Oh Jesus! Der ufo-ähnliche Flakon lässt ihn auffallen im Verführungsregal.Die Form sahen wir bei Isseys "le feu" schon ähnlich, dennoch entbehrt der Deckelständer nicht eines gewissen Witzes. So schwarz kommt er aber erst einmal nicht daher, der kleine Außerirdische.Er bringt nämlich ziemlich irdische Fruchtsüße mit, ein ziemliches Geschwader in Form von Bonbons.Babys sollen ja schon süß und andere Geschmacksnoten unterscheiden können, vielleicht ist das Lichtjahre entfernt nicht anders.Will er hier die Kinder anlocken wie weiland der Rattenfänger von Hameln?Und die sind heutzutage ja auch schon früh an Synthetisches gewöhnt in Form von Geschmacksverstärkern und Co. Dann lugt der erste Jasmin hervor , und die Sache wird angenehm blumig.Der Flieder will auch mit von der Partie sein und wetteifert mit, hinkt aber dem Jasmin ein Schrittchen hinterher.Ein schöner Zweiklang ergibt sich,nicht sonderlich außerirdisch. Zuletzt entsteht eine angenehme ,leicht prickelnde Cremigkeit, unterlegt von Holzplatten, weder Edelhölzern noch Ersatzholz, nichts Besonderes. Oh, Jesus! Wieso heißt dieser Duft "In Black"?-Da ist nichts von Geheimnisvolles,Dunkles oder gar Gothic.Nein, in Grey könntest du heißen, nicht weil du minderwertig wärst, von der für mich etwas störenden Kopfnote abgesehen,sondern weil du eben Mittelmaß bist.
Gewiß kein Duft für mich, testen würde ich ihn schon. Als ich die Abbildung des Flakons sah, dachte ich: Aha, der Brunnendeckel des Brunnens bei dem sich Jesus befindet. Damit die Kinder nicht in den Brunnen fallen, wenns so lecker riecht.