
ElAttarine
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ElAttarine
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Wärmendes Flirren
Frostglitzernde Kristalle aus dem Lehm des Bodens werden zu Kampferdampf, zu terpenigen Lösungsmitteln und grün-ätherischen Harzen, mein Bewusstsein schwebt in den Lüften, angenehm getragen. Das muss ein Balsam aus uralter Zeit sein. Ich kann mit geschlossenen Augen diese Strukturen sehen, und verblichene sepiafarbene Bilder der Gesichter von Urdu-Dichtern und nordindischen Fürsten des 19. Jahrhunderts ziehen vor mir vorbei. Die terpenig-ätherisch-frische Kühle wird von warmer Würze durchzogen, die meine Haut berührt, da sind wärmende Holzspäne, süßlicher Zimt und andere warm-süßliche Facetten, zwischen Braun und Grün schillernd. Mir ist eigentümlich leicht und doch geerdet.
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Es ist paradox: Dieses Ätherische ist irgendwie frisch und wärmt trotzdem! Attar Hina ist terpenig-ätherisch-frisch und warm zugleich, erdig, würzig, leicht rauchig, holzig und zart süßlich. Nach 2-3 Stunden kann ich die wärmeren Anteile deutlicher ausmachen, auf jeden Fall ist Zimt deutlich wahrnehmbar, es ist sicher auch Piment und ähnliches dabei.
Aber alles ist extrem fein ineinander abgemischt, es riecht hier nie nach Tigerbalsam (wegen Kampfer) oder Blutwurst (wegen Piment). Attar Hina ist eine Mischung aus über 100 indischen Gewürzen, die auf einer Sandelholzbasis destilliert werden. Das Sandelholz hat sowohl lehmige, mulchige als auch die fast scharfen, lösungsmittelartigen Facetten. Die traditionelle Destillation dauert mehrere Monate.
Auf der Homepage werden Attar Shamama, Attar Hina und Attar Musk Amber als „Geschwisterdüfte“ und „drei Edelsteine“ bezeichnet, die besonders in kälteren Klimazonen und bei sinkenden Temperaturen ihre Pracht zur Geltung bringen – dabei wäre Shamama für mich ein Tigerauge mit hell- und dunkelbraunem Schillern, Musk Amber wäre ein grünleuchtender Smaragd, und Hina zwischen Braun und Grün schillernd, bei mir am intensivsten und langanhaltend, daher mein Favorit.
Es gibt Geschichten, dass der Urdu-Dichter Mirza Ghalib während eisiger Winter in Delhi Hina-Attar auf seinen Bart auftrug, und dass reiche, verwöhnte Fürsten, die zu schwach waren, um sich im Winter mit einer schweren Decke zuzudecken, Attar Hina zwischen die Baumwollschichten einer leichteren Decke schmierten, um sich warm zu halten.
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Es ist paradox: Dieses Ätherische ist irgendwie frisch und wärmt trotzdem! Attar Hina ist terpenig-ätherisch-frisch und warm zugleich, erdig, würzig, leicht rauchig, holzig und zart süßlich. Nach 2-3 Stunden kann ich die wärmeren Anteile deutlicher ausmachen, auf jeden Fall ist Zimt deutlich wahrnehmbar, es ist sicher auch Piment und ähnliches dabei.
Aber alles ist extrem fein ineinander abgemischt, es riecht hier nie nach Tigerbalsam (wegen Kampfer) oder Blutwurst (wegen Piment). Attar Hina ist eine Mischung aus über 100 indischen Gewürzen, die auf einer Sandelholzbasis destilliert werden. Das Sandelholz hat sowohl lehmige, mulchige als auch die fast scharfen, lösungsmittelartigen Facetten. Die traditionelle Destillation dauert mehrere Monate.
Auf der Homepage werden Attar Shamama, Attar Hina und Attar Musk Amber als „Geschwisterdüfte“ und „drei Edelsteine“ bezeichnet, die besonders in kälteren Klimazonen und bei sinkenden Temperaturen ihre Pracht zur Geltung bringen – dabei wäre Shamama für mich ein Tigerauge mit hell- und dunkelbraunem Schillern, Musk Amber wäre ein grünleuchtender Smaragd, und Hina zwischen Braun und Grün schillernd, bei mir am intensivsten und langanhaltend, daher mein Favorit.
Es gibt Geschichten, dass der Urdu-Dichter Mirza Ghalib während eisiger Winter in Delhi Hina-Attar auf seinen Bart auftrug, und dass reiche, verwöhnte Fürsten, die zu schwach waren, um sich im Winter mit einer schweren Decke zuzudecken, Attar Hina zwischen die Baumwollschichten einer leichteren Decke schmierten, um sich warm zu halten.
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indische Gewürze
Sandelholz
Floyd



































