
TheBasti
19 Rezensionen

TheBasti
Top Rezension
20
Die außergewöhnlichste Hochzeit des Jahres kommt aus Down Under
Grüße zusammen :)
Willkommen zu meiner ersten Review in diesem noch jungen Jahr 2025. Setzt euch und macht´s euch gemütlich.
Für meine heutige Duftbesprechung hab ich mir eine Marke rausgesucht, die bei den meisten wahrscheinlich ein leichtes Kopfkratzen verursacht, schließlich ist Anomalous erst im Oktober des vergangenen Jahres an den Start gegangen, also quasi noch frisch aus der Taufe gehoben. Vielleicht auch neu, wir haben es hier mit einer australischen Marke zutun, also mit Gefilden, die in unseren Breiten, bezogen auf Düfte, vielleicht gar nicht so präsent ist, also mir zumindest nicht.
Ohne jetzt groß in Geplänkel zu verfallen, was haben wir hier ? Wirft man erstmal einen Blick auf die vorliegende Pyramide, dann wird glaube ich relativ schnell klar, dass das eine ganz schön wilde Fahrt werden könnte und oh Boy! das wird ein Fiebertraum ! :D
Fangen wir mal kleinteilig an. Den Start des Duftes finde ich ja doch recht interessant, quasi einmal quer durch die Bar geschlürft, diese Hochzeitsgäste scheinen definitiv keine Kostverächter zu sein!
Es wird aber ziemlich weinbetont, der Rest ist, in meinem empfinden eher Beiwerk. Wozu man aber sagen muss, dass das sogar beabsichtigt ist, da der gute Herr Kreator des Duftes (ein toller, herzlicher Kerl im übrigen, mit dem man sich stundenlang über Düfte unterhalten kann, auch wenn er manchmal etwas verpeilt ist, aber macht ihn für mich sympathisch :D), nachdem das erste Batch des Duftes durch war und das erste Feedback da war tatsächlich die Weinnote nochmal hochgeschraubt hat. Im Backup gibt es dann noch eine leicht malzige-karamellige Note, Trockenfruchtnoten dienen hier als Unterlage.
Was nun folgt ist der Teil des Duftes, der mich auch heute noch, nach gefühlt 10maligem testen etwas ratlos stehen lässt, ob ich den Duft nun gut finde, oder nicht. Der Duft wird sukzessive schwerer, also wirklich sackschwer und extrem dicht, ich sag´s ja Fiebertraum xD Die Kopfnoten werden förmlich zur Seite geschmettert, alles füllt sich mit deutlichen Fruchtisolaten, allem voran Pflaume, die nur noch extra von Prunella und Prunol geboostet wird, hochgehalten, triumphieren, als wäre sie der neue König.
Alles andere presst sich förmlich daran, Blumigkeit zuerst im munteren Reigen, dann zentrifugierend, als wären wir im Astronautentraining. Alles umkreist diese vermaledeite Pflaume, als wäre sie ihr neuer Fixstern. Greif nach den Sternen sie scheinen so nah, sind aber doch so fern! Damit alles nicht komplett aus dem Ruder läuft, halten leichte Synthetik-Fäden alles zusammen. David vs. Goliath Gong 2.Runde!
die ganzen Früchte, Blumen zur Umkreisung gezwungen. Wie auf einer Hochzeitsfeier je später der Abend, desto ausgelassener die Gäste. Alles verschwimmt, ausgelassen, fröhlich, quietschig, fast schon anstrengend, man möchte einfach nur in einer Ecke liegen.
nach diesem absoluten Vortex an allem, was das Partyleben zu bieten hat, kämpft sich so langsam die Basis hoch und herje wie sie kämpft! Bis aufs Blut! Es dauert schon eine ganze Weile, bis sich dieser ganze zusammenfusionierte Block wieder auflöst, aber die schlussendlich auftretenden holzig-ambrierten Noten, bringen dann doch etwas Ruhe rein...endlich !
Oh Mann war das eine Party! Wo bleiben wir jetzt am Ende stehen? Der Duft hier punktet definitiv in Sachen Uniqueness, mir würde jetzt, spontan zumindest, nicht vergleichbares einfallen, definitiv wieder ein absoluter Liebhaberduft. Man solte schon einen gewissen Faible für Boozy-stuff mitbringen (ich melde mich im Hintergrund :D).
Wie ich bereits früher sagte, ich bin, was die abschließende Bewertung angeht tatsächlich das erste Mal etwas ratlos. Ich gebe mal insgesamt eine 7.
Anomalous bzw. Zackaria hat mit seiner ersten Collection tatsächlich etwas außergewöhnliches geschaffen. Der Duft möchte sich mir zwar nicht so richtig öffnen, aber ich bin dennoch mal gespannt, was diese Marke in den nä, Monaten/Jahren noch bringt :)
Willkommen zu meiner ersten Review in diesem noch jungen Jahr 2025. Setzt euch und macht´s euch gemütlich.
Für meine heutige Duftbesprechung hab ich mir eine Marke rausgesucht, die bei den meisten wahrscheinlich ein leichtes Kopfkratzen verursacht, schließlich ist Anomalous erst im Oktober des vergangenen Jahres an den Start gegangen, also quasi noch frisch aus der Taufe gehoben. Vielleicht auch neu, wir haben es hier mit einer australischen Marke zutun, also mit Gefilden, die in unseren Breiten, bezogen auf Düfte, vielleicht gar nicht so präsent ist, also mir zumindest nicht.
Ohne jetzt groß in Geplänkel zu verfallen, was haben wir hier ? Wirft man erstmal einen Blick auf die vorliegende Pyramide, dann wird glaube ich relativ schnell klar, dass das eine ganz schön wilde Fahrt werden könnte und oh Boy! das wird ein Fiebertraum ! :D
Fangen wir mal kleinteilig an. Den Start des Duftes finde ich ja doch recht interessant, quasi einmal quer durch die Bar geschlürft, diese Hochzeitsgäste scheinen definitiv keine Kostverächter zu sein!
Es wird aber ziemlich weinbetont, der Rest ist, in meinem empfinden eher Beiwerk. Wozu man aber sagen muss, dass das sogar beabsichtigt ist, da der gute Herr Kreator des Duftes (ein toller, herzlicher Kerl im übrigen, mit dem man sich stundenlang über Düfte unterhalten kann, auch wenn er manchmal etwas verpeilt ist, aber macht ihn für mich sympathisch :D), nachdem das erste Batch des Duftes durch war und das erste Feedback da war tatsächlich die Weinnote nochmal hochgeschraubt hat. Im Backup gibt es dann noch eine leicht malzige-karamellige Note, Trockenfruchtnoten dienen hier als Unterlage.
Was nun folgt ist der Teil des Duftes, der mich auch heute noch, nach gefühlt 10maligem testen etwas ratlos stehen lässt, ob ich den Duft nun gut finde, oder nicht. Der Duft wird sukzessive schwerer, also wirklich sackschwer und extrem dicht, ich sag´s ja Fiebertraum xD Die Kopfnoten werden förmlich zur Seite geschmettert, alles füllt sich mit deutlichen Fruchtisolaten, allem voran Pflaume, die nur noch extra von Prunella und Prunol geboostet wird, hochgehalten, triumphieren, als wäre sie der neue König.
Alles andere presst sich förmlich daran, Blumigkeit zuerst im munteren Reigen, dann zentrifugierend, als wären wir im Astronautentraining. Alles umkreist diese vermaledeite Pflaume, als wäre sie ihr neuer Fixstern. Greif nach den Sternen sie scheinen so nah, sind aber doch so fern! Damit alles nicht komplett aus dem Ruder läuft, halten leichte Synthetik-Fäden alles zusammen. David vs. Goliath Gong 2.Runde!
die ganzen Früchte, Blumen zur Umkreisung gezwungen. Wie auf einer Hochzeitsfeier je später der Abend, desto ausgelassener die Gäste. Alles verschwimmt, ausgelassen, fröhlich, quietschig, fast schon anstrengend, man möchte einfach nur in einer Ecke liegen.
nach diesem absoluten Vortex an allem, was das Partyleben zu bieten hat, kämpft sich so langsam die Basis hoch und herje wie sie kämpft! Bis aufs Blut! Es dauert schon eine ganze Weile, bis sich dieser ganze zusammenfusionierte Block wieder auflöst, aber die schlussendlich auftretenden holzig-ambrierten Noten, bringen dann doch etwas Ruhe rein...endlich !
Oh Mann war das eine Party! Wo bleiben wir jetzt am Ende stehen? Der Duft hier punktet definitiv in Sachen Uniqueness, mir würde jetzt, spontan zumindest, nicht vergleichbares einfallen, definitiv wieder ein absoluter Liebhaberduft. Man solte schon einen gewissen Faible für Boozy-stuff mitbringen (ich melde mich im Hintergrund :D).
Wie ich bereits früher sagte, ich bin, was die abschließende Bewertung angeht tatsächlich das erste Mal etwas ratlos. Ich gebe mal insgesamt eine 7.
Anomalous bzw. Zackaria hat mit seiner ersten Collection tatsächlich etwas außergewöhnliches geschaffen. Der Duft möchte sich mir zwar nicht so richtig öffnen, aber ich bin dennoch mal gespannt, was diese Marke in den nä, Monaten/Jahren noch bringt :)
8 Antworten



Kopfnote
Bier
getrocknete Früchte
Prunol
Rotwein
Rum
Traube
Whisky
Herznote
Pfirsich
Pflaume
Aprikose
bulgarische Rose
Damaszener-Rose
Osmanthus
Basisnote
Amber
Eichenfass
Hölzer
Blut
indisches Oud
Floyd
Seejungfrau
ElAttarine
Yatagan
Ergoproxy












