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Top Rezension
Chapeau Chanel Chapeau - ein genderfreies Märchen
Sycomore by Jacques Polge
Chapeau.
Nicht nur für diesen so wunderbar ausbalancierten Duft. Sondern auch für diese kluge Entscheidung eben diesen Duft als Damenduft zu deklarieren.
Dem zolle ich in Zeiten des bedingungslosen Kommerzes höchsten Respekt.
Denn machen wir uns nichts vor, natürlich ist Sycomore ein durchaus männlicher Duft.
Solch ein Duft ist nicht jeder Fraus Sache.
Unterstellt man einem Unternehmen wie Chanel einmal per se enormes Marketingverständnis und Marketingwissen, hätte Chanel diesen Duft ohne weiteres, wenn nicht als Herrenduft, dann zumindest als Unisexduft, was er meiner Meinung nach in Perfektion ist, herausbringen müssen.
Warum verzichtet Chanel wissentlich auf ein derartig großes Marktpotential? Mit diesem ausnehmend schönen Duft hätte Chanel viel, viel Geld machen können. Ohne Zweifel.
Schaut man sich hier rechts die Liste derer an, die Sycomore besitzen, so sind es mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen.
21 : 9 zähle ich (Stand: 17. 02. 20011)
Und das in einer Community, wo die Frauen deutlich stärker vertreten sind.
Das ist verwunderlich und phänomenal.
Noch beachtlicher ist solch ein Verhältnis, wenn man bedenkt, wie schwer sich der durchschnittliche Mann im Lande tut, sich freiwillig einen Damenduft neben den Rasierschaum zu stellen. Das Rumgedruckse in der Parfumerie will ich mir gar nicht vorstellen. 21 : 9 !
Warum?
Weil Sycomore eine echte Offenbarung ist. Solche derart perfekt schönen Düfte haben echten Seltenheitswert.
Die Nähe zu Laliques Encre Noire ist in der Tat groß. Auch mein erster Gedanke ging zu diesem Duft. Dennoch stellt sich mir hier nicht die Entweder/Oder-Frage.
Sycomore ist deutlich weniger laut, viel feiner gewebt und ausbalanciert. Es ist weniger grimmig, nicht gar so schwarz. Sycomore will viel weniger auffallen als der Duft von Lalique. Das gelingt gut, ohne dabei blass zu wirken. Encre Noire hingegen ist ein eher moderner, urbaner Duft. Sycomore hat eine elegante, fast klassische Anmutung.
Ein feiner Duft.
Das Feine erklärt auch den größeren Erfolg bei Frauen. Ich kenne nur wenige Damen, die sich freiwillig Encre Noire für den Herren antun würden. (Und wie wir wissen, hat das im Gegenteil zu uns Herren, nichts mit der Deklaration als Herrenduft zu tun. Frauen nehmen sich diesbezüglich deutlich mehr Genderfreiheit heraus.)
Aber noch einmal zurück zu meinem gezogenen Hut.
Warum meine ich, dass es eine kluge Entscheidung war Sycomore für Damen zu deklarieren?
Weil Sycomore an einem Mann sicher perfekt, rund und schön duftet. Klasse hat. Da gibt es nichts dran zu drehen. An einer Frau aber, ist dieser Duft eine Sensation.
Gerade dieser leichte Widerspruch hat einen solchen Charme, einen Reiz, der mich schwindeln macht. Stilvoll ist das und erotisch. Ich, könnte keiner widerstehen. Deshalb war es eine kluge Entscheidung. Und so hat Chanel mit Sycomore den Herren doch noch ein wahrlich göttliches Geschenk gemacht.
So, und nun arbeite ich mal gegen Chanels kluge Strategie und übe mich in mehr Genderfreiheit indem ich mir einen Damenduft in die Butze stelle. (hm . . . vielleicht ist subversiv ja doch das Chanels wahres Anliegen)
Ab morgen dann also
22 : 9
Chapeau.
Nicht nur für diesen so wunderbar ausbalancierten Duft. Sondern auch für diese kluge Entscheidung eben diesen Duft als Damenduft zu deklarieren.
Dem zolle ich in Zeiten des bedingungslosen Kommerzes höchsten Respekt.
Denn machen wir uns nichts vor, natürlich ist Sycomore ein durchaus männlicher Duft.
Solch ein Duft ist nicht jeder Fraus Sache.
Unterstellt man einem Unternehmen wie Chanel einmal per se enormes Marketingverständnis und Marketingwissen, hätte Chanel diesen Duft ohne weiteres, wenn nicht als Herrenduft, dann zumindest als Unisexduft, was er meiner Meinung nach in Perfektion ist, herausbringen müssen.
Warum verzichtet Chanel wissentlich auf ein derartig großes Marktpotential? Mit diesem ausnehmend schönen Duft hätte Chanel viel, viel Geld machen können. Ohne Zweifel.
Schaut man sich hier rechts die Liste derer an, die Sycomore besitzen, so sind es mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen.
21 : 9 zähle ich (Stand: 17. 02. 20011)
Und das in einer Community, wo die Frauen deutlich stärker vertreten sind.
Das ist verwunderlich und phänomenal.
Noch beachtlicher ist solch ein Verhältnis, wenn man bedenkt, wie schwer sich der durchschnittliche Mann im Lande tut, sich freiwillig einen Damenduft neben den Rasierschaum zu stellen. Das Rumgedruckse in der Parfumerie will ich mir gar nicht vorstellen. 21 : 9 !
Warum?
Weil Sycomore eine echte Offenbarung ist. Solche derart perfekt schönen Düfte haben echten Seltenheitswert.
Die Nähe zu Laliques Encre Noire ist in der Tat groß. Auch mein erster Gedanke ging zu diesem Duft. Dennoch stellt sich mir hier nicht die Entweder/Oder-Frage.
Sycomore ist deutlich weniger laut, viel feiner gewebt und ausbalanciert. Es ist weniger grimmig, nicht gar so schwarz. Sycomore will viel weniger auffallen als der Duft von Lalique. Das gelingt gut, ohne dabei blass zu wirken. Encre Noire hingegen ist ein eher moderner, urbaner Duft. Sycomore hat eine elegante, fast klassische Anmutung.
Ein feiner Duft.
Das Feine erklärt auch den größeren Erfolg bei Frauen. Ich kenne nur wenige Damen, die sich freiwillig Encre Noire für den Herren antun würden. (Und wie wir wissen, hat das im Gegenteil zu uns Herren, nichts mit der Deklaration als Herrenduft zu tun. Frauen nehmen sich diesbezüglich deutlich mehr Genderfreiheit heraus.)
Aber noch einmal zurück zu meinem gezogenen Hut.
Warum meine ich, dass es eine kluge Entscheidung war Sycomore für Damen zu deklarieren?
Weil Sycomore an einem Mann sicher perfekt, rund und schön duftet. Klasse hat. Da gibt es nichts dran zu drehen. An einer Frau aber, ist dieser Duft eine Sensation.
Gerade dieser leichte Widerspruch hat einen solchen Charme, einen Reiz, der mich schwindeln macht. Stilvoll ist das und erotisch. Ich, könnte keiner widerstehen. Deshalb war es eine kluge Entscheidung. Und so hat Chanel mit Sycomore den Herren doch noch ein wahrlich göttliches Geschenk gemacht.
So, und nun arbeite ich mal gegen Chanels kluge Strategie und übe mich in mehr Genderfreiheit indem ich mir einen Damenduft in die Butze stelle. (hm . . . vielleicht ist subversiv ja doch das Chanels wahres Anliegen)
Ab morgen dann also
22 : 9
12 Antworten


an ihm reicht er vieeel schöner;-)Toller Komentar!
Vetiver Extraordinaire...vom Malle schon probiet??
*dasgarnichterstausprobierenmöchte*