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Top Rezension
Ausgenommen vom Venussymbol stimmt hier einfach alles
... denn Name und viele der Ingredienzien decken sich sehr mit dem heute Erlebten. Tatsächlich ein rauchiger (Noir), trockener (Wüste) Orientale (Sahra), den ich bei einer Blindverkostung stante pede der Amouage Man Reihe zugeordnet hätte. Das ist wirklich ein astreiner Crossover. Kratzig durch den Weihrauch und mild durch Vanille und Rose. Etwas Freundliches und Lebendiges trägt mutmaßlich noch die Bitterorange bei. Und das Bienenwachs erklärt für mich diese Staubtrockenheit. Diese Eigenschaft nennt sich bei mir "bedämpft", wie mit Velours überzogen. Ein Gefühl als wenn man seine Hände in trockenem Zement oder Kalk bewegt, bis das letzte bisschen Feuchtigkeit von der Haut gewichen ist.
Ich bin ja wirklich sehr eingeschränkt bezüglich meiner Duftvorlieben, und daher kommt es ab einer gewissen Gesamtanzahl von Düften durchaus vor, dass man nach ein paar Monaten Pause zu einem Duft entweder keine eindeutige Zuordnung/Erinnerung mehr hat, oder einem gleich mehrere Duftzwillinge einfallen. Obwohl Sahara Noir nicht zu meinen Lieblings-Trockenholz-Düften zählt, war mir die Erinnerung daran nach einer Millisekunde sofort gegenwärtig. Das fällt mir bei vielen Düften aus dieser Richtung nicht so leicht, obwohl mir diese mitunter sogar noch besser gefallen. Der Wiedererkennungswert ist schon wirklich beindruckend. Und umso unverständlicher ist daher die Einstellung der Produktion dieses "Solitärs".
Leider war ich heute irgendwie nicht bereit für diesen Duft. Ich mach mir eigentlich nie großartig Gedanken was ich "anziehen" werde. Es sei denn, es handelt sich um extreme "Bestien", die man aus Rücksicht auf die Umwelt lieber nicht trägt. Aber manchmal merkt man auch im Laufe des Tages, dass es heute einfach nicht passt. Das kommt bei mir mitunter auch dann vor, wenn ich die Tage zuvor mit Düften aus einer anderen Richtung beschäftigt habe. Aus heutiger Sicht würde ich ihn beinahe ausmustern. Aber das könnte ich in zwei Wochen schon bitter bereuen, denn er ist ohne Zweifel sehr, sehr gut gemacht. Und das gilt auch für Haltbarkeit und Sillage, die dieser, in meinen Augen kitschige, Flakon nicht erwarten ließ.
Ich bin ja wirklich sehr eingeschränkt bezüglich meiner Duftvorlieben, und daher kommt es ab einer gewissen Gesamtanzahl von Düften durchaus vor, dass man nach ein paar Monaten Pause zu einem Duft entweder keine eindeutige Zuordnung/Erinnerung mehr hat, oder einem gleich mehrere Duftzwillinge einfallen. Obwohl Sahara Noir nicht zu meinen Lieblings-Trockenholz-Düften zählt, war mir die Erinnerung daran nach einer Millisekunde sofort gegenwärtig. Das fällt mir bei vielen Düften aus dieser Richtung nicht so leicht, obwohl mir diese mitunter sogar noch besser gefallen. Der Wiedererkennungswert ist schon wirklich beindruckend. Und umso unverständlicher ist daher die Einstellung der Produktion dieses "Solitärs".
Leider war ich heute irgendwie nicht bereit für diesen Duft. Ich mach mir eigentlich nie großartig Gedanken was ich "anziehen" werde. Es sei denn, es handelt sich um extreme "Bestien", die man aus Rücksicht auf die Umwelt lieber nicht trägt. Aber manchmal merkt man auch im Laufe des Tages, dass es heute einfach nicht passt. Das kommt bei mir mitunter auch dann vor, wenn ich die Tage zuvor mit Düften aus einer anderen Richtung beschäftigt habe. Aus heutiger Sicht würde ich ihn beinahe ausmustern. Aber das könnte ich in zwei Wochen schon bitter bereuen, denn er ist ohne Zweifel sehr, sehr gut gemacht. Und das gilt auch für Haltbarkeit und Sillage, die dieser, in meinen Augen kitschige, Flakon nicht erwarten ließ.
4 Antworten
Floyd vor 3 Jahren
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Blindverkostung? Ich tippe mal auf Ergreifend ;-)
Rosie88 vor 6 Jahren
...ab auf die Merkliste damit ;-)
CosmicLove vor 6 Jahren
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Bravo! Mir gefällt er heute fantastisch, an einem sonnigen aber kühlen Tag. Deinen letzten Absatz unterschreibe ich. Mir ergeht es ähnlich. Allerdings betont meine Haut die süßeren Noten wie immer... :)
Ergoproxy vor 7 Jahren
Ich liebe ihn, aber nur zu bestimmten Gelegenheiten.

