L'Eau Bleue d'Issey pour Homme Issey Miyake 2004
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Top Rezension
Duftkünstler mit Überforderungspotential
Es war einer von drei Blindkäufen im Corona-Lockdown und er beschäftigt mich immer noch. Meine Wahrnehmung des Bleue d‘Issey unterscheidet sich doch etwas von den vielen hilfreichen Kommentaren, die mich zum Kauf bewegt haben (danke dafür!).
In der Kopfnote ein wenig Zitrone mit etwas kräftig kräuterigem. Rosmarin ist sicher dabei, aber eher Kräuter der Provence. Das aber nur der Vollständigkeit halber, Kopfnoten versuche ich zu ignorieren, haben sie doch selten lange Bestand. Hier ist jedoch Bleue eine löbliche Ausnahme, das kräuterige zieht sich bis fast zum Ende durch.
Im weiteren Verlauf verbinden sich dann einige Zutaten zu etwas diffus floralem. Es erinnert mich an Besuche mit meiner Mutter in unserer Gärtnerei um einen Blumenstrauß für den Geburtstag einer Tante zu kaufen. Die Tür öffnet sich und sofort trifft einen die warme, feuchte Luft mit einem intensiven Duft aus Blüten, Blättern und Erde. Eine schöne Erinnerung und fast der Moment, in dem ich Bleue abgeschrieben hätte. Allzu blumige Düfte sind so gar nicht meins.
Zum Glück bleibt der Blumenstrauß aber frisch und leicht, nicht süß oder schwül. Die kräuterigen Noten und die dazukommenden Gewürze sorgen dafür, daß Bleue keinesfalls zu unisex wirkt. Etwas später gesellen sich dann noch holzige Töne von Zypresse und Zeder hinzu. Man fühlt sich wie bei einem Spaziergang durch einen lichten, mediterranen Wald an einem warmen Frühlingstag.
Ein Duft für die hellen, warmen Tage. Zu heiß sollte es aber nicht sein. Sicherlich nicht der letzte Duft von Issey Miyake den es zu probieren gilt.
Liegt es jetzt an meiner Nase oder weckt Bleue d‘Issey auch bei Euch ähnliche Assoziationen?
In der Kopfnote ein wenig Zitrone mit etwas kräftig kräuterigem. Rosmarin ist sicher dabei, aber eher Kräuter der Provence. Das aber nur der Vollständigkeit halber, Kopfnoten versuche ich zu ignorieren, haben sie doch selten lange Bestand. Hier ist jedoch Bleue eine löbliche Ausnahme, das kräuterige zieht sich bis fast zum Ende durch.
Im weiteren Verlauf verbinden sich dann einige Zutaten zu etwas diffus floralem. Es erinnert mich an Besuche mit meiner Mutter in unserer Gärtnerei um einen Blumenstrauß für den Geburtstag einer Tante zu kaufen. Die Tür öffnet sich und sofort trifft einen die warme, feuchte Luft mit einem intensiven Duft aus Blüten, Blättern und Erde. Eine schöne Erinnerung und fast der Moment, in dem ich Bleue abgeschrieben hätte. Allzu blumige Düfte sind so gar nicht meins.
Zum Glück bleibt der Blumenstrauß aber frisch und leicht, nicht süß oder schwül. Die kräuterigen Noten und die dazukommenden Gewürze sorgen dafür, daß Bleue keinesfalls zu unisex wirkt. Etwas später gesellen sich dann noch holzige Töne von Zypresse und Zeder hinzu. Man fühlt sich wie bei einem Spaziergang durch einen lichten, mediterranen Wald an einem warmen Frühlingstag.
Ein Duft für die hellen, warmen Tage. Zu heiß sollte es aber nicht sein. Sicherlich nicht der letzte Duft von Issey Miyake den es zu probieren gilt.
Liegt es jetzt an meiner Nase oder weckt Bleue d‘Issey auch bei Euch ähnliche Assoziationen?
5 Antworten


Gib ihm noch etwas Zeit, vielleicht wird es ja noch was mit euch beiden!