote. Einige assoziieren ihn mit dem London von Widian (den ich auch liebe) aber viel haben die beiden aus meiner Sicht nicht gemein. Beim Sekushi Supreme ist das Leder sehr viel dezenter, schwingt nur in der Basis mit und wird auch im Verlauf nicht dominierend! Generell haben wir hier einen aus meiner Sicht recht linearen Duftverlauf - Da mir dieser aber unglaublich gut gefällt ist das nur positiv zu erwähnen! Der Duft hat eine tolle Sillage die nicht direkt einen Raum füllt aber in den ersten 3-4 Stunden aus meiner Sicht deutlich um einen herum wahrnehmbar ist. Das beste ist aber, dass sie das Umfeld nicht umhaut oder gar nervt. Dafür ist dieser Duft zu gut gemacht! Süß aber eben nicht penetrant. An meinem Pullover hatte ich den Duft die gesamte Woche wahrnehmbar - so viel zum Thema Haltbarkeit.
Alles in allem bin ich begeistert von diesem Duft. Ein Blind Buy den ich sofort und ohne zu zögern in meine Top 3 setze. Meine Befürchtung er könne zu feminin sein an einem Mann hat sich für mich persönlich nicht bestätigt. Klar ist es ein süßer Duft, aber durch diese subtile Ledernote für mich 100% unisex - Passt für mich einfach zu jeder Person (sofern man natürlich süßere Düfte mag, das sollte schon gegeben sein).
Auch ich verbreite nun den Namen Sekushi und habe schon etliche mit angesteckt. Ich kann nur empfehlen ihn zu testen!
Wirklich tolle Arbeit aus dem Hause Lengling in München - eine Marke, die mir bis dato nicht bekannt war aber viel mehr Aufmerksamkeit verdient!
2 Antworten
Facettenreich
Der 40 Knots von Xerjoff ist ein wirklich interessanter Duft, was sich auch in den vielen unterschiedlichen Rezensionen widerspiegelt.
Für manche ist es ein überragender Sommerduft, die anderen sehen ihn eher im Büro oder feierlichen Anlässen und wieder andere beschreiben ihn eher als Winterduft.
Da ich den Duft selbst besitze kann ich aber tatsächlich dieses Wechselbad der Assoziationen gut nachvollziehen und könnte mich selbst nicht festlegen, wo dieser Duft perfekt hinpasst - genau das macht ihn aber so attraktiv aus meiner Sicht!
Ich selbst war auch etwas überrascht von der anfänglichen, für mich eindeutigen süßlich, holzigen Weihrauch-Note, die ich wahrnahm beim ersten aufsprühen. So hatte ich mir den 40 Knots nicht vorgestellt. Wenn man dann etwas wartet geht diese Holznote etwas in den Hintergrund und es übernimmt die Süße des Honigs mit den Salzwasser-Akkorden. Jetzt sehe ich mich doch in Leinen an Deck eines Schiffs oder beim abendlichen Strandspaziergang.
Noch 1-2 Sprüher nachlegen und dann mit Hemd und Hose zum Dinner - auch hier gefällt der 40 Knots! Auf Grund seiner Gefälligkeit sehe ich auch nicht warum er nicht auch im Büro getragen werden sollte.
Alles in allem ist der 40 Knots für mich ein Alltagsduft - und das ist rein positiv gemeint! Man kann ihn getrost zu sämtlichen Anlässen tragen und ist dabei stets auf der sicheren Seite!
Für manche ist es ein überragender Sommerduft, die anderen sehen ihn eher im Büro oder feierlichen Anlässen und wieder andere beschreiben ihn eher als Winterduft.
Da ich den Duft selbst besitze kann ich aber tatsächlich dieses Wechselbad der Assoziationen gut nachvollziehen und könnte mich selbst nicht festlegen, wo dieser Duft perfekt hinpasst - genau das macht ihn aber so attraktiv aus meiner Sicht!
Ich selbst war auch etwas überrascht von der anfänglichen, für mich eindeutigen süßlich, holzigen Weihrauch-Note, die ich wahrnahm beim ersten aufsprühen. So hatte ich mir den 40 Knots nicht vorgestellt. Wenn man dann etwas wartet geht diese Holznote etwas in den Hintergrund und es übernimmt die Süße des Honigs mit den Salzwasser-Akkorden. Jetzt sehe ich mich doch in Leinen an Deck eines Schiffs oder beim abendlichen Strandspaziergang.
Noch 1-2 Sprüher nachlegen und dann mit Hemd und Hose zum Dinner - auch hier gefällt der 40 Knots! Auf Grund seiner Gefälligkeit sehe ich auch nicht warum er nicht auch im Büro getragen werden sollte.
Alles in allem ist der 40 Knots für mich ein Alltagsduft - und das ist rein positiv gemeint! Man kann ihn getrost zu sämtlichen Anlässen tragen und ist dabei stets auf der sicheren Seite!
Hochsommer
Düfte und ihre Interpretation bzw. was sie in einem auslösen sind ja bekanntlich sehr subjektiv.
Für mich ist Search von Amouage ein perfekter Duft für den Hochsommer (was sicherlich auch damit zu tun hat, dass ich ihn im letzten Jahr im Südfrankreich-Urlaub trug und mich in ihn verliebt habe).
Er beginnt mit einer unfassbar gut gemachten Zitrusnote (für mich 1:1 der Geruch, wenn man bspw. eine Mandarine frisch schält). So bleibt der Duft etwa die ersten 15-20 Minuten nur um sich dann einmal um 180 Grad zu drehen und mit einer geballten Rauchigkeit (Inzens wäre glaube ich der Fachbegriff) daher zu kommen. Am Ende bleibt er dann mit einer ordentlichen Dauer von bestimmt 8 Stunden hautnah wahrnehmbar. Gerade bei hohen Temperaturen finde ich den Duft einfach super.
Versuchsweise kann man ihn auch gut layern, bspw. Mit dem Imagination von LV - ich finde es verleiht dem Imagination dann noch eine gewisse Zitrik und Maskulinität.
Am Ende muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er die Mischung aus Mandarine und Rauch angenehm empfindet, ich für meinen Teil finde es wirklich gelungen und ist mal etwas ganz anderes!
Für mich ist Search von Amouage ein perfekter Duft für den Hochsommer (was sicherlich auch damit zu tun hat, dass ich ihn im letzten Jahr im Südfrankreich-Urlaub trug und mich in ihn verliebt habe).
Er beginnt mit einer unfassbar gut gemachten Zitrusnote (für mich 1:1 der Geruch, wenn man bspw. eine Mandarine frisch schält). So bleibt der Duft etwa die ersten 15-20 Minuten nur um sich dann einmal um 180 Grad zu drehen und mit einer geballten Rauchigkeit (Inzens wäre glaube ich der Fachbegriff) daher zu kommen. Am Ende bleibt er dann mit einer ordentlichen Dauer von bestimmt 8 Stunden hautnah wahrnehmbar. Gerade bei hohen Temperaturen finde ich den Duft einfach super.
Versuchsweise kann man ihn auch gut layern, bspw. Mit dem Imagination von LV - ich finde es verleiht dem Imagination dann noch eine gewisse Zitrik und Maskulinität.
Am Ende muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er die Mischung aus Mandarine und Rauch angenehm empfindet, ich für meinen Teil finde es wirklich gelungen und ist mal etwas ganz anderes!
Der schottische Gentleman
Baraonda war einer meiner ersten Nischendüfte, den ich mir damals nach Durchlesen mehrerer Rezensionen zulegte.
Es folgten viele weitere Düfte, doch der Baraonda bleibt einer meiner absoluten Favoriten.
Ich stelle mir vor, dass es der Duft eines schottischen Gentleman ist, der oben in den Highlands seinen Landsitz hat und Abends an einem Glas Whiskey nippt und vor dem Kamin sitzt mit dickem Rolllragenpulli.
Sicherlich ist der Duft auf Grund seiner Schwere, der Süße und der Booziness nicht jedermanns Sache - das ist aber auch vollkommen in Ordnung. Ich sehe ihn daher nicht als People Pleaser sondern als einen wunderschönen, Whiskey-Duft - ohne viel Entwicklung, was aber nicht weiter schlimm ist. Mir persönlich gefällt dieses lineare Duftprofil einfach sehr gut!
Es folgten viele weitere Düfte, doch der Baraonda bleibt einer meiner absoluten Favoriten.
Ich stelle mir vor, dass es der Duft eines schottischen Gentleman ist, der oben in den Highlands seinen Landsitz hat und Abends an einem Glas Whiskey nippt und vor dem Kamin sitzt mit dickem Rolllragenpulli.
Sicherlich ist der Duft auf Grund seiner Schwere, der Süße und der Booziness nicht jedermanns Sache - das ist aber auch vollkommen in Ordnung. Ich sehe ihn daher nicht als People Pleaser sondern als einen wunderschönen, Whiskey-Duft - ohne viel Entwicklung, was aber nicht weiter schlimm ist. Mir persönlich gefällt dieses lineare Duftprofil einfach sehr gut!




