
apileofcrap
1 Rezension

apileofcrap
2
Karottenkuchen für meine ungewöhnlichen Gäste
Ich richte mich auf, um mich zu strecken. Mein Blick wandert stolz über das Gemüsebeet, in dem ich stehe. Mein Sommer bestand größtenteils daraus die Erde umzugraben, Samen und vorgezogene Pflanzen in die Erde zu setzen, ausreichend zu gießen, Unkraut zu jäten, Krähen zu verjagen und köstliche Speisen aus meiner Ernte zu zaubern. Mittlerweile ist Herbst. Die Sonne steht tief. Die Waldlichtung, in der ich lebe, ist groß genug, um alles in orangefarbendes Licht zu hüllen. Doch die langen Schatten der Bäume greifen schon sehnsüchtig nach mir, um mich in deren Dunkelheit voller Geheimnisse und Wunder zu ziehen. Ich schaue in meinen Korb. 13 Karotten. Vielleicht noch eine Weitere? Nicht, dass ich zu wenig habe. Die Erde wirbelt kleine Wölkchen auf, als ich einen Schritt zur Seite mache und mich bücke. Das Karottengrün ist trocken und knistert in meiner Hand. Mit einem Ruck ist die Knolle draußen. Ich lege sie behutsam in den Korb und wische mir meine staubigen Hände an meinem Rock ab. Bevor ich rein gehe lausche ich noch einen Moment dem Gesang einer Amsel, die sich gerade auf dem Dach der alten Holzhütte niedergelassen hat. Als ich schließlich an der Türschwelle stehe, kommt mir ein vertrauter Geruch entgegen. Mein Blick wandert zu den zahlreichen Gefäßen in der Küche, die mit Kräutern und Gewürzen befüllt sind. Staubflocken tanzen in den immer schwächer werdenden Sonnenstrahlen umher. Die alte Hütte knarzt bei jedem Schritt als wolle sie mir etwas mitteilen. Plötzlich ein Klirren. Die Katze hat beim Jagen einer Motte schon wieder das Glas mit den Lakritzschnecken umgestoßen. Grinsend schüttel ich den Kopf und beseitige das Chaos. Damit der Karottenkuchen pünktlich zur Ankunft meiner Gäste fertig ist, sollte ich mich sogleich an die Arbeit machen.
Nach ein paar Stunden wird das Knistern des Kamins von einem lauten Klopfen an der Tür übertönt. Die Katze springt erschrocken von meinem Schoß - gefolgt von einem Klirren des Lakritzschnecken-Glases. Ich trage inzwischen ein rotes Samtkleid mit antikem Schmuck, das im Licht des Feuers funkelt. Ich erhebe mich vom Sessel und öffne die Tür. Die Kreaturen des Waldes treten ein und machen verschiedenste Laute zu ihren verzückten Grimassen, als ihnen der süß würzige Geruch des Karottenkuchens in die Nase steigt. Die Party kann starten.
Nach ein paar Stunden wird das Knistern des Kamins von einem lauten Klopfen an der Tür übertönt. Die Katze springt erschrocken von meinem Schoß - gefolgt von einem Klirren des Lakritzschnecken-Glases. Ich trage inzwischen ein rotes Samtkleid mit antikem Schmuck, das im Licht des Feuers funkelt. Ich erhebe mich vom Sessel und öffne die Tür. Die Kreaturen des Waldes treten ein und machen verschiedenste Laute zu ihren verzückten Grimassen, als ihnen der süß würzige Geruch des Karottenkuchens in die Nase steigt. Die Party kann starten.



Orangenschale
Gewürznelke
Möhrensamen
Karotte Absolue
Eukalyptus
Patchouli
Vetiver
Ambrettolid
Oud
Nikki069
Brbel
Miralski




































